Trinkgeld für Pfleger während Reha erlaubt?

7 Antworten

Das wird in jedem Haus unterschiedlich gehandhabt.

1. Manche Häuser verbieten Trinkgeld grundsätzlich. Bei Dementen Menschen werden dann ggf. raffiniertere Varianten mit den Betreuern abgesprochen getroffen. Denn oftmals sind diese Senioren so aufdringlich, dass man nicht ablehnen kann. Dann sammeln wir das Geld und geben es dem Betreuer zurück.

2. Trinkgeld an einzelne sind verboten. Jede Station hat aber eine Kaffeekasse und nimmt für diese auch Trinkgeld von Angehörigen an. Da es in deinem Fall eine Reha ist, muss wohl von einem guten Geisteszustand ausgegangen werden. Bei mir im Altenheim nehmen wir nichts von Bewohnern, nur von deren Angehörigen.

Das ist in der Reha nicht möglich.

3. Trinkgeld ist erlaubt und darf an alle Pfleger ausgezahlt werden. So handhabt es eine Einrichtung aber selten.

Wichtig ist, dass du das Gespräch mit der Station und der Leitung suchst. Frage, wie es im Haus gehandhabt wird. Wenn du die Betreuung über die Oma hast, kannst du dem Trinkgeld auch einen Riegel vorschieben. z.B. dass es eben gesammelt wird und zurückgezahlt.

Ist es Pflegern während einer noch laufenden Reha erlaubt Trinkgeld von Patienten anzunehmen?

Das hängt vermutlich mit den jeweiligen Arbeitsverträgen und allgemeinen Verhaltensmaßregeln der einzelnen Einrichtungen ab. Also frage in der entsprechenden Personalabteilung, wie das im Haus geregelt ist.

Im Pflegeheim darf die einzelne Pflegekraft kein Trinkgeld annehmen. Rendric hat es hier sehr gut beschrieben.

Allerdings gilt dort ein Heimgesetz, das individuelle Trinkgelder verbietet. Eine ähnliche gesetzliche Grundlage für die Reha oder für Krankenhäuser ist mir nicht bekannt.

Es gelten deshalb wohl Dienstanweisungen des Trägers. Es ist auch denkbar, dass der Arbeitgeber den Mitarbeitern nicht verboten hat, Trinkgeld zu nehmen.

Eap Reha, ist es erlaubt die Einrichtung zu wechseln während der Maßnahme?

Moin Moin,

Seit mehr als 1 Woche mache ich mit 2 Freunden( anders versichert ) auf Grund eines Bg Unfalles vor ein paar Monaten, eine Eap in Schleswig-Holstein, weil ich in Wellingdorf wohne und neben der Eap an , der beste Orthopäde der Stadt seine Praxis hat, wählte ich die Einrichtung. Nun sind viele Sachen in dieser Einrichtung katastrophal, man wird ca 10 min behandelt, aber muss für weitaus mehr unterschreiben ( 20/30 min oder sogar 40 min ), behandelt worden zu sein. Eine junge Patientin dort wurde heute von den Therapeuten ( die unreif jung sind ) fotografiert beim behandeln und umziehen. Die Stromgeräte sind uralt, funktionieren oft nicht, werden nicht gesäubert.. mit dem Schwimmbad will ich gar nicht anfangen. Die Therapeuten und besonders die Hauptleitende Tharapeuten stehen oft rum und lästern über die Patienten, zu dick sind, riechen nach Schweiß, sich nicht dehnen können...usw Man wird allgemein , unfreundlich behandelt und bekommt Regeln mit Drohungen von einigen Therapeuten und Verwaltern dort, wenn man nicht deren regeln befolgt.

Einige Patienten haben wir bereits dort weinen gesehen...nachdem Sie mit üblen Sprüchen über Ihre Beschwerden dort abgefertigt worden sind. Obwohl Sie Zettel zur angeblichen Bewertung täglich ausfüllen lassen, traut sich keiner , der es bis zu Ende machen will, die unfreundlichkeit usw aufzuschreiben.

Jetzt hat mir mir eine Patientin dort erzählt, die von einer anderen Versicherung allerdings ist, dass Sie wechselt, weil es ihr schlechter geht als vorher und sie sich nicht von den Therapeuten anfassen lassen will. Sie will keinen Grund nennen, weil Sie meint , dass Sie es selbst verantworten müssen, so etwas täglich mit Ihrem Gewissen anzubieten.

Daher meine Frage : Darf ich auch als Bg Versicherter einfach in einer anderen Kieler EAp Einrichtung wechseln ? Ohne Grund ? kennt sich jemand gut aus mit BG und Recht ?

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Ausbildung fristlos kündigen über 2 Wochen (§22 BBiG)?

Hallo!

Ich frage für meinen Lebenspartner. Dieser macht im Moment eine Ausbildung zum Altenpfleger in einem mobilen Pflegebetrieb und mag die Ausbildung sehr. Leider gibt es große Probleme mit seinem Ausbildungsbetrieb.

Normalerweise muss er einen Ausbilder im eigenen Betrieb haben, doch dieser hatte vor ca. einem Jahr gekündigt. Seitdem gab es keine examinierte Pflegekraft im Betrieb und er musste seine Touren seit dem 1. Ausbildungsjahr alleine fahren (was rein gesetzlich nicht erlaubt ist.)

Nun kommt hinzu, dass seine Chefin ihm seine Überstunden weder ausbezahlen will, noch ihm freie Tage gestatten will. Stattdessen sollen Zeiten wie fünf Minuten in denen gerade nichts zu tun ist von der Arbeitszeit abgezogen werden. (Erklärung: Sie steckt die Pläne zusammen und wenn er bei einem Patienten fertig ist und zum nächsten fährt, passiert es aus organisatorischen Gründen häufig, dass er vor der Tür warten muss, bevor er weiter arbeiten darf)

Nun steht im §22 BBiG folgendes:

"(1) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist gekündigt werden.

(2) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden

1.

aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,

2.

von Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen."

Ist es so zu verstehen, dass er nicht fristlos kündigen darf, weil er vor einem Jahr bereits erfuhr, dass er keinen Ausbilder mehr hat? (Wegen der zwei Wochen)

Und: Welche Möglichkeiten gibt es, um die restliche Ausbildung fachlich kompetent hinter sich bringen zu können?

@Edit: Ich habe diesen Teil aus dem Gesetz leider vergessen:

(4) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrunde liegenden Tatsachen dem zur Kündigung Berechtigten länger als zwei Wochen bekannt sind. Ist ein vorgesehenes Güteverfahren vor einer außergerichtlichen Stelle eingeleitet, so wird bis zu dessen Beendigung der Lauf dieser Frist gehemmt.

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