Traurigkeit nach Abtreibung

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20 Antworten

Hallo Bunnylein, dass du nach einer Abtreibung traurig bist, ist nur zu verständlich. Da ist ja ein Kind in dir herangewachsen und nun ist es weg, das erfüllt dich mit Schmerz über den Verlust. Hilfe und Verständnis für deine Situation findest du hier: http://www.rahel-ev.de/ Hier haben sich Frauen zusammengeschlossen, die auch unter den Folgen einer Abtreibung leiden. Wende dich doch einfach mal dorthin. Liebe Grüße von Starbuck

ich kann dich verstehen ne freundin von mir hat das gleiche durchgemacht ihr geht es bis heute ( schon drei jahre her) geht es ihr immer noch sehr schlecht sie bereut es jeden tag sagt immer warum warum habe ich abgetrieben , sie bedajuert es immer das sie es nich ausgetragen hat und versucht hat ! dir rate ich reden rede mit jemanden lass ALLES rasu WAS duz fühlst WAS du denkst es hilft

ich stehe morgen auf, und hab um 11:10 den grauslichsten Termin der Welt. Die Abtreibung.

Ich war sehr sehr verliebt und bin auch nicht mehr die jüngste, also im richtigen Alter um schwanger zu werden.

Es war nicht geplant, aber ich liebte mein Baby ab den ersten Moment, wo ich es erfahren habe.

Mein Lebensgefährte, mit dem ich über drei Jahre zusammen bin, wollte das Kind seit er es erfahren hat nicht, denn wir nicht wussten ob es gesund ist, denn mein Freund Polyathritis hat.

Und Kinder bekommen, stand eindeutig nicht mehr auf seiner Wunschliste.

Wir haben täglich getritten, er meinte nur mehr, wenn ich das Kind bekomme, dann wird unsere Beziehung kurz über lang sterben gehen, weil er kein Familienmensch ist.

Ich hab große Angst bekommen, weil ich mein Kind alleine nicht aufziehen kann, ich habe einen sehr hohen Kredit, wohne in einer 1-Zimmer Wohnung und habe zwei Jobs, damit ich finanziell überlebe.

Und so habe ich mich überreden lassen, nach vielen Tränen, und gehe morgen dort hin.

Ich habe Angst dass ich alles verliere, mein Kind , meinen Mann, und meine Lebensfreude.

Helft mir, schreibt retour Danke

Mach Dir vor allem keine Vorwürfe! Wenn Du gut beraten worden bist und medizinisch alles in Ordnung ist, dann war die Entscheidung ganz sicher richtig. Dass Du jetzt einen mentalen Tiefpunkt hast, ist das normalste der Welt. Lass es zu! Aber versuch, so schnell wie möglich wieder Deinen gewohnten Alltag zu leben. Und du musst auch nicht mit jedem über Deine Situaton reden und Dich schon gar nicht rechtfertigen. Wenn Du Kinder liebst, wirst Du später unter besseren Umständen trotzdem mit einem Kind glücklich sein können. Hast Du jemanden, der Dich einfach trösten kann durch Dasein ohne Fragen, Dir einfach zuhört oder mit Dir schweigt, wäre das toll. Ich drück Dir die Daumen, dass alles schnell wieder normal wird. Eveline.

Danke, ja ich hab zum Glück meine beste Freundin und meine ältere Schwester.

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Such Dir Psychologische Hilfe! Es gibt bei euch in der Stadt bestimmt Beratungsstellen. Kümmer dich möglichst schnell drum, sonst fällst Du nur noch tiefer in diese Traurigkeit! Ich wünsche Dir alles Gute! LG

Das ist eben das Problem mit den Abtreibungen: In den meisten Statistiken stehen immer nur die körperlichen Folgen. Was es in der Seele einer Frau anrichtet, wenn sie das entstehende Leben in sich abtöten lässt, muß diese dann nach der Aktion erfahren. Ich wünsche Dir, daß Du es schaffst, darüber hinwegzukommen und Deine Lehren daraus ziehst, also z.B. verantwortlich mit Deinem Sexualleben umgehst. Dein Frauenarzt kann Dir sicher Ansprechpartner vermitteln, falls Du welche brauchst.

Wende Dich an eine Person Deines Vertrauens. Evtl. Deine Mutter oder eine Frau in Deiner Familie, die es selber schon einmal erlebt hat. Du musst nun das Erlebte verarbeiten. Du brauchst nun einfühlsame Zuhörer, die sich mit Deinem Problem auskennen. Es ist nicht nur das körperliche, was bei einer Abtreibung passiert. Das Seelische benötigt nun eine Nachsorge, die oft vergessen wird. Sprich noch einmal mit Deinem Frauenarzt, der sollte Dir Adressen von Anlaufstellen geben können, wo Du das Erlebnis aufarbeiten kannst und musst. Ich wünsche Dir viel Kraft. LG TawaGirl

Geh zur Nachbetreuung oder zu solchen Stellen wie ProFamilia. Die haben Erfahrungen und können dir helfen....Dort findest du au junge Frauen, denen es genauso geht. Sprecht drüber-das hilft!

