Trennung von Partner, hartz4?

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2 Antworten

Was du alles an Unterlagen / Nachweisen benötigst kannst du aus dem Antrag und den dazugehörigen Anlagen entnehmen,diesen kannst du dir erst mal beim Jobcenter abholen und bekommst dann in der Regel einen Termin zur Abgabe !

An der Anmeldung brauchst du dann zunächst nur Personalausweis oder Pass und sage dort auch gleich das du einen Antrag auf die Kostenübernahme für angemessenen Wohnraum stellen möchtest bzw.die Zusicherung zur Kostenübernahme für deinen Umzug.

Solltest du aus dem Zuständigkeitsbereich deines jetzigen Jobcenters wegziehen wollen,dann muss die Notwendigkeit geprüft werden.

Ich würde dann angeben,dass dein Kind dann notfalls von den Eltern betreut werden kann,wenn du keinen Kita Platz bekommen solltest,damit du arbeiten gehen kannst.

Einfacher würde sie Sache natürlich werden,wenn du dort schon einen festen versicherungspflichtigen Job in Aussicht hättest.

Für deinen Unterhalt würde er auch noch zuständig sein,dass min.bis zum 3 Lebensjahr des Kindes,aber vorrangig ist hier erst mal der Kindesunterhalt.

Wenn er 1600 € Netto hat,dann wird auch noch ermittelt was er in einem Jahr an Sonderzahlungen bekommt,dass ist dann sein durchschnittliches Nettoeinkommen und davon kann er dann 5 % als Aufwand für die Beschäftigung geltend machen,min. aber 50 € bzw.die tatsächlichen Aufwendungen,was dann nachgewiesen werden müsste.

Würde man jetzt nur mal ein 13 Monatsgehalt / Weihnachtsgeld annehmen,dann würde er min. auf 1700 € Netto kommen,dann könnte er min. 5 %,also ca. 85 € für Aufwendungen wegen der Beschäftigung geltend machen.

Zieht man also mal 100 € ab,dann blieben noch ca. 1600 € Netto übrig,dann müsste er laut Düsseldorfer Tabelle 352 € Unterhalt fürs Kind zahlen,abzüglich des hälftigen Kindergeldes ( 190 : 2 = 95 € ) sind das dann min. 257 € pro Monat.

Angenommen 1600 € Netto minus ca. 260 € Kindesunterhalt = ca. 1340 € minus 1200 € Selbstbehalt bei Betreuungsunterhalt von Kindern bis min. zum 3 Lebensjahr = ca. 140 € was er dann ggf.an Unterhalt an dich zahlen müsste.

Er könnte dann ggf. nur erhöhte Wohnkosten versuchen geltend zu machen,denn diese sind in seinem Selbstbehalt schon enthalten,die dürften bei etwas über 400 € liegen.

Es müsste also nachgewiesen werden,dass er diese Kosten nicht durch einen Umzug senken könnte,weil es keinen billigeren angemessenen Wohnraum für diesen im Selbstbehalt enthaltenen Betrag gibt.

Wenn du noch keine Erstausstattung hattest bzw.auf Grund der Trennung ein erneuter Bedarf besteht,dann stünde er dir auch zu.

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einige dinge sind getrennt voneinander zu betrachten. du ziehst aus und das kind soll in einem wechselmodell leben. somit bleibt es beim vater und unter umständen bei dir gemeldet. bleibt es hauptwohnsitzlich beim vater, dann wird er auch das kindergeld beziehen. er ist für die zeit, die dein kind bei dir verbleibt unterhaltspflichtig, du für die zeit, die das kind bei ihm verbleibt. da hebt sich nichts auf. berechnen kannst ud das beim jugendamt lassen, das jobcenter wird seine eigene rechnung durchführen.

du bekommst dann für dich deine leistungen, die hälftige regelleitstunge des kindes und das hälftige kindergeld müsste kv dir auszahlen oder du ihm - abhängig davon wer das kindergeld beziehen wird. das ist bisschen kompliziert, aber das kriegen die hin.

ein umzug in deine heimat wird wohl ausfallen, denn wechselmodell funktioiert eigentlich nur, wenn man im selben ort lebt. dort geht es dann in eine kita, später in die schule und wechselt alle 14 tage das elternhaus zwischen euch beiden. es kann schlecht in zwei kitas und zwei schulen später gehen. das kannst du vergessen oder du solltest das wechselmodell vergessen. immerhin lebst du es nicht bis zur einschulung, sondern bis das kind wahrscheinlich auszieht oder in späteren jahren sagt dass es reicht und sich für ein zuhause entscheidet.

du solltest 3 wohnungsangebote in der umgebung des kv suchen, wo du jetzt wohnst bis zu 65qm und erfrage die maximalen kosten der unterkunft. stelle einen antrag auf erstaustattung, auf umzugskosten, auf renovierung und auf kaution wenn nötig. bis zur bewilligung bleibst du bei papa und kind einfach noch mit wohnen.

