Traumafolgestörung - Medikamente?

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6 Antworten

Am besten du redest mit dem Facharzt, der es am besten beurteilen kann. Aber aufgrund des Traumas solltest du eine Traumatherapie machen, gibt speziell ausgebildete Psychotherapeuten und Therapeutinnen. Alles Gute.

Also ich leide an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und hab jetzt vor kurzen als sekundäre Methode eine medikamentöse Therapie angefangen. Da ich als Symptome eben sehr starke Schlafstörungen hatte, einschlafen ging nicht und wenn doch, dann waren Durchschlafstörungen inklusive Alpträume angesagt. Jetzt habe ich wie gessgt die medikamentöse Therapie angefangen. Für den Anfang Promethazin. Ein Gutes Mittel nur für mich war es noch zu schwach, da ich ein 25mg Dosis am abend hatte. Man erhöhte die Dosis bei mir, aber es half mir nicht, da meine Schlafstörungen schon zu stark waren. Jetzt nehme ich seit Dienstag mein neues Wundermittel Zopiclon. Allerdings sind beide Psychopharmaka verschreibungspflichtig und helfen eher als sekundäre Therapiemethode. Ich mache als primäre Methode eine Traumatherapie und ich muss sagen, dass mich meine Therapuetin seh unterstützt und ich bin ihr auch sehr dankbar dafür. Sie selbst sagt auch, dass die medikamentöse Therapie nur als sekundäre Therapiemethode verwendet werden sollte. Daher empfehle ich als aller erstes eine Traumatherapie anzufangen. Falls du das schon machst, dann würde ich auf jeden Fall mit den Therapeuten und mit dem behandelnen Arzt klären, welche Therapie da so sinnvoll ist.

Wie gesagt mir hilft diese medikamentöse Therapie als sekundäre Therapiemethode!

Lg und viel Erfolg weiterhin

Einige Antidepressiva sind bei der posttraumatischen Belastungsstörung hilfreich, besonders die Antidepressiva aus der SSRI oder der SSNRI-Gruppe. Sie wirken gegen die Depression und gegen Angstzustände, die bei der PTBS meist mit im Paket sind. Gegen Schlafstörungen gibt es auch ein spezielles Antidepressivum, Valdoxan. Ich leide auch unter einer PTBS, mit Antidepressiva läßt sie sich zumindest ein wenig besser aushalten.

Ich bekomme seit einigen Wochen 50mg Seroquel zum schlafen. Das ist ebenfalls Angstlösend, entspannend und antidepressiv - und genau so wirkt es bei mir auch.

Geht mir echt gut mittlerweile. Super Sache :O)

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All diese Fragen beatwortet der behandelnde Arzt, der auch entscheidet welches Medikament das optimale ist. Antidrepressiva haben wie jedes Medikament Nebenwirkungen und somit nützt es nichts wenn du alleine überlegst, sondern im Kontakt mit einem Arzt die richtige Behandlung bekommst. Alles Gute.

ich weiss das es nur sehr sehr wenige psychopharmaka gibt, die so wirken, wie man sich das vorstellt ! von jahrelangem nehmen halte ich überhaupt nix, lass dir nicht vorschnell was verschreiben, frag genau nach den nebenwirkungen, man wird oft nicht richtig aufgeklährt darüber, sag du mchtest nur mittel erster wahl haben, aber wenn der arzt gut ist weiss er das.

meine empfehlung: nur psychopßharmaka nehmen wenns einem wirklich schlecht geht, bei mehreren negativen nebenwirkungen oder risikofaktoren besser ohne medikamente