Traumjob Gefängnispsychologin?

3 Antworten

Ich finde es beeindruckend, dass du dich zu einem ungewöhnlichen Berufsbild berufen fühlst. Wenn dir die Internetrecherche allein bei der Informationsbeschaffung nicht genügend weiterhilft, könntest du dich vielleicht an das nächste Berufsinformationszentrum (BIZ) wenden.

Es gibt dort bestimmt keine ganze Informationsmappe über einen so speziellen Berufszweig, aber vielleicht können dir die Mitarbeiter weiterhelfen.

Hast du dich schon an eine Universität gewandt, die den Studiengang Psychologie anbietet, und dich über die einzelnen Lehrveranstaltungen und Seminare informiert?

Vielen Dank für deine Antwort:) Ich werde mich bein BIZ mal erkundigen .An eine Uni habe ich mich bis jetzt noch nicht gewandt,da ich noch ein einhalb Jahre bis zu meinen Abi habe und erstmal den Schnitt abwarten will:)

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Träume sind meist ziemlich unrealistisch. Was ich bei dir zwischen den Zeilen lese, ist der Wunsch, das "Böse" in der Welt durch Verständnis zu "heilen".

Aber kannst du auch "hart" sein und Leute zwingen, die Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen? Und bist du bereit, Menschen auch (erst einmal) "aufzugeben"? Wenn nicht, bist du das gefundene Fressen für Soziopathen, Psychopathen und alle, die Spaß daran haben, andere zu manipulieren! Und davon gibt es hinter Gittern mehr als genug!

Mach erst mal ein FSJ oder ein Praktikum, vielleicht sogar in der OPFERHILFE... Wenn du dich mal ausgiebiger mit dem Thema beschäftigst, wirst du vielleicht merken, dass deine Vorstellung ziemlich an der Realität vorbeigeht...

Mir ist durchaus bewusst,dass diese Arbeit eine mentale Stärke erfordert und mir ist auch klar,dass ich wie du wohl einige Personen erst mal "aufgeben" muss,jedoch kann ich mir dies alles auch mit seinen schlechten Seiten so gut vorstellen,dass für mich das Positive an dem Job überwiegt. Allgemein versuche ich zu helfen wo ich kann und werde mich bald auch mal in einem Flüchtlingsheim umschauen. Ein FSJ wäre natürlich auch eine Möglichkeit ,danke für deine Antwort :)

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Ich war mal mit einer Psychologin zusammen, die aus diesem Bereich ausgestiegen ist. Nicht, weil es an der Motivation mangelte, mit "schwierigstem Klientel" umzugehen, sondern vielmehr an den Möglichkeiten. Das war jetzt vor über 10 Jahren und da muss man festhalten: Auf der einen Seite kann man das weniger als Beruf, sondern eher als "Hobby" oder "Nebentätigkeit" deklarieren, weil der Verdienst so gering ist < oder damals schon war >, dass man sich da nur mit einem Lebenspartner erhalten kann, der "normal" verdient. Selbst unter diesen Umständen ist es unmöglich wirklich irgendwie "zielführend" "sozialintegrativ" zu arbeiten, da der Tätigkeitsbereich seinerzeit - zumindest in Bayern - immer weiter ausgeweitet wurde. Das heisst: Eine Psychologin war plötzlich nicht mehr primär "in einem Trakt" tätig, sondern eher in einer gesamten JVA - Ich glaube, da schon sollte auch dem Laien klar sein, dass das nichts wird - und am Ende dann sogar noch übergreifend in mehreren Anstalten. Mit anderen Worten: Der Job scheint nur noch "Makulatur" zu sein, weil rechtlich in den Justizvollzugsanstalten derartiges vorhanden sein muss.

Nicht, dass ich dir das nun explizit "madig" machen will. Wenn du dich weiter informierst solltest du solche Dinge allerdings "mit hinterfragen" bzw. auch darauf vorbereitet sein, dass dir die eigenen Dienstgeber eher im Weg stehen rsp. wars dann damals wohl auch so, dass die Insassen sich an Behandlungskosten im Rahmen von den paar Kröten, die Sie für Ihren persönlichen Einkauf bekommen selbst beteiligten mussten und das hebt nicht gerade eine "produktive Stimmung" in diesem eigentlich hochsensiblen Behandlungsbereich. Dazu kommt noch die vermeindliche "Eigenverantwortung", wenn suizide rsp. Suizidversuche im Rahmen von Behandlungen auftreten, die den Namen nicht mehr verdienen. Den Menschen, die diesen Beruf noch mit irgendeiner Freude ausüben, ohne selbst noch massiv Supervision zu benötigen, gebürt höchster Respekt.

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Erst mal vielen Dank für deine Antwort :) Das mit der Jobbezahlung hat mich auch erst etwas schockiert,aber dass die Insassen ihre Therapie selbst finanzieren müssen wusste ich nicht.Das finde ich auch sehr sehr schade,da so natürlich die meisten abgeschreckt werden,wo es vielen bestimmt sehr gut täte... Traurig,dass ein solch wichtiger Job so vernachlässigt wird ...Ich werde mich trotzdem mal informieren ,denn im Grunde wäre ich auch bereit meine Hilfe auch kostenlos anzubieten und eben noch in anderen Bereichen zu arbeiten,wenn das irgendwie geht ich kenne mich da leider noch nicht so aus.

