Trennen unsere Sünden uns von Gott?

23 Antworten

Im Garten Eden hat eine einzige Sünde (= Ungehorsam gegenüber Gott) ausgereicht, um aus dem Garten vertrieben zu werden. Als Folge fiel die gesamte Schöpfung. Das war aber nicht die Schuld Gottes, sondern die der ersten Menschen, die bewusst sündigten, weil sie selbst wie Gott sein wollten. Sie wussten, was die Folge ihres Ungehorsams sein würde, entschieden sich aber trotzdem dafür Gottes damals einziges Gebot (nicht vom Baum der Erkenntnis essen) zu übertreten.

Wenn uns schon eine einzige Sünde von Gott trennt, ist es klar, dass niemand zu Gott kommen kann, da wir alle in Worten, Gedanken und Taten sündigen.

Deshalb hat Gott uns einen Rettungsanker ausgeworfen. Er ist selbst in Jesus Christus Mensch geworden, um stellvertretend für unsere Schuld am Kreuz zu sterben. Wir brauchen dieses Opfer von Jesus nur für uns in Anspruch zu nehmen.

Alle Sünden werden uns vergeben: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

Wichtig ist aber, dass wir Buße tun, was bedeutet, dass wir unsere Gesinnung ändern sollen. Wenn wir um Vergebung von bestimmten Sünden bitten und dabei schon im Hinterkopf haben, dass wir diese Sünden wieder begehen möchten, hat das mit Buße überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Doch Jesus möchte, dass wir ein heiligeres und reineres Leben führen und will uns damit im Endeffekt in wirkliche Freiheit führen.

Beispiele für die Aufrufe zur Buße:

Lukas 5,32: "Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße."

Lukas 15,10: "Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut."

Apostelgeschichte 3,19: "So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen."

Apostelgeschichte 17,30: "Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun."

Die Bibel macht an vielen Stellen deutlich,dass ein Mensch allein aus Glauben errettet wird (Joh 3,14; 5,24; Apg 16,31; Röm 3,21–26 u.a.) und nicht aus eigenen Werken (Eph 2,8–9; Röm 3,20; 4,5; Gal 2,16 u.a.). Doch echter Glaube an Gott führt auch zu guten Werken. Deshalb schreibt Jakobus, der Halbbruder von Jesus: "Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube ohne die Werke tot ist?" (Jak 2,20).

In Bezug auf die Sünde bedeutet das, dass wir versuchen sollen, begangene Sünden nicht mehr zu tun. Es kann natürlich geschehen, dass wir wieder in alte sündhafte Muster hineinfallen. Jesus sagte: "Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" (Mt 26,41). Paulus schrieb: "Denn ich tue nicht das Gute, dasich will, sondern das Böse, dasich nicht will, das verübe ich" (Röm 7,19). Deshalb brauchen wir immer wieder Vergebung, da wir in Gedanken, Worten und Taten immer wieder sündigen. Wir sollen uns aber bemühen, Sünden zu vermeiden und ein heiligeres, reineres und gerechteres Leben zu führen.

Weil wir es aber nicht schaffen, ein sündloses Leben zu führen und Gott uns aus Gnade, Barmherzigkeit und Liebe rettet gehört alle Ehre, alles Lob und aller Dank Gott allein. Niemand kann nachher sagen, dass er aus eigenen Werken den Himmel erreicht hat und Gott damit die Ehre nehmen. Alle Ehre gehört Gott allein, der alles getan hat, damit wir Rettung und das ewige Leben haben dürfen.

Gott hört die Gebet seiner Kinder. Aber ihm bleibt es, den Zeitpunkt zu bestimmen, wann er sie "erhört". D.h wann der - bzw. ob er unsere Wünsche erfüllt.

Das können wir, weil wir ihm vertrauen, auch genau so akzeptieren. Denn wenn wir etwas bitten, was uns schaden würde - wäre es dir nicht auch lieber, Gott "erhört" deinen Wunsch nicht?

Zudem musste sein Sohn Jesus, als er über die Erde in Israel spazierte auch die bitter Lektion "Geduld" lernen.

Im Vater Unser bitten wir immer wieder gegen unser eigenen Wünsche (dein Wille geschehe) an.

Unsere Sünden haben erst mal nicht so viel damit zu tun, ob Gott unsersem Bitten Taten folgen lässt.

