Trennung, Scheidung, Sorgerecht für das Kind?

8 Antworten

Versuche, ein bisschen Ordnung in deine Gedanken (und dein Leben) zu bringen.

Mach dir eine Liste mit Fragen/ Problemen und sortiere nach Dringlichkeit.

Du willst dich scheiden lassen? Dann tu es! Meist ist ein Trennungsjahr sowieso die Voraussetzung, also solltest du dich schnellstmöglich TRENNEN = ihn aus der Wohnung deiner Eltern rauswerfen (lassen).

Es gibt massenhaft Trennungs-/ Scheidungsberatungsstellen, die dich unterstützen können - such dir eine aus und mach einen Termin. Je besser du informiert bist, desto mehr Vorteile hast du, wenn es hart auf hart kommt.

Dein Mann wird beim Bund sicher auch Unterstützung bekommen, also kümmere du dich um deine Interessen!

Was die neue Wohnung angeht: informiere den Vermieter, dass zumindest DU dort nicht einziehen wirst, und versuche, deinen Noch-Mann zu einer gemeinsamen Kündigung zu bewegen.

Vermutlich wird der Vermieter sogar dankbar sein, rechtzeitig informiert zu werden und dir/ euch nicht allzu viele Steine in den Weg legen.

Wenn das nicht funktioniert, dein Mann sich querstellt o.ä. musst du evtl. einen Anwalt einschalten - auch da kann dir die Beratungsstelle sicher helfen.

Versuche, die Möbelbestellung rückgängig zu machen.

Was das Sorgerecht angeht: schreib auf, wie oft/ selten dein Mann mit eurem Kleinen alleine ist. Finde Zeugen dafür, dass er genervt, überfordert ist usw. und "Beweise" für seine "Lügen".

Wenn er dir "schriftlich" (WhatsApp & Co.) droht - heb es auf!

Bitte den Kinderarzt zu unterschreiben, dass er den Vater noch nie gesehen hat usw.

Gerade im Trennungsjahr wird deutlich werden, wie groß sein "Interesse" wirklich ist. Achte auch da auf Zeugen/ Nachweise.

Mach dir klar, dass er dasselbe tun wird - die Vorwürfe aus der Frage oben solltest du nicht ständig in aller Öffentlichkeit wiederholen! Rein rechtlich gesehen sind das erst mal nur Anschuldigungen, die man durchaus gegen dich auslegen kann!

Auch die Sache mit dem Unterhalt solltest du bei der Beratung klären lassen - solange er für sich selbst aufkommen kann, muss er das i.d.R. auch tun. Wenn er sich nicht "hauptberuflich" um euren Sohn kümmert, würde ich mir da nicht zuuuuuu viele Gedanken machen.

Spätestens nach dem Trennungsjahr hat er voraussichtlich keinerlei Ansprüche mehr!

Bleib in einer Wohnung, die du dir leisten kannst und trenn dich. Ihr behaltet das gemeinsame Sorgerecht. Das Kind bleibt bei dem Elternteil, mit dem es den besseren Kontakt hat und der am Besten für das Kind sorgen kann. 

Du hast das Alter des Kindes nicht erwähnt, aber ich denke mal, wenn es so ist, wie du schreibst, dann merkt das Kind auch, dass der Vater es nicht wirklich will und das Verhältnis zu dir wird eindeutig stärker sein. Der Vater bekommt dann Umgangsrecht. 

Mit seinen Drohungen kommt er jedenfalls nicht durch. Wenn er seinen Job kündigt, dann bekommt er eh keinen Unterhalt. Das wäre ja selbst herbeigeführt. Und selbst wenn, man zahlt höchstens ein Jahr, das Kind geht vor und man hat einen Selbstbehalt. 

Ich bezweifle doch sehr, dass er vom Unterhalt leben können wird, wenn er jetzt schon mit seinem Geld nicht auskommt. Und er bekommt ja auch ein Jahr wahrscheinlich Arbeitslosengeld als Einkommen. Das Amt fragt aber auch nach, wie man den Job verloren hat. Sieht also sehr schlecht aus für ihn, wenn er seinen Job aufgibt. 

Ciao :-)

Ert ein Mal was zu deinen Mann, ich denke er hat eine Persönlichkeitsstörung. Es gibt viele Merkmale die dafür sprechen.

Geh zum Anwalt und lass dich schnellst möglich beraten. Sag ihm auch, wie er sich verhält und dass er dir droht.  Bleib in der Wohnung deiner Eltern und er soll in der Kaserne bleiben.

Er kann dir das Kind nicht nehmen! Das ist das Erste und zum Zweiten hätte er das gern, aber so einfach ist das nicht.

So wie ich deinen Mann einschätze sagt er viel, aber es geht ihm sehr schnell die Luft aus. Darf ich dich fragen, ob dein Mann Emphatie?

LG

Oh mann, da haben sich beim schnellen Schreiben viele Fehler eingeschlichen :-(

Ich meinte, ob dein Mann Mitgefühl (Emphatie) besitzt. Macht mir nicht den Eindruck.

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