Traurigkeit wenn der Partner sich schlafen legt, Warum?

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8 Antworten

Wenn die Objektkonstanz fehlt, oder die Bindung, hat X das Gefühl, derjenige wäre "für immer weg", obwohl sie weiß, dass es nicht so ist. Fühlt sich aber aufgrund der fehlenden Objektkonstanz und unsicherer Bindung dennoch nach "für immer" an.

Dann entstehen solche Situationen.

Ganz extrem ausgeprägt ist das übrigens bei Borderlinern. Wobei nicht jeder, der sowas hat - so abgeschwächt wie du beschreibst wohl eher nicht - ne BPS hat.

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danke das ist eine sehr schön und intesstant geschriebene Antwort :)

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Fest steht wohl, dass X einen stark ausgeprägten Mangel an Selbstwertgefühl hat, insbesondere da dieses Gefühl bi ihr nicht ausschliesslich in Bezug zu Y, sondern auch in Bezug zu anderen (Familienmitgliedern) auftritt.

X sollte sich dringend ein paar Hobbys zulegen, lernen, sich hübsch zu kleiden und zurechtzumachen und mal alleine ausgehen, um ihre Wirkung auf andere Menschen (egal ob M oder W) auszutesten.

X sollte ihre Freundschaften pflegen/wiederaufleben lassen, sich um ihre Familie kümmern und sich nicht abhängig von der Anwesenheit und/oder der Meinung andere machen.

Ausserdem sollte X lernen/üben, alleine zu sein. Das ist auch wichtig. Welche Gedanken kommen X, wenn sie ganz alleine ist? Angst? Erinnerungen an schöne Momente?

Vielleicht wäre Meditation oder Patiencen legen etwas für X. Oder Musik (aktiv selber) machen oder wenigstens hören.

Und wie gesagt neue Hobbys. Sport? Joggen/Walking? Ich weiss ja nicht, wie alt/jung X ist... :)

X braucht dringend eigene Hobbys und Aufgaben!

Mein Freund arbeitet Nachtschicht, von daher schläft er jeden Tag wenn ich wach bin! 

Natürlich fühlt man sich "alleine", aber nur solange man gelangweilt da sitzt und wartet! 

Geh raus! Spazieren, Fahrradfahrer, bummeln etc! 

Koennte aus erlebten in der Vergangenheit resultieren, moeglicherweise erinnert man sich daran aber auch gar nicht mehr. Irgendein Verlust, der mit dem Schlafen gehen verbunden wird. Man ging schlafen oder dachte, jemand ging nur schlafen, war dann aber weg (verstorben, umgezogen, abgehauen). Vielleicht der Vater, die Mutter, die Oma, Partner oder ein guter Freund. Vielleicht kam es ueberraschend, vielleicht wollte man es dem Kind nur nicht sagen, dass z.B. der Freund umgezogen ist oder nichts von einem mehr wissen will und sagt einfach, der ist nicht da, der schlaeft.  

Und im Gehirn ist haften geblieben, wenn sich jemand hinlegt zum Schlafen, dann ist nachher jemand weg und man ist unendlich traurig darueber gewesen.

Ich wuerde erst mal bei den Eltern nachfragen, ob so was mal irgendwann der Fall war, moeglicherweise schon sehr frueh in der Kindheit.

Ansonsten vielleicht schon mal psychologischen Rat einholen.

Du kannst nicht loslassen, irgendwann hast du mit diesem Thema Erfahrungen gemacht, die sofort wieder hochkommen, wenn der Fall wieder eintritt. Vielleicht war es ein lieber Mensch, der für immer eingeschlafen ist, was gerade Kindern Angst macht und sie vom Einschlafen abhält, die eine Angststörung entwickeln können, und die wirkt lange nach, wenn sie unbehandelt bleibt.

du siehst deinen Freund, der sich abwendet und wegschläft. Das ist ein friedliches Bild für andere, dich macht es traurig und versetzt dich in Panik.

Könntest du dich nicht mal dazulegen und zusammen einschlafen und eine Pause gemeinsam gestalten? aneinandergekuschelt kann das wunderbar leicht sein und neue Kraft geben.

Was macht X denn sonst noch? Hat sie einen Beruf, geht sie arbeiten? Oder überhaupt unter Leute? Dann sollte sie zuerst damit anfangen..

X muss dringend an ihrem Problem arbeiten, denn sonst ist Y auch bald weg, das ist doch tödlich für jede Beziehung, wenn man den anderen derart einengt, dass dieser schon ein schlechtes Gefühl haben muss, wenn er sich mal ausruht...will gar nicht wissen, was passiert, wenn Y mal alleine etwas unternehmen mag?

Du scheinst nicht diese betroffene X zu sein, oder doch?

Normalerweise wären jetzt Antworten zu erwarten, die irgendwas von unschöner oder problematischer Kindheit von X als Erklärung dienen sollten.
Was sinngemäß erlerntes verhalten bedeuten sollte.

Die Frage ist, muss etwas erlernt sein? Oder selbst erlebt sein?

so, bin nun beim Thema, lernen, üben. ;-)
Wir alle kennen das, was sich Placeboeffekt nennt. Also diese spezielle Form von "Einbildung von etwas gutem, hilfreichem"!

Ich spekuliere also mal darauf, wenn solcherlei "positive Einbildung" tatsächlich funktioniert, dann sollte versucht werden solcherlei Einbildung für Störeffekte zu versuchen. Üben durch gutes zureden, eigenes beruhigen im Sinne von, ich muss mir keine Sorgen machen.

Okay, ich als Kopfgesteuerter Mensch mag es leichter haben als eine Person der Art X bzw Bauchgefühl-gesteuert. Aber Übung macht bekanntlich den Meister.

Beruflich habe ich durch vorgeschlagene Methode gelernt, ruhig und gelassen zu bleiben, egal welche Herausforderungen kamen. Mit Ruhe, Gelassenheit kann man sich viel einfacher auf das Wesentliche, nötige konzentrieren.

Entsprechende Versuche im Sinne von Placebo könnten vielleicht was bewirken.

Ich würde das mal so beschreiben, man fühlt sich alleingelassen.

so (: , könnte man es beschreiben , danke

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