Treten bei Medikamenten gegen Schizophrenie oft Nebenwirkungen auf?

3 Antworten

Mein Medikament (Olanzapin) hat folgende Nebenwirkungen



Gewichtszunahme,Schläfrigkeit bzw. Müdigkeiteine meist vorübergehende, vermehrte Freisetzung von Prolaktin,(Hormon, das die Milchproduktion in den Brustdrüsen anregt), aber nur selten einhergehend mit Brustvergrößerung und Milchabsonderung, EosinophilieStörungen der Bewegungskontrolle/Gangunsicherheitunwillkürliche Bewegungen wie Zuckungen oder Tics, (Dyskinesie),Hypotonie (zu niedriger Blutdruck), Bradykardie (zu langsame Herztätigkeit), Ödeme (Wassereinlagerungen im Körper), Mundtrockenheit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Miktionsstörungen), Unvermögen, ruhig zu sitzen (Akathisie), kurzzeitige Bewusstlosigkeit, Störungen der Leberfunktion (Transaminasenerhöhung), meist nur zu Beginn der Behandlung, Schilddrüsenunterfunktion, SchwindelgefühlÜbelkeit bzw. Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Angstgefühle, KrampfanfälleMagen-, Darmprobleme, erhöhte Blutzuckerwerte, Menstruationsstörungen, Aggressivität, Hautausschlagsexuelle Funktionsstörungen (verminderter Sexualtrieb bei Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern), Zitternstarkes Schwitzen, Verstopfung

Letztere drei Symptome können auch dann auftreten, wenn das Medikament Zyprexa nach regelmäßiger Einnahme abrupt abgesetzt wird. Darum sollten ohne Absprache mit dem Facharzt solche Arzneimittel niemals abgesetzt werden oder deren Dosis verringert bzw. erhöht werden.

Eher seltene Nebenwirkungen sind unter anderem:

Hautausschläge, Schwellungen durch Flüssigkeitsaustritt aus Blutgefäßen (Angioödeme), Leberentzündungen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüseschwere Unruhe und Verwirrtheit, Haarausfall, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelentzündung (Myokarditis)Entwicklung oder deutliche Verschlechterung eines Diabetes mellitus, Juckreiz

Einzelfälle bzw. äußerst seltene Nebenwirkungen:

Krampfanfälleanhaltende, schmerzhafte Erektionen (Priapismus), schwere Störungen der Blutgerinnung, Zersetzung von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse), diabetisches Koma aufgrund eines stark erhöhten Blutzuckerspiegels

Welche Nebenwirkungen treten am häufigsten auf oder welche Nebenwirkungen stören am meisten?

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@tooriiii

Bei höheren Dosen merkt man vorallem Hunger, Gangunsicherheit, und nach eineinhalb Stunden der Einnahme liegt man flach da man auf der Stelle einschlafen könnte (Ich spreche hier von 17.5 mg)

Ich bin jetzt bei 5 mg und was geblieben ist die Müdigkeit aber nicht mehr so stark wie am Anfang. Die Gangunsicherheit ist verschwunden. und Hunger ist nicht mehr so stark wie am Anfang, ich konnte wirklich jede Minute als ich noch 17.5 mg hatte essen, ich war einfach dauerhungrig, was dazu führte das ich ziemlich viel zugenommen habe, jetzt ist mein Appetit wieder eines normalen Menschen.

Was aber immer ist, ist der verminderte Sexualtrieb, Tics (da weiss ich aber nicht ob ich das schon immer hatte) und Müdigkeit.

Da ich ein Mann bin, treffen das mit Milchprod. bei Brustdrüsen usw. nicht auf mich zu.

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@tooriiii

Aber dies sollte dich nicht abschrecken Medikamente zu nehmen. Das meiste merkt man gar nicht, nur die, die ich oben im Kommentar aufgezählt habe (Müdigkeit, Hunger, Tics, Gangunsicherheit, verminderter Sexualtrieb) treten in den meiste Fällen auf (Zumindest bei mir). Übrigens habe ich alle Nebenwirkungen in der Antwort von Wikipedia herauskopiert, also nicht alle selber erlebt. 

Falls du Schizophrenie hast empfehle ich dir dringend Medikamente zu nehmen, egal welche Nebenwirkungen sie haben, es ist immer noch besser ein Leben mit Nebenwirkungen der Medikamente zu führen als mit Schizophrenie, da diese Krankheit dein Leben zerstören kann.

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Nebenwirkungen können auftreten und treten auf. Aber selbst wenn, sind die Folgen der Nebenwirkungen wesentlich undramatischer als die Folgen eines psychotischen Schubes bei chronischer Schizophrenie.

Gewichtszunahme ist mir bekannt

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