Die Sünden trennen uns von Gott (nicht Gott von uns). Wir werden taub für sein Wort, sein hilfreiches Wort. Wir werden mit der Zeit unfähig, in Buße und Umkehr zu gehen, weil wir entweder feststellen, dass es uns auch ohne Gott ganz gut geht (man gewöhnt sich dran, ohne ihn zu sein) oder die Furcht davor, was sich alles ändern könnte (oder müsste) hält uns ab.

Dann kann es kommen, dass Gott uns diesen Weg gehen lässt. 

Wir sollten aber als Christen immer Lukas 15,11ff. - das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Herzen tragen. Zu Hause wartet sehnsüchtig unser Vater und täte nichts lieber als uns in die Arme schleißen.

Aber gleichzeitig sollte uns die Warnung im Hinterkopf schrillen, dass es so etwas wie ein "Zuspät" gibt. 

Meinst du die christlichen Sünden? Wenn ja, stelle dir erst einmal die frage, ob sie wirklich negativ sind.

Gier, Eitelkeit, Neid, Zorn, Gefräßigkeit, Wollust und Faulheit.

Diese ''Sünden'' führen alle zu körperlicher, geistiger oder emotionaler Befriedigung, also wo ist das problem?


-Es ist nichts verkehrt daran, gierig zusein, da es nur bedeutet, dass man mehr besitzen will, als man schon hat. Neid bedeutet, mit wohlwollen auf den Besitzanderer zu blicken und den Wunsch zu haben, ähnliche Dinge auch zu bekommen. Neid und Gier stacheln den Ehrgeiz an - und ohne Ehrgeiz kannkaum etwas erreichtwerden.


-Gefräßigkeit bedeutet einfach, mehr zu essen als man zum Leben braucht. Wenn du dich bis zur Fettleibigkeit überfressen hast, wird eine andere Sünde -die Eitelkeit - dich motivieren, wieder ein solches Aussehen anzustreben, dass deine Selbstachtung wiederhergestellt wird.


-Jeder, der sich ein Kleidungsstück in anderer Absicht kauft, als seinen Körper damit zu bedecken und ihn vor den Naturgewalten zu schützen, macht sich der Eitelkeit schuldig. Man trifft häufig auf Spötter, die behaupten, dass es nicht nötig sei sich zu schmücken. Man muss diesen Verweigerern klarmachen, dass auch sie das eine oder andere Teil tragen, das nicht benötigt wird, um sich warmzuhalten. Es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt, der sich überhaupt nicht schmückt.


-Morgens ungern aufzustehen heißt, sich der Faulheit schuldig zu machen, und wenn du lange genug im Bett liegst, wirst du dich gleich bei der nächsten Sünde ertappen - der Wollust. Das kleinste Gefühl von Erregung zu empfinden bedeutet schon, sich der Wollust schuldig zu machen. Um den Fortbestand der Menschheit zu sichern, machte die Natur die Lust zum wichtigsten Instinkt nach der Selbsterhaltung. Als die christliche Kirche dies bemerkte, erklärte sie die Unzucht zur „Erbsünde“ und stellte somit sicher, dass niemand dieser Sünde entgehen kann. Dass du am Leben bist, ist also das Ergebnis einer Sünde - der erbsünde!


-Der stärkste Instinkt jedes Lebewesens ist der Selbsterhaltungstrieb, welcher uns zu der letzten der sieben Todsünden bringt - dem Zorn! Ist es nicht unser Selbsterhaltungstrieb, der geweckt wird, wenn uns jemand ein Leid zufügt und wir so zornig werden, dasswir uns vor einem weiteren Angriff schützen?


-Wenn die natürlichen Triebe den Menschen zur Sünde verleiten, dann sind alle Menschen Sünder; und alle Sünder kommen in die Hölle. Wenn jeder in die Hölle kommt, dann trifft er dort alle seine Freunde wieder. Der Himmel ist demnach nur mit einigen wenigen Wesen bevölkert, die ziemlich seltsam sein müssen, wenn sie nur dafür gelebt haben, einen Platz zu bekommen, an dem sie für immer auf Harfen klimpern dürfen.


Dies alles habe ich frei aus Anton Szandor LaVey's satanischen Bibel zitiert, denke mal darüber nach. Bist du dir sicher, dass dein Gott dir alle diese menschlichen Eigenschaften nehmen will/darf?