Kopf hoch, es gibt nicht die "richtige" oder "falsche" Entscheidung. Das es dir in der Seele weh tut ist normal, rede darüber mit Familie und Freunden, die bieten dir Halt und geborgenheit. Du brauchst jetzt erstmal Zeit bis du das alles verarbeitet hast und wenn du es gut durchdacht hast war es auch ein gute Entscheidung. Geh zu Pro Familia und zur Nachsorge. Gute Besserung!

Hat Dir den das Krankenhaus keinen Psychologen empfohlen? Liebes Bunnylein, es ist normal, dass Du jetzt Gefuehlsschwankungen hast. Du solltest dennoch mit jemanden ueber Deine momentanen Gefuehle reden. Kannst Du das (vielleicht mit Deiner Mutter)?

hab dich nicht so, sei froh dass du es los bist und freue dich dass du keine verantwortung mehr übernehmen musst kann dieses ich-fühl-mich-so-schlecht-geheule nicht mehr hören

Hatte am mittwoch eine Abtreibung, und ich muss sagen dass es nicht richtig war :-( bin nur noch am weinen..mir geht es richtig schlecht hätte ich es bloß nicht getan..aber jetzt ist es zu spät :( überlegt euch gut und egal was andere sagen hört auf euer herz!! Wünsche euch alles gute..

Ganz ehrlich? Ich halte nix von Abtreibung, bis auf wenige Ausnahmen. Aber ich denke Du wirst einen guten Grund gehabt haben, so zu entscheiden, und niemand - auch Du selbst nicht - sollte Dir hinterher wenn's rum ist, noch Vorwürfe machen. Also Kopf hoch! Wenn gar nix hilft, laß Dir von geschulten Leuten helfen.

Nun ich hatte mich von meinem Freund getrennt und der hat mich aus Wut einfach zum Sex genötigt und daraus ist dieses Kind entstanden. Und irgendwie wollte ich dieses Kind einfach nicht. Deswegen hab ichs gemacht.

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@Bunnylein92

Hört sich fast nach Vergewaltigung an. Siehst Du, und das ist eine dieser Ausnahmen, die ich meinte. Wenn Du was loswerden willst, kannst mich gern anschreiben.

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@Bunnylein92

in einer früheren frage hast du geschrieben,dass du es nicht abtreiben kannst....

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@ravenmuc

Ja ich wollt das nur nicht nochmal so schreiben. Aber er hat mich einfach festgehalten.

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Nein, das ist, soweit ich weiß, normal... die meisten haben solche Probleme.

Versuchs mal mit Johanniskraut oder wende dich an Pro familia

Ja, laß Dich betreuen. Diese Traurigkeit liegt auch an dem plötzlichen Hormonabfall.

Als erstes: Du hast den richtigen Schritt getan!

Daß Du es nun schwer hast, glaube ich Dir!

Du mußt mit allem allein fertigwerden, das tut weh!

Ist Dir das Abtreiben an sich schwergefallen, spinnen Deine Hormone?

Sprich mit Deinem Gynie über Deine Probleme, auch für Deine Situation gibt's Hilfe.

Alles Liebe

Birgit

Jetzt nützt es nichts mehr, trauere um dein verlorenes Kind und bitte merke dir, dass du das nie mehr machst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

lass dich bei profamilia beraten. die haben experten für so etwas. die helfen dir bestimmt.

kopf hoch

Schlag Dir erst einmal das Wort Abtreibung aus dem Kopf, das war eine "Schwangerschaftsunterbrechung".Ein Baumstamm im Fluss treibt ab, aber kein Fötus, der nur ein kleines Gewebehäufchen war. Geh zu ProFamilia oder zu dem Arzt, der die Unterbrechung vorgenommen hat.

Der Fötus war schon voll als Mensch angelegt, also mehr als nur ein Gewebehaufen. Eine andere Wortwahl hilft nicht über diese Tatsache hinweg.

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@grisu05

Bei all Deiner Moral und vermeintlichen Ethik: das Mädel braucht Hilfe und nicht Deinen erhobenen Zeigefinger! Dir als Mann bleibt ja eine solche Situation erspart; da kann man leicht den biederen Moralapostel raushängen lassen.

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Schwangerschaftsunterbrechung ist der dämlichste Ausdruck, den es dafür gibt. Etwas, das man unterbricht, kann man später fortsetzen. Eine abgebrochene Schwangerschaft ist eine endültige Entscheidung!

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Zur Nachbetreuung gehen.

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