Trinkflaschen aus Plastik - umweltfreundlich?

4 Antworten

Hierbei gibt es viele verschiedene Ebenen der Folgeprobleme.

Doch zunächst einmal zu den Einweg-PET-Flaschen. Ja, diese werden nach China verfrachtet und dort wird aus denen dann Mikrofaser herstellt, denn für Lebensmittel- oder auch normale Verpackungen wäre der Recycling-Prozess viel zu aufwendig und kostenintensiv und das schmälert die Gewinnmarge.

Danach landen diese Mikrofaserstoffe dann wieder in den unzähligen Verwendungsbereichen für Stoffe von Bekleidung über Polster bis hin zu Putzlappen. Daher auch der Boom der letzten Jahre bei Mikrofaser-Bekleidung. Noch vor 30 Jahren hätte das niemand gekauft, weil es einfach unangenehm zu tragen ist. Da nannte man das noch "Polyester" und man wusste, welche Nachteile es z.B. gegenüber Baumwolle hat.

Natürlich ist die Baumwoll-Produktion ebenfalls problematisch, aber das liegt nicht an der Baumwolle, sondern an falschen Subventionen.

Im Gegenteil zur Baumwolle erzeugt Mikrofaser-Wäsche aber bei jeder Bewegung und bei jedem Waschgang Mikro-Plastik, was sich in unserer Umwelt langsam verteilt und jetzt schon wieder zu uns über unsere Nahrungskette zurück kommt. Es gibt inzwischen starke Indizien dafür, dass diese Mikro-Plastike – in Verbindung mit Rußen und Industrie- und Verkehrs-Abgasen – erheblich ursächlich sind für die meisten unserer modernen Zivilisations-Krankheiten wie Allergien, aber auch insbesondere für Depressionen und Unfruchtbarkeit und das nicht nur bei uns Menschen, sondern in der gesamten Fauna.

Mehrweg-Plastik-Flaschen hingegen sind zwar ein kleiner Schritt, um hier den Müll zu vermeiden, doch auch sie haben nur eine sehr begrenzte Lebensdauer und landen nach bis zu 25 Befüllungen (oder auch weniger) auch dort, wo die Einwegflaschen landen. Außerdem wird hierfür wesentlich mehr und aggressivere Reinigungsmittel benötigt, da die Oberflächenstruktur nicht so hart und unempfindlicher gegen Verschmutzungen ist, wie z.B. bei Glas.

Schließlich kommt das katastrophale Pfandsystem hinzu, dass die Verbraucher dazu verleitet hat, auf Einweg-Pfand zu setzen, denn 7 ct. kann man leicht verschmerzen, mal ganz abgesehen von den Rücknahmestellen. Hast Du mal versucht eine 0,2 oder 0,3 L Cola-Flasche irgendwo loszuwerden? Na, viel Spaß bei der Suche!

Und schlussendlich ist der ganze Plastik-Wahnsinn eben dies: der blanke Wahnsinn!!

Wir wissen seit geraumer Zeit, dass die Erdölreserven zu Ende gehen. Doch je mehr dies klar wird, desto mehr Wegwerf-Produkte werden aus Plastik hergestellt die sich später unschöpfbar fein in der Umwelt verteilen, anstatt diese letzten Ölreserven für eben die Sachen aufzubewahren, die überlebenswichtig für alle Menschen sind, denn was vielen gar nicht klar ist, ist dass Medikamente und weitere Produkte hauptsächlich aus Roh-Öl gewonnen werden. Ist das Roh-Öl zu Ende, bricht hier alles komplett zusammen. Es gibt nichts mehr, das komplett ohne Roh-Öl hergestellt wird.

Dagegen ist die Wiederaufbereitung von Glas und Metall lediglich ein Frage der Energie. Doch die muss eben nicht aus fossilen Rohstoffen gewonnen werden, sondern kann absolut und einzig aus regenerativen Energie-Quellen beschafft werden. Damit kann so viel Energie verplempert werden, wie wir Lust haben, denn regenerative Energie-Quellen sind wirklich unerschöpflich. Da spielt Energie-Verschwendung überhaupt nicht die geringste Rolle!

Das gilt auch z.B. für die eben erwähnte Baumwolle. Wir haben mehr als genug Wasser auf diesem Planeten und Meerwasser-Entsalzungs-Anlagen lassen sich aus den Primitivsten Materialien zusammenschustern. Das Einzige, was es braucht, sind Meerwasser-Zuleitungen, eine Infrastruktur der Süßwassergewinnung. Wir könnten die Sahara wieder begrünen, wenn wir nur endlich damit anfangen würden. Also nicht dass das jetzt wirklich jemand macht, denn das hätte katastrophale Auswirkungen auf das globale Klima, aber die Mittel sind so verdammt billig!

