Travel College für Touristik

2 Antworten

Nach 42 Jahren in dieser Branche vielleicht schnell das Zerplatzen einer Seifenblase:

Selbst wenn Du in einem Reisebüro arbeiten solltest, dann wirst Du weder die Zeit noch das Geld (es wird vergleichsweise gering bezahlt!) haben, um in der Welt herumzureisen. Diese Vorstellung kannst Du gleich knicken. Übrigens, die normale Ausbildungszeit im Reisebüro dauert nicht ohne Grund 3 Jahre...

Und als Reiseleiterin - egal ob an Land oder auf einem Schiff - kann ich nur sagen, das ist ein Knochenjob ohne geregelte Arbeitszeit und ohne Wochenende! Und die Phantasie der Gäste vor Ort übersteigt beim Reklamationsverhalten und den daraus resultierenden Erwartungen jegliche Vorstellungskraft. Nicht wenige Bekannte von mir sind verzweifelt und haben den Job hingeschmissen.

Dann eine Überlegung in die Zukunftssicherheit - was glaubst Du, wo die Reisenden künftig ihre Urlaubsreisen buchen werden? Eher online, bloß kein Reisebüro betreten. Da könnte es ja teurer sein. Obwohl das in einer TV-Sendung vor ca. 3 Wochen gründlich widerlegt wurde. Aber die Leute ticken nun mal so. Wird man also künftig in Reisebüros viel Personal benötigen? Auszubildende als noch billigere Arbeitskräfte ja, und danach?

Für Dich zusammengefasst: Such´ Dir was im Bereich Öffentlicher Dienst. Oder sonstwas, aber nicht die Touristik.

Die von Dir aufgeführten "Plus-Punkte" spiegeln das vollkommen falsche Image der Branche wider. Aber der Alltag ist meilenweit davon entfernt.

Trotzdem alles Gute!

Guten Tag

Ich bin seit nun 25 Jahren im Tourismus, meine Karriere hat mich von der Basis ins Top-Management geführt, heute habe ich mein eigenes Unternehmen.

Man kann so ein Fernstudium machen, mit dem klaren Verständnis dass dies mehr oder weniger einfach das Lesen von Material kreuz- ud quer durch Tourismus ist. Der Abschluss eines solches Fernstudiums ist einfach der Beleg, dass man anscheinend gerne liest. Qualifikation und Ausbildung ist was anderes .... - Wen man denkt, so eine Fern-Ausbildung für Euro 1500.- sei eine ernsthafte vollstädige Berufsausbildung, dann sträuben sich mir die Haare.

So ein Fernstudium rechtfertigt sich nur, wenn dies eine ergänzende Massnahme ist im Rahmen eines zielorientierten Berfuslebens. Weitaus wichtiger als so eine Fern-Schnellbleiche ist die Arbeit im entsprechenden Bereich, wo man wirklich hinwill. also ganz konkret Arbeit oder Einstieg suchen in Reisbüro/Unternehmen. Die PRaxis ist der weitaus wichtigere Teil als so ein Kurzkurs.

Entscheidend für die einstiegsmöglichkeit in die Touristik-Branche ist wie überall sonst die Beurteilung Ihrer Fähigkeiten in einem Bewerbungsverfahren und praktische Berufserfahrung oder die ernsthafte, tiefwirkende gründliche Ausbildung.

Die meisten meiner Angestellten in diesen meinen Jahren als Tourismus-Manager waren überzeugende Quereinsteiger mit guter Praxis-Erfahrungen in anderen Berufen (Administration, Management usw.) oder Leute die eine fundierte Ausbildung mit IHK- oder Universitäts-Abschluss in relevanten Bereichen mitgebracht haben (also eine mehrjährige Ausbildung in Hochschule oder Fachbetrieb).

Als Personalchef würde ich ein 10-monatiges Fernstudium als "gute Absicht" des Bewerbers einordnen. Mehr nicht ... (und das ist nicht viel).

Mit bestem Gruß,

G.

Hallo,

erst mal danke für die Antwort.

Dass ein Fernstudium keine Ausbildung ersetzt, ist mir natürlich bewusst. Man braucht ja immer Berufspraxis. Aber da es immer heißt, Reiseleiterin oder ähnliches kann man keien Lehre machen, habe ich mich darüber informiert und viele sagten dazu, dass man eben einen leichteren Einstieg findet. Manche meinten dass man am besten am Wochenende oder eben in der Freizeit ein Praktikum machen sollte.

Bei TUI gäbe es im Oktober einen Kurs, der über eine Woche geht und in dem man Praxis erlernen kann. Sollte man gut sein, käme man in ein Auswahlverfahren und wenn man das wiederum besteht, gibt es die Möglichkeit zur nächsten Saison in diesem Beruf einzusteigen.

Ich wäre auch Quereinsteiger. Habe eine Ausbildung und habe auch schon in mehreren Firmen gearbeitet. Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich bei der TUJA Zeitarbeit im internen Bereich gemacht. Sprich Einsätze der Mitarbeiter koordiniert, Bewerber suchen und einstellen, Telefonate führen, am Empfang, in der Lohnbuchhaltung. Also in der 3-jährigen Ausbildung habe ich alle Abteilungen einmal durchgemacht. Danach habe ich als Sachbearbeiterin in der Rechnungsstellung bei Walt Disney in München gearbeitet und momentan bin ich bei einer Versicherung im Innendienst als Sachbearbeiterin im Kfz-Bereich angestellt. Mir macht die Arbeit zwar Spaß udn ich versteh mich auch gut mit meinen Kollegen aber ich möchte einfach etwas anderes, abwechslungsreicheres machen als bis zur Rente in einem Büro zu sitzen und jeden Tag das Gleiche in den PC zu tippen.

Du denkst also das es wenig Sinn macht so ein Fernstudium über 10 Monate zu machen und es einem nicht viel weiterhilft?

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