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Caramelie 02.02.2016, 19:28

Vielen Dank für deine Antwort

Okay, ja das klingt logisch, was du schreibst. Nun ja dann werde ich das Wechselmodell wohl vergessen müssen

Bekomme ich denn trotzdem Geld? Ein Bekannter meinte, er muss für mich aufkommen. Wir sind nicht verheiratet, und eine Bekannte bekommt trotzdem ca. 700 Euro vom Amt für Kind und sich?

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blumenkanne 02.02.2016, 19:38
@Caramelie

ja und nein - zuerst einmal müsst ihr klären, wer das kind mitnimmt. du solltest ganz ehrlich mit deinem zukünftigen ex umgehen. wenn ihr in zwei verschiedenen orten lebt, die 5-10 km auseinander sind, wo die kita in deinem ort ist und für ihn kein kniebruch um kind dorthin zu bringen und später auch kein kniebruch für das kind zur schule und hort zu gehen und nach hause zu kommen egal in welche richtung, dann ist das eine sache.

wenn du aber von heimat sprichst, die 2-300 km weiter weg ist, dann ist ein wechselmodell quark, da nicht umsetzbar schon aus logistischen problematiken heraqus. erkläre ihm, dass ein wechselmodell nach reiflicher überlegung nicht möglich sein wird, wenn du umziehst mit kind. das sollte vor dem umzug geklärt werden, da er sonst seine zustimmung zum umzug zurückzieht und unter umständen das kind einbehält beim nächsten umgang und das abr beantragt, wenn er es nicht schon längst hat mit dir gemeinsam. zum wohle des kindes solltet ihr eine gemeinsame lösung finden und realisieren, dass es beide eltern braucht. eine entfernung von mehreren 100 km ist murks und verbindet nur kosten für dich, da du dann kind fährst und bringst.

nimmst du das kind mit, weil ihr euch so einigt, dann wird er unterhaltspflichtig. abhängig davon was er zahlen kann oder auch nicht, wird dieser unterhalt auf den bedarf des kindes angerechnet, als auch das gesamte kindergeld - welches du auch noch bekommst.

kinderregelbedarf bis 6 plus mietanteil kind ist der bedarf abzgl unterhalt und kindergeld - ist das was vielleicht für das kind an bedarf über bleibt.

für dich könnte er unterhaltspflichtig in form von betreuungsunterhalt werden. auch das wird auf deinen bedarf (regelsatz 404 euro plus mietanteil) angerechnet. sollte das kind einen einkommensüberhang haben, wird das überschüssige kindergeld von deinem bedarf abgezogen. ausrechnen kannst du das über einen alg2-rechner bei google.

wenn ihr redebedarf habt und einen mediator braucht, dann geht ins jugendamt oder in eine familienberatungsstelle. die vermitteln zwischen euch, was wichtig ist.

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Caramelie 02.02.2016, 20:12
@blumenkanne

Okay, ja entschieden habe ich ja aus guten Grund, warum ich zurück möchte. Meine Eltern und seine Mutter wohnen dort, die dann die kleine nehmen wollen sobald ich arbeite. 

Er möchte sich ebenfalls wieder in diesem Umkreis bewerben (nicht wegen der kleinen und mir, sondern wegen Problemen an der Arbeit & Freunden)

Meine Sorge ist, dass er nichts mehr zum leben hat.

Momentan verdient er 1600 Euro, davon 600 Euro alleine schon Miete. Dann Umkosten wie Strom, Handy, Internet 200 Euro. 800 Euro bleiben ihm dann, und wie soll er dann noch Geld an mich zahlen? Es hat so schon nur knapp gereicht für 3 Personen. Wir wollen uns halt wirklich im Gutem trennen

 Haben das letzte halbe Jahr eigtl auch nur wegen dem Kind zusammen gelebt und hatten Hoffnung das sich noch was bessert...

Nun ja das ist ja jetzt nebensächlich. Schade ist es nur, dass man trotz alle dem immer noch abhängig ist, denn Vorwuerfe seinerseits hatte ich jetzt genug.

Ich danke dirr für die antworten, möchte aber nicht nerven

Ich hoffe einfach dass morgen etwas positives heraus kommt.  

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