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@Coschta

Im Endeffekt würde das alles zu "resozialisierung" zählen, was schon immer grob vernachlässigt wurde und gerade "in der heutigen Zeit" zunehemend wichtig wäre. ZEITGLEICH wird aber da "so heruntergefahren", dass das alles nett gesagt.. Kaum mehr Zukunft hat. Es ist auch in den ganzen Sozialbereichen nicht die "Stimmung" da, dass man gerne mehr tun wollte, aber gerade siehts mit den Finanzen nicht so toll aus.. Eher im Gegenteil. Es scheint, man pfeifft zunehmend generell auf die psychische Gesundheit der Menschen in jedem Bereich. Freiwillig.. kostenlos.. Nebenbei.. Nett gemeint.. Ich glaube aber nicht, dass sich da irgendwas "findet".

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@Vienna1000

Falls es ein Rat für dich ist: Die Schweizer legen noch größten Wert auf die "Mitmenschen" "Mitmenschlichkeit" ... Dort hätte deine in der Tat lobenswerte Motivation noch am ehesten eine Chance. Mit dem Geld was die bezahlen kann man zumindest ein tatsächlich eigenständiges Leben führen UND auch zielführend arbeiten.

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Würde Das evtl passen mit der Botschaft des Traumes?

Ich hab seit einiger Zeit seltsame Träume.

Heute Nacht hab ich geträumt, dass ich bei meinen Großeltern war und dort eine Gans im Garten rumlief. Und mein Opa war da gerade auch anwesend und ich hab dann so gesagt: Irgendwie ist die Gans ziemlich laut, nä? Nicht dass es mich so sehr gestört hat. Es ist mir bloß aufgefallen. Und dann ist mein Opa zur Gans gerannt und hat von der Gans die Stimmbänder oder wie Das bei einer Gans heißt durchgeschnitten zum Teil, sodass die Gans dann nur noch ganz leise Geräusche von sich gegeben hat. Und ich hatte ziemlich Mitleid mit ihr und hab versucht sie zu beruhigen und emphatisch zu sein.

Irgendwie glaube ich, dass der Traum eine indirekte Botschaft war, dass ich mir den Mund nicht verbieten lassen soll und mir nicht die Stimme „abschneiden“ lassen soll von umweltbedingten Einflüssen. Und dass ich meine Stimme gebrauchen darf.

Ich hab im Allgemeinen aktuell komische Träume. Und mein Opa würde Das sicher bringen im echten Leben, da er auch Mal eine Ratte totgeschlagen hat.

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Was soll ich beruflich im Sommer machen?

Sehr geehrte Community,

ich habe folgendes Problem. Ich weiss einfach nicht, welchen Beruf ich erlernen möchte.

 

Ich interessiere mich eigentlich für die Schauspielerei und das Synchronsprechen oder auch generell Sprecher. Da ich weiss, dass es extrem schwer ist in dieser Branche Fuß zu fassen ist es (vorerst) ein Hobby als weniger ein Beruf. Durch verschieden Castings versuche ich Erfahrungen zu sammeln.

 

Desweiteren habe ich mich auch bei der Polizei beworben. Aber in diesen Beruf reinzukommen ist ja auch nicht ohne. Mit dem Einstellungstest etc. Und in NRW haben sich in diesem Jahr extrem viele beworben. Ich glaube mittlerweile auch nicht wirklich, dass das klappt. Nun brauch ich aber einen Plan B bzw. C. Und das ist mein Problem. Ich habe keine Ahnung, was ich kann und will.

 

Hab anfangs überlegt Erzieher oder Grundschullehrer zu werden. Das ist jedoch eine schulische Ausbildung bzw. ein Studium. Und man muss ja irgendwie seine Miete bezahlen und Strom-, Wasser usw. Und mit 23 noch zu Hause zu wohnen ist doch auch nicht das Wahre....

Außerdem bin ich mir auch noch etwas unsicher, da ich zur Zeit ein BFD im Kindergarten absolviere (bis Ende August) und es mir zwar schon Spaß macht, aber auch anstrengend ist, da ich mich glaub ich nicht immer so gut durchsetzen kann und die Kinder nicht immer hören. Bzw. ein Kind bei mir voll das Theater macht und da weiss ich echt nicht weiter.

 

Andernfalls würd mich die Medienbranche im Allgemeinen interessieren. Also Mediengestalter Bild & Ton,. Ist aber sehr viel Technik und das Gehalt ist auch nicht das größte - ich denk immer daran, dass davon die Miete gezahlt werden muss... Und die Technik - ich weiss nicht, ob ich dem Ganzen gewachsen bin ...

 

 

Bisher habe ich mich neben der Polizei bei SuperRTL (Kauffrau für audiovisuelle Medien und Veranstaltungskauffrau) beworben und als Buchhändlerin sowie Einzelhandelskauffrau bei Thalia. Da war ich mir jedoch auch unsicher, ob ich das wirklich will bzw. alles kann.

 

Könnt ihr mir vielleicht helfen und mir Tipps geben, wie ich meinen Beruf finden kann? Ich finde es ist echt anstrengend, auch wenn jeder jetzt fragt, was im Sommer kommt und ich darauf einfach keine Ahnung habe..

 

Ich glaube ich bin einfach (noch) nicht bereit eine Ausbildung oder so zu machen, zumindest sehr unsicher.

 

Ich bin in fünf Tagen 20 Jahre alt, weiblich und habe 2017 mein Abitur erreicht - mit mittelmäßigen Noten leider (Realschule war besser). Meistens 3 oder 4 und Englisch 4-.

 

Ich hoffe ihr habt einfach ein paar Ratschläge für mich.

 

Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Tag noch

 

Dornenpfote

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