Trinkt mein Vater zuviel :(?

17 Antworten

Das hört sich jetzt wirklich nicht nach einer behandlungsbedürftigen Sucht an. Es sind keine typischen Suchtmerkmale zu erkennen wie der Verlust der Kontrolle über das eigene Verhalten, eine fortschreitende Dosissteigerung, Fixierung auf das Suchtmittel, Vernachlässigung anderer Interessen usw.

Solange er den Konsum nicht steigert oder anfängt, heimlich zu trinken, sollte man das nicht unnötig pathologisieren. Aber vielleicht kannst Du ihm mal vorschlagen, einen alkoholfreien Wochentag einzuführen.

Das ist ein sehr heikles Thema.

Ich würde ihn jetzt eher als "Gewohnheitstrinker" anstatt als "Alkoholiker" bezeichnen. In dem Stadium ist es noch relativ einfach wieder damit aufzuhören. Allerdings muss die Motivation dazu stimmen.

Noch dazu sehen diese Art von Trinkern noch gar nicht ein, dass sie überhaupt ein Problem haben. Und wenn man sie darauf anspricht, werden sie oft leicht beleidigt oder sogar aggressiv.

Sag deiner Mutter doch sie soll mal "unabsichtlich" die alkoholfreie Variante vom Lieblingsbier deines Vaters kaufen. Vielleicht trinkt er es trotzdem und es schmeckt ihm.

Vielleicht hilft auch "Schocktherapie". Setzt dich nachmittags einfach mal zu ihm und tu so, als ob du eins mit ihm trinkst. Kannst Saft in eine leere Bierflasche füllen. Kann sein, dass du damit einen ziemlichen Streit provozierst. Aber vielleicht wird ihm dann so auch verständlicher warum du dir Sorgen um ihn machst.

danke für die antwort. er kauft das bier immer selber und lässt  das auch niemanden für sich kaufen ausser wenn kollegen was mitbringen. er achtet sehr darauf das er es selbst kauft

ich glaube er würde keinen streit anfangen oder schreien. er kennt seine flaschen und lässt sich auch nicht leicht durch etwas täuschen.

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Die Rechnung ist eigentlich recht simpel.

Alkoholkonsum + Regelmäßigkeit = Gewohnheitstrinker

Das trifft fast immer zu. Da dein Vater täglich trinkt (davon gehe ich aus, du hast zwar nur Werktage angesprochen, aber warum sollte es Sa/So anders sein), ist beides gegeben.

Es klingt ebenfalls danach als würde er das schon jahrelang so machen. Im Grunde ist das noch die harmloseste Erscheinungsform, wenn er einfach nur friedlich sein Bier trinkt, dennoch kann es eine Form des Alkoholismus sein.

Sprich besser erst mit deiner Mutter, bevor du deinen Vater drauf ansprichst. Abhängige reagieren oft aggressiv auf solche Konfrontationen, bis hin zur Verleugnung. Hast du deine Mutter auf deiner Seite und weisst sie als Rückendeckung, ist der schwere Schritt deinen Vater darauf anzusprechen doch schon wieder einfacher.

Dein ernst wegen 2 oder 3 bier am tag? Das trink ich ab und zu schon nach der arbeit mit einem kollegen 😃 das ist doch nix besonderes.

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@xXDaniel2808Xx

Ja, das ist die enge Definition. Ab und an ist nicht regelmäßig. Jeden Dienstag und Donnerstag nach dem Training schon. Das ist ja das gefährliche an einer Suchtkrankheit, der Beginn ist furchtbar schleichend, die Erkenntnis oft erst da wenn es schon mitten drin statt nur dabei ist.

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Moin.

Alkoholkonsum + Regelmäßigkeit = Gewohnheitstrinker

Nach der Definition wäre jeder Südeuropäer Alkoholiker. In Italien oder Spanien gehört ein Glas Wein zu jedem guten Abendessen.

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@ Azathor stimme ich so zu.

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danke für die antwort. ja er trinkt auch samstag und sonntag. am wochenende auch mal mehr, da geht er mit kollegen in die kneipe oder sie treffen sich hier oder bei einem kollegen und sitzen dann zusammen. ich habe ihn schon mal gefragt und er ist nicht aggressiv geworden er hat es nur abgetan und gesagt es ist eben sein feierabend und er ist erwachsen

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