Mit freundlichen Grüßen: Jemand, der dich zum Nachdenken anregen will =) Bilde dir dein Weltbild ,,selber''.

Ave Satanas:

Und wie sieht es mit Deinem Gott aus?

„unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle“ (2. Kor. 4:4)

Ich habe das Gefühl, Dein Gott — Satan — hat Dich schon ganz schön „verblendet“.

2
@OhNobody

Und ich habe Gefühl, dass du nicht viel über den Satanismus weißt.

Dein Gott — Satan — hat Dich schon ganz schön „verblendet“.

Mein Gott ist nicht Satan! Ich glaube weder an die christliche Auslegung eines Gottes, noch an die christlich Auslegung eines Teufels. Ich glaube jedoch sehr wohl an eine (höhere?) Macht, die mich jedoch (noch?) nicht zu interressieren braucht, da es momentan meine Aufgabe ist, mein irdisches Leben so schön zu gestalten, wie ich nur kann. Denn man lebt um zu leben, nicht um zu sterben.

Ich glaube an das, wofür Satan symbolisch steht. An (Meinungs-) Freiheit, Sinnesfreuden und Selbstbestimmung für jeden einzelnen Menschen, egal ob Mann oder Frau, schwarze oder weiße
Hautfarbe oder was auch immer.

Im namen des christlichen Gottes wurden für meinen Geschmack viel zu viele unschuldige Menschen ermordet http://www.schwarze-seele.com/christenopfer.html   Auch wenn das vielleicht manche abstreiten möchten und sagen: ,,Das waren keine ''richtigen'' Christen.'' , so möchte ich dennoch nichts damit zu tun haben, denn diese ,,nicht richtigen Christen'' war die christliche Kirche.

Außerdem möchte ich nicht das Welbild eines Menschen übernehmen, der mal vor 2000 Jahren gelebt hat, sondern mir ein eigenes bilden. Der Satanismus enthält wertvolle moralische Grundwerte, den rest kann/soll man sich selber bilden. Der Inhalt der satanischen Bibel ist nur der Satanismus von Anton Szandor LaVey, an den man seinen eigenen Satanismus anlehnen kann.

Also ist der Satanismus für mich keine richtige Religion, sondern ein guter Ersatz für eine. Der Satanismus ist eine Lebenseinstellung und Philosophie, die zum nachdenken anregen soll.

Regie Satanas!

Ave Satanas!

Heil Satan!

=)

0
@sanataSevA

Oh wei, da hat jemand aber etwas ganz schön falsch verstanden bzw. sich mit den wesentlichen Dingen christlichen Glaubens nicht auseinandergesetzt.

Ich vermute du hast dir mal überlegt: An Gott glauben bringt mir nix, denn ich hab schon soviel gesündigt und sündige weiterhin, also komme ich eh nicht in den Himmel. 

Wenn dein weltliches Denken dich glücklich macht, gierig, gefräßig, neidisch und wolllüstig, dann musst du es leben - aber erfüllt es dich wirklich? Wenn jemand immer gierig nach mehr ist, wann ist er dann am Ziel? Was ist der Lebensinhalt? Ist das dann wirklich ein Leben in Fülle?

Leben im christlichen Glauben hat nichts mit Leben in Armut und Enthaltsamkeit zu tun. Das propagieren manche, vor allem die großen Kirchen vergangener Jahrhunderte, aber so ist es nicht wenn man einfach mal die Bibel liest und sich vor allem die Mühe macht das dort geschriebene auch zu verstehen.

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@raloo

Ich würde auch nicht an Gott glauben, wenn es mir irgendwie einen Vorteil verschaffen würde. Ich würde vielleicht so tun als ob, wie es wahrscheinlich viele Menschen im Mittelalter getan haben um nicht ermordet zu werden, aber in meinem inneren würde ich an meiner Philosophie und Lebeneseinstellung festhalten, da ich sie für richtig halte.

Ein Ziel, auf das es unaufhaltsam zusteuert, hat jedes Leben. Den Tod. Der Lebensinhalt ist demnach das, was man in seinem Leben macht. Demnach sollte man machen was einem Spaß macht, sonst könnte man sein Leben eigentlich gleich selber beenden. Doch da würde man den Sinn des Lebens verfehlen.
Das ist meine Sicht, die ich jedoch auch mit nichts beweisen kann. Dies ist aber auch nicht in meiner Absicht.

Ave Satanas!

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