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2 Antworten

Ja es gibt genau  zwei Möglichkeiten:

" Sie weiß das es nicht normal ist, will aber unter keinen Umständen etwas an ihrem Verhalten ändern "

Möglichkeit 1:

Zwangsstörung, wie schon richtig erkannt und darum von Dir als Stichwort angegeben

Sie hat Angst vor der Therapie.

Den Therapie  bedeutet in dem Fall Konfrontationstherapie - heißt  man wird kontrolliert den Reizen ausgesetzt  unter Zuhilfenahme eines Therapeuten.

Das gibt es ambulant als auch stationär.

Vor der ambulanten braucht sie gar keine Angst zu haben, denn es besteht immer dei Möglichkeit des Abbruchs.

Die Crux: Es gibt wenige - ( Verhaltens ) - therapeuten, vorgeblich weil sie sich nicht damit auskennen, oder auskennen wollen ( was  meines Erachtens angesichts einer doch sehr langen Ausbildung eher eine Ausrede ist, die Maßnahmen bei der  fünfthäufigen psychischen Erkrankung nicht zu kennen ) - es ist den Therapeuten aber mit mehr Arbeit verbunden.

Stationär ist ihr wahrscheinlich noch eher ein Graus, insbesondere weil es da noch unsteriler ist.

Allerdings stellt sich bei der statonären Therapie oft heraus, das die Zwänge weniger da sind als in der gewohnten Umgebung:

Denn es fehlen die " Auslöser " : Bei euch zuhause " klebt " an jedem Teil ein Auslsösergedanke, der sich inder Kinik noch nicht herausgebildet hat.

Beiden gemein - dem zweiten mehr als dem ersten ist wahrscheinlich das Gefühl und die Angst bei den bizarren Ritualen als verrückt zu gelten.

Und ich denke, das ist der Auslöser nichts ändern zu " wollen " - davon loskommen möchte sie  vermutlich schon.

Um dich auszutauschen kannst Du hierhin gehen:

http://www.zwaenge.de

Das ist die deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen.

Dort gibt es eine telefonisch Beratung ( auch für Angehörige  ).

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangerkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg
Telefon: (040) 689 13 700, Fax: (040) 689 13 702
Email: zwang@t-online.de

Montags bis freitags von 10:00 - 12:00 Uhr telefonisch erreichbar.

Außerdem jede Menge Informationen, ein Forum  - auch eins für Angehörige, Chat, Buchtipps.

Möglichkeit 2:

Zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Die wäre aber nur dann vorhanden, wenn  keine Einsicht darin besteht, das das eigene Verhalten.

Allerdings alten diese Leute ihr Verhalten für normal, ale andre sind unnormal.

Das wäre dann wirklich sehr schwer zu behandeln

Ichhabe 35 ahre Erfahrung mit dieser widerlichen Krankheit, davon sicher 5 Jahre aller extremst, was dann auch zu einer extremen Behandlung führte, aber nunmehr zu 90 % seit 8 Jharen zwangsfrei.

Wenn es einigermaßen machbar ist, gibt es eine kostenlose Veranstaltung, die das ganze Spektrum erläutert, wenn es einigermaßen machbar von der entfernung her ist

Am 29. 09. 2017 in Köln werden alle Behandlungsmöglichkeiten an der Universitätsklinik in Zusammenarbeit der DGZ erläutert.

Von dem Titel bitte nicht abschrecken lassen, es ist eine besonder Form der Behandlung als EINE Möglichkeit.

Programm:

https://www.tiefehirnstimulation.info/zwangsst%C3%B6rung-informationstag-an-der-universit%C3%A4t-k%C3%B6ln-programm-anmeldung/

Bei Herrn Jäger per Mail anmelden.

Wenn Du dich mit mir austauschen möchtest, gerne per Freundschaftsangebot hier oder Kontaktbutton auf der Seite, wobei die THS für deine Frau sicher noch nicht in Frage kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Schwierige Sache vor allem verstehe ich nicht warum sie ihr Verhalten nicht ändern möchte.

Zitat:
"Sie weiß das es nicht normal ist, will aber unter keinen Umständen etwas an ihrem Verhalten ändern."

Ich denke da hilft nur eins: Sag ihr, dass sie ne Therapie machen soll oder du dich sonst von ihr trennen musst.

Klar ist es doof ein Ultimatum zu stellen, aber so ist das doch kein Leben, abgesehen davon, dass diese psychische Macke irgendwann auch körperlich krank macht. Wer sich ständig in komplett keimfreier Umgebung aufhält baut Abwehrkräfte ab und entwickelt schlimmstenfalls dann auch noch Allergien.

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