Tritt Depression nur Phasenweise auf?

4 Antworten

Es gibt verschiedene Formen von Depressionen. Manche können das

Leben lang andauern, was jedoch nicht heisst, dass man durchgehend depressiv ist. Ich gebe dir einen kurzen Überblick:

Depressive Episode:

Eine depressive Episode wird auch als klassische Depression bezeichnet. Der Patient ist zuerst gesund, wird krank und anschliessend wieder gesund. Eine depressive Episode dauert i.d.R. ca. 6 Monate an, wobei die Zeitspanne sehr individuell ist und auch kürzer oder länger ausfallen kann. Nach der Genesung ist der Patient wieder symptomfrei und kann ein ganz normales Leben weiterführen. Ein Rückfall erfolgt nicht oder erst nach langer Zeitdauer.

Rezidivierende Depression:

Rezidivierende Depressionen sind die häufigste Form der Erkrankung. Rezidivierend heisst "wiederkehrend". Es sind also immer wiederkehrende depressive Episoden. Der Patient ist gesund, wird krank, wieder gesund, erneut krank usw. Zwischen den depressiven Episoden ist der Patient symptomfrei, fällt jedoch alle paar Jahre wieder in die Depression zurück. Die dauer der Depression beträgt ca. 4-6 Monate, die symptomfreie Zeit dazwischen rund 3-6 Jahre. Wobei auch hier die Zeitspanne sehr individuell ist. Diese Form der Depression bleibt oft ein leben lang bestehen. Durch die prophylkatische Einnahme von Psychopharmaka (also auch die einnahme während den symptomfreien Zeiten) können manche Menschen Rückfälle verhindern. Auch eine intensive Psychotherapie kann Rückfälle verhindern oder zumindest einen Umgang damit lernen. Seltener ist ein sogenanntes "rapid-cycling" wobei sich die rezidivierende Depression mit der symptomfreien Zeit in kürzerer Zeitdauer (manchmal nur wenige Wochen/Monate) abwechselt.

Chronische Depression & Dysthymie:

Bei einer chronischen Depression bzw. Dysthymie ist der Patient nie symptomfrei (anders als bei der rezidivierenden Depression). Er ist konstant depressiv, wobei die Depressionen mal stärker und mal schwächer ausgeprägt sind. Meist verlaufen die Depressionen eher auf leichtem Niveau von gelegentlichen Tiefschlägen unterbrochen. Die Behandlung dieser Form der Depression ist äusserst schwierig. Manche Menschen können chronische Depressionen mit Medikamenten (z.B. Antidepressiva) unterdrücken, sobald sie diese jedoch absetzten kommt die Depression zurück. Jene die nicht auf Psychopharmaka reagieren brauchen häufig eine langjährige Psychotherapie um die Krankheit in den Griff zu kriegen.

Psychotische Depression:

Psychotische Depressionen sind sehr selten und kommen sind eine besonders schwere Form der Depression. Neben den typischen Symptomen einer Depression kommen zusätzliche wahnhafte Anzeichen hinzu wie z.B. Verschuldungs- und/oder Versündigungswahn. Psychotische Depressionen können einmalig oder rezidivierend (also wiederkehrend) auftreten.

Du sieht also, nicht jede Form der Depression verläuft zwangsweise chronisch. Ca. 55% der Depressionen verlaufen zumindest rezidivierend.

Durch Psychotherapie, Medikamente und in schweren Fällen sogar EKT kann heute den meisten Menschen geholfen werden.

Man hat immer wieder mal Tiefphasen, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Wenn man aber mal eine gute Therapie hatte, kann man mit diesen Phasen dann, nicht immer, aber oft, anders umgehen.

Auch während einer Depression kann man mal gute Tage haben. Genauso wie es auch mal richtig schlechte Tage gibt

Leide ich an Depression Hilfe?

Hallo hab seit paar Tage eine innere Leere kann kaum klar denken als währe ich verblödet habe meist gute Laune und dann von jetzt auf gleich eine miese Laune und in mein Kopf kreisen nur negative Gedanken ich hätte das Gefühl als währe ich nicht mehr richtig da und alles würde an mir vorbei ziehen könnten das Depression sein ?

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Die Frage klingt vielleicht dumm, aber kann es sein, dass man seine innere Leere mit Essen füllen kann? Seit ungefähr 1 1/2 Jahren fühle ich mich innerlich total leer (Depression). Ich habe ständig das Verlangen, etwas zu essen. Selbst dann, wenn ich mit Bauchkrämpfen im Bett liege, esse ich immer noch etwas. Kann es also an meinen Depressionen liegen?

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Hi Leute,

(kurz zu meiner Person: Männlich / 28 Jahre)

Unglaublich! Das hatte ich früher nie, doch jetzt lässt mich folgendes Gefühl beim Autofahren nichtmehr los:

Immer wenn "uns" ein Auto entgegen kommt denke ich an einen Frontal-Zusammenstoß!

Wieso ist das so? Wie bekomme ich diesen Gedanken wieder los?

