Trennung von Staat und Religion = Frieden?

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5 Antworten

Du hast im MA das Problem, dass sich eigentlich alle Herrscher auf eine Art des Gottesgnadentums berufen haben. Die Europäer haben das den spätantiken Römern nachgemacht ("von Gottes Gnade König von [...]), die Kalifen waren Stellvertreter des Propheten, der Kaiser von China der Sohn der Sonne (glaube ich), der Tenno selber n Gott, ... Wahrscheinlich um sdie Dynastie zu sichern. Und wenn wir das Wahlkönigtum des Hl. Röm. Reiches als Gegenbeispiel nehmen, dann ist so ein schaches Königtum doch auch nix, das im Vgl. zu z.B. Frankreich ja nur noch abgeluscht hat.

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Auch wenn die nominelle Begründung der Kriege häufig der Religion zugeschrieben wird/wurde, ging es dabei immer um weltliche Gründe. Die häufigkeit bewaffneter Auseinandersetzungen läßt sich wohl am treffensden damit erklären, daß es keine Strukturen gab, die Konflikte auf anderer Weise beizulegen.

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Ich finde das die Spanne zwischen Religion und Staat nicht das Maß von Frieden sein kann.

Ein Staat welches seine Ziele durchsetzen möchte (Bodenschätze, mehr Fläche) hat und wird auch in Zukunft die Religion als vorwand nehmen um diese Ziele zu erreichen.

Stell dir ein Land ohne Religion vor, denkst du in diesem kann es keine Bürgerkriege oder ähnliches geben?

Im Gegenteil, Länder die besonders religiös geprägt sind haben meiner Meinung nach weniger Straftaten der Bürger, da ja ein gewisses Gesetz (Wenn man es so möchte) besteht und die Menschen welche gläubig sind, stets daran denken.

Du sollst deine Mitbürger lieben, du sollst kein Leid erzeugen, usw.

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Kommentar von Ttotheraqz
02.02.2017, 16:50

Da hast du auch Recht, aber wie sieht es im Mittelalter aus? Es gab schon mal den Versuch sich von der Religion zu trennen. Dies endete aber mit 'Gang nach Canossa'. MfG

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Kommentar von dadita
02.02.2017, 17:29

Diese Meinung entspricht allerdings auf eklatante Weise den Tatsachen. Das genaue Gegenteil trifft zu, Länder in welchen Religionen eine Nebenrolle einnehmen sind wesentlich friedlicher und verbrechensarmer als Länder mit einer sehr religiösen Bevölkerung. 

Bildung, Säkularisierung und ein Sozialsystem schaffen Frieden, nicht die Religion. 

Wer meint Religion würde von Gewalt abhalten hat sich niemals mit deren Geschichte beschäftigt. 

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Nie wurde aus bloßen religiösen Gründen Kriege geführt. Man überschätze daher nicht die Bedeutung einer Säkularisierung.

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Die Gretchen Frage. Ja Religionen haben viel Mist gebaut und tun es heute noch.

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