Warum passiert das nicht? Weil man mit kostenloser Energie- und Wasser-Gewinnung keinen Profit machen kann und die Profiteure bestimmen die Wirtschaft!

Das traurige Resümee des Ganzen ist: wir profitieren unsere Welt kaputt. Den besten Profit kann man nur dann machen, wenn man Ressourcen zerstört.

Nichts lässt sich nur für sich selbst bewerten. Alles hängt mit allem zusammen.

Die Einweg-Plastik-Flasche mit 25 ct. Pfand ist die einfachste Konsumenten-Lösung und daher wird sie auch konsumiert. Würde es sie aber gar nicht geben, würde sie auch nicht konsumiert.

Die Alternative wäre strikte Disziplin in der Konsum-Verweigerung.

Doch wer ist dazu bereit?

Du?

Eine sehr komplexe Frage.

Auch Plastik muss mit viel Energieaufwand hergestellt werden.
Erde anbohren, Erdöl absaugen und pumpen, mit Schiffen um die Welt verfrachten, in Raffinerien reinigen und irgendwann Plastik haben um es zu transportieren.

PET Flaschen werden Sortenrein gesammelt und gehandelt. PET wird in Brennöfen zur Energiegewinnung verbrannt, oder als Rohstoff nach Polen oder in andere Länder verbracht. Daraus produziert man z.B. Plastikschalen für abgepacktes Fleisch. Im Haushaltsmüll wird der Kunststoff nicht Sortenrein gesammelt, er wird meistens verbrannt.
Wenn es der Plastikmüll schafft als Kunststofffaser auf unserer Haut zu landen, ist bereits viel Kunststoff aussortiert worden um auf Müllhalden zu lagern oder wurde im Meer verklappt.
Die Plastikfasern sondern beim waschen Mikrofasern ab, die im Meer landen, von Fischen gefressen werden und im Fischstäbchen enden. Guten Appetit.

Der Lebenszyklus von Einwegverpackungen rechtfertigt keine Kunststoffe. Plastik ist zu wertvoll für den kurzzeitigen Einsatz.

Mit Wasser aus der Leitung bist Du auf dem richtigen weg. Keine Transporte, keine Verpackung. Ein gesundes geprüftes Lebensmittel das Du bedenkenlos pur genießen kannst.

glasflaschen werden oft wiederbefüllt und sind im gegensatz zu kunststoff,geschmachsneutral,der inhalt ist frei von weichmachern und ähnlichem,ich habe mal test gelesen,dass für baby getränkeflaschen der giftigste kunststoff überhaupt verwendet wird,dass hie herstellung von glasflaschen im grossen stil sehr günstig ist,sieht man daran dass man essig in glasflaschen für weniger als 1 euro bekommt,warum es allerdings einweg glasflaschen gibt entzieht sich meiner kenntnis.die herstellung von polyethylen ist nicht ohne,dazu muss erst erdöl gefördert und raffiniert werden,um den halben erdball gekarrt werden,in chemiefirmen zusammengemixt werden,die natürlich keinerlei giftige substanzen an die umwelt abgeben,die rohmasse wird zu kunststoffverarbeitenden firmen gekarrt,die machen flaschen und sonstwas draus,die karren die flaschen zu getränkeabfüllern und die karen die getränke zu getränkehändlern.die getränkehändler sammeln abgegebene flaschen zu kunsttoffreceyclern,die schmelzen den ein,der muss gereingt werden von anhaftenten substanzen,neue hemikalien wie weichmacher werden reingemischt,weil die ständig ausdampfen und verloren gehen.und naja,da etwa 10 bis 20 prozent davon von den flaschen in der umwelt und den meeren landen müssen natürlich ständig neue aus erdöl gemacht werden.von der kapitalistischen globalisierung her gesehen,ideal,schafft überall arbeitsplätze,energiemässig betrachtet eine der grössten katastrophen

In PET Flaschen ist kein Weichmacher.

Waschen, sortieren, einschmelzen und verspinnen und dann heißt es im Etikett dann Polyester.

Die Antwort auf die Frage was die bessere Energieeffizienz hast Einweg PET, Mehrweg PET oder Glas heißt für den normalen Einsatz PET Mehrweg kurz vor Einweg. Bei dir sollte das kein Problem sein.

Woher ich das weiß:Beruf – Viele Jahre beruflich damit beschäftigt.

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