Trinkgeld fürs Zimmermädchen / USA

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5 Antworten

Mit einem Dollar pro Tag/Nacht Deines Aufenthaltes machst Du nichts falsch. Aber nicht nur in den USA freut sich das Personal wenn Du ihre Leistung honorierst.

Wenn ich nicht nur eine Nacht in einem Hotel bin, sondern für Mehrere Tage einziehe, dann spreche ich das Zimmermädchen am ersten oder zweiten Tag an, bedanke mich für den guten Service und stecke ihr einen kleinen Schein zu. Ich frage vorher immer ob sie für Zimmer xxx zuständig ist und zeige dabei auf das Zimmer. ;-)

Je nach länge des Aufenthaltes gibt es später noch mal was. Ich orientiere mich auch in Europa dabei an der Größenordnung 1,- € Pro Übernachtung.

Wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, die dann in der Regel ein zweites Zimmer bewohnen, was aus irgendwelchen Gründen, die wohl mit kosmischer Strahlung oder so, zusammenhängen müssen immer erheblich unordentlicher ist als mein Zimmer, dann erlaube ich mir gerne den Scherz., dem Zimmermädchen 10 Cent in die Hand zu drücken und eine Schrecksekunde abzuwarten. Um Ihr dann das eigentliche Trinkgeld für beide Zimmer, für das Zimmer der Kinder zu geben, als Bestechungsgeld, dass sie dort auf keinen Fall aufräumen möge. Daran hat sich übrigens noch niemand gehalten, im Gegenteil und obendrein haben wir so immer gut gelaunte Zimmermädchen.

Warum ich das alles erzähle:

Klar - in den USA gibt es für fast alles relativ starre Konventionen, die man einhalten sollte um nicht als extrem unhöflich oder gar unmöglich dazustehen. Alle diese Konventionen haben aber eine Herkunft. Mit Trinkgeld bedankt man sich bei poteziell schlecht bezahlten Dienstleistern für ihre "hoffentlich?" überdurchshnittliche Leistung. Ich setze mich gerne über Konventionen hinweg, aber nicht in der Weise, z.B. kein Trinkgeld zu geben, sondern eben dies auf meine individuelle Art zu tun.

Das Zimmermädchen (Hotel Maid) erhält pro Nacht einen US Dollar Trinkgeld. Bitte legen Sie den Betrag deutlich sichtbar auf das Kopfkissen. Nur so ist klar, dass es sich um einen Tipp handelt und der Service gerät nicht unter Diebstahlsverdacht. Parking Attendants bekommen zwei bis drei US Dollar bei Aushändigung des Wagens.

Den Bedienungen oder Zimmerservice (Waiters) wird in der Regel 15 bis 20 Prozent der Rechnungssumme (ohne Steuern, also pre-tax check) gezahlt. Garderobieren (Cloakroon Attendants) wird ein Trinkgeld gegeben, sofern keine Garderobengebühr erhoben wird. In dem Fall sind ein bis zwei US Dollar die richtige Summe.

Das Toilettenpersonal (Rest Room Attendant) macht bei 50 Cent bis ein Dollar ein gutes Geschäft.

Quelle:

http://www.usa.de/portal/usade/app/content/resourceId/umgangsformen-trinkgelder-usa.html

zonk1234 23.06.2011, 10:48

Wird aber wohl stark auf das Hotel ankommen oder nicht? Ich bin aus eigener Erfahrung ganz anderes gewohnt..

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Pauli1965 23.06.2011, 11:02
@zonk1234

Siehe den Quellenhinweis. Ist nicht auf meinem MIst gewachsen.

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Wir legen dem Zimmermädchen überall auf der Welt täglich eine kleine Summe auf das Bett. In USA ist es z.B. auch oft so, dass Bedienungen in Gaststätten kein Grundgehalt bekommen und ausschließlich vom Trinkgeld leben. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass Zimmermädchen einen ähnlich undankbaren Job haben. Etwas Genaues und Aktuelles sagt dir sicher jeder Reiseführer.

die gehälter des servicepersonals in den USA sind meist sehr niedrig. so freut sich jeder über ein trinkgeld, das auch irgendwie erwartet wird

man muß nicht täglich 1 dollar auf das kopfkissen legen. am anfang vielleicht eine 5 dollar note. wenn der service gut war, kann man am ende des aufenthalts noch etwas geben

Nein ist nicht üblich. Ich habe noch nie in den USA Trinkgeld im Zimmer gelassen- mal im Restaurant oder dem Hotel-Boy der die Koffer trägt aber sonst eigtl nicht.

Gernspieler 23.06.2011, 10:59

Da wir die Zimmermädchen nie zu Gesicht bekommen haben, haben wir auch gar nicht an Tip gedacht. Jedenfalls haben wir nie einen Tip-Hinweis gesehen. In Restaurants klar, da sind die Bedienungen auch dermaßen freundlich, dass man meistens 15-20% dazu gibt. Vor allem interessant, dass Zimmermädchen meistens farbig sind, und Restaurantbedienungen meistens Weiße. Haben wir jedenfalls so erlebt.

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