Auf Autobahnen habe ich das Gefühl logischerweise nicht so stark wie auf Landstraßen... Es nervt mich ganz schön, dass ich da bei jedem Auto dieses uns entgegen kommt darüber nachdenke und wenn ich sehe dass es mehrere Autos sind die auf uns zukommen, wird es ganz schlimm und ich schließe ich die Augen ( natürlich nur als Beifahrer ;-) )

Ganz komisch, auch wenn vor uns ein LKW fährt, denke ich mir wenn der jetzt bremst, fahren wir "voll hintenr ein" :/

Es nervt mich echt, wieso denke ich so? Ich bin eig. ein positivd enknder Mensch..... Doch es passiert ja täglich und mal liest ja auch so oft dass es wieder einen "Frontalzusammenstoß" gab...

Sollte ich Nachrichten meiden? Wie bekomme ich diesen verdammten Gedanken wieder weg?

Ich Danke euch für die Hilfe & Tipps

Grüsse

Jonas

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depression verblödung?

hey freunde, ich fühle mich regeleecht verblödet!! das kann nicht sein ich merke wie mein gedächtnis nachlässt und komme mir wie ein mensch vor der einfach lebt. "leere im kopf". ah ja ich leide seit 2 monate unter depression und habe mit antidepressiva noch nicht angefangen. gehe am donnerstag auch in die klinik mache ambulanze therapie. aber so viel verblödet man doch nicht wenn man depression hat ? oder doch? !:/

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Fühle mich.teilweise sehr.Gefühlslos und leer, als ob ich weit weg bin. Habe teils Wahrnehmungsstörungen. Rede mir teilweise einen.hirntumor.ein aufgrund dieser symptome.

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Akut Panikattacke und Angstzustände vor Cannabis wegen Horrortrip vor 4 Jahren?

Also.. ich habe vor 4 Jahren ca mal Kräuter geraucht und das endete in einem 12h langen Horrortrip mit Schmerzen und ich wae nicht in der Realen Welt und habe auch mies von "draussen" mitbekommen ich War in meiner eigenen Welt aus der Ich nicht raus gekommen bin.. so ich bin im kkh wieder aufgewacht damals und War noch 2 Wochen auf der Station zur Überwachung.. die Oberärztin meinte ich solle im die psychatrie und alles abchecken weil Das ein Trauma oder so bewirkt haben kann.. seit dem habe ich ausser 1 mal keine Drogen mehr genommen und mich abonnieren distanziert. Klar hatte ich Freunde die geraucht haben.. und stand oft dabei während die geraucht haben.. ich hatte keine angst sondern bin einfach einbüßt Schritte weg von ihnen gegangen bis sie fertig waren. Iwan habe ich nochmal geraucht und der Anfang vom Trip fing wieder an aber nicht tiefer rein also ich War noch in der ralität und das hat mir extreme Panik in dem Zeitpunkt beschert.. später habe ich es nochmal gemacht fragt mich nicht ich War dumm.. und wieder fing der Anfang an des Trips und ich War seit dem zich mal im kkh wegen Panikattacken.. das fing dort an aber nicht so oft und stark.. 1 Jahr später wurde mir warsch durch meine lebensumständern (unregelmäßig essen und schlafen und 16h Arbeitszeiten usw) schwindlig und immer benommener. Ich War bei allmählichen Fachärzten : neurologe der meinte ich habe KreislaufProbleme und hat mir antidepresiva verschrieben, kardiologen nix gefunden, hausarzt hat mich als lächerlich hingestellt nach Bluttest und Urin usw.. nichts zu finden.. dann beim Hautarzt war ich eine zeit da ich aus unerklärlicher weiße einen hautauschlag bekommen habe am ganzen Körper.. und nur mit spritzen ging es weg.. weiß nicht mehr wie das Mittel hieß aber soll gefährlich gewesen sein wenn zu oft.. so aufjedenfall kam immer mehr dazu.. und iwan die angst.. die panische angst vor cannabis.. der Geruch setzte bei mir panikattacken (zuerst leichte später sehr verstärkt) und angst aus. Mittlerweile bin ich soweit dass ich nicht mehr unter Menschenmassen gehen kann oder in die stadt da ich totale angst habe und mir vorstelle dass in jeder Ecke jemand mit nem joint steht.. momentan bin ich in einer psychosomatischen Klinik. Und habe allmögliche Therapien aber nichts beschäftigt sich mit meinem Hauptthema. Meiner angst und Panik vor cannabis und ich weiß nicht viele sagen auch kontrollverlust. Ich habe kurze Zeit anti depressiva durchprobiert aber ich bin sehr sehr empfindlich auf medikamente(was außerdem bei Drogen genauso war, ich habe nur ein kleines bisschen gebraucht und War gut bedient wo die anderem jedemenge davon brauchten, egal wer bei jedem war das so ausser bei mir) und hatte aufjedenfall wegen den Medikamenten dann schwindel und dieses starke beommenheitsgefühl und garnicht wirklich da zu sein usw.. mir wurde die lebensfreude genommen usw.. also habe ich alles abgesetzt und nehme momentan in der klinik pflanzliche Beruhigungsmittel die auch schin sich gut zeigen.

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