Triebfahrzeugführer & Reiseverkehrskauffrau.

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4 Antworten

Die Zeiten in denen das nur Männer gemacht haben sind schon lange vorbei. Nach dem 2 Weltkrieg gab es in vielen Städten mehr Frauen die z.b Straßenbahnen gefahren haben als Männer... Viel Spaß beim bewerben..!!

Hallo, also die Berufe der Reiseverkehrskauffrau und der der Triebfahrzeugführerin sind ja doch stark unterschiedlich.

Zu deinen Fragen:

Frauenberuf:

Du wirst als Frau zwar nach wie vor in der Minderheit sein, aber es ist ganz sicher nichts ungewöhnliches. Und es ist für eine Frau auch nicht unmöglich, wo ein Wille da ein Weg.

Die Leute auf den Bahnhöfen:

Ja, die netten Menschen mit den roten Mützen sind Kauffleute für Verkehrsservice. Der Service am Bahnsteig gehört ebenso zu der Ausbildung wie der Service im Reisezentrum oder im Zug. Denk daran, dass du aber nicht nur zur besseren Fahrplanleserin ausgebildet wirst, auch betriebliche Aufgaben (Zugabfertigung am Bahnsteig, Bremsproben an Zügen durchführen etc.) gehören zur Ausbildung. Wo, und als was du später eingesetzt wirst kann natürlich unterschiedlich sein.

Um nochmal auf den Beruf des Lokführers zurück zu kommen:

Wie ich oben schon schrieb, es ist auch als Frau kein Ding der Unmöglichkeit den Beruf zu lernen und auch die vielen Prüfungen zu bestehen. Aber informiere dich vorher, ob du das wirklich willst. Das ist nichts was man macht nur um Geld zu verdienen, man muss es auch wollen. Ähnlich wie es z.B. bei der Krankenschwester der Fall ist. Wenn deine Freunde am Wochenende feiern gehen, gehst du arbeiten. Wenn die coole Halloween Party ist, gehst du arbeiten. Wenn deine Familie Weihnachten feiert, gehst du arbeiten. Die Bahn kennt kein Wochenende, keinen regelmäßigen Dienst und auch keine Feiertage.

Auch wenn es von außen nicht immer so aussieht, der Beruf des Lokführers ist mehr als nur den Hebel nach vorne und hinten machen. Eisenbahn ist so einfach, wenn man den Leuten am Bahnsteig glaubt... denn jeder fährt ja Bahn und deshalb glaubt auch jeder davon Ahnung zu haben. Aber es gibt nicht nur Regelbetrieb, du musst auch bei Störungen wissen was du tust und dafür gibt es eine ganze Menge Richtlinien und Regeln die du kennen und umsetzen musst. Dazu kommt dann noch das technische Wissen für das jeweilige Triebfahrzeug. Auch wenn das auf den neuen Fahrzeugen deutlich einfacher geworden ist als noch vor 30 Jahren.

Wenn du dir unsicher bist, kannst du ja in beiden Berufen mal ein Praktikum machen. Denke das ist eine sinnvolle Sache. Und wenn du noch Fragen hast, frag.

aylinchenhrhr 23.10.2012, 22:43

Da kennt sich aber jemand aus :) Perfekte Antwort, schade dass ich die Hilfreichste Antwort schon zu früh vergeben hab, sonst hättest du sie.

Danke Dir (:

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Ich würde mich nicht auf triebfahrzeuge festlegen - weiol zu wenig nachgefragt - lieber reiseverkehrskauffrau - ist flexibler und die Job Chanchen sind besser.

aylinchenhrhr 22.10.2012, 14:32

und wo verdient man besser? :D

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Habe unlängst eine Doku über "Lökführer" gesehen, und musste zu meinem Entsetzen erfahren, daß Viele berufsunfähig werden, weil sie MEHRFACH ( :-O) einen Selbstmörder "erwischt" haben! Statistisch wirst Du wohl mindestens einen Suizidfall in Deiner Karriere erleben.Hast Du DAS in Deine Überlegungen einbezogen?

aylinchenhrhr 22.10.2012, 14:34

Ja, das habe ich. Aber auch da muss man durch :)

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HansDampf1985 22.10.2012, 14:36
@aylinchenhrhr

genau, wenn sich da einer auf die gleise stellt: augen zu und durch, das ist die richtige einstellung

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aylinchenhrhr 22.10.2012, 14:41
@HansDampf1985

Falls das jetzt der Ironie ausgesetzt ist : Soll ich etwa die andere Einstellung vonwegen ; ich weiß jetzt schon, dass ich den Beruf abbreche, wenn das und das geschieht, haben ?

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TwangBangParty 22.10.2012, 14:58
@aylinchenhrhr

Ich denke, ich würde das auch wegstecken, war aber sehr überrascht, als ich davon hörte, wie HÄUFIG das vorkommt.

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