Triskaidekaphobie

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vermutlich zeigen sie typische Angstsymptome: erhöhter Puls und Blutdruck, verstärkte Durchblutung der Skelettmuskulatur, Nervosität, Unruhe, dann eben noch Schweißausbrüche und die richtig "schlimmen" Symptome, natürlich wie bei jeder anderen Art der Angst oder Panik auch.

Aber das kann doch nicht ein ganzes jahr lang so gehen, oder?

0
@kittyro

Nunja, es kann schon. Je nach dem, wie stark die Angststörung ausgeprägt ist, ist das durchaus möglich. Andere Ängste treten ja auch immer auf - jemand, der von extremer Höhenangst betroffen ist, verliert sie (meiner Meinung nach) nicht, wenn er jeden Tag in den 10. Stock muss.

Möglich ist auch, dass eine Therapie durch die Überflutung möglich wird. Das nennt sich dann Flooding, dabei wird der Betroffene auf eine recht grobe Art und Weise mit den angstauslösenden Reizen konfrontiert und soll so desensibilisiert werden. Die Wirkung ist zwar nachgewiesen, aber es kann auch einfach zu einer Verstärkung der Angst kommen. Sprich: Wenn der Betroffene nun täglich das Datum sieht und keine therapeutische Begleitung erfährt, ist das vermutlich im Dezember sogar noch schlimmer als es letztes Jahr war.

0
@Pudelmuetze95

Pardon, ich dachte, deine Frage sei auf das Jahr 2013 bezogen. Aber passt ja fast ;-)

Außerdem ist zu bedenken - nicht wirklich viele Leute leiden hier unter einer panikartigen Angst. Der Anteil, der unter 13-jährigen dürfte dabei verschwindend gering sein. Triskaidekaphobie tritt häufiger als Aberglaube und Furcht, nicht "klinische" Phobie auf.

0

dann kreischen sie sich zu tode.^^

Was möchtest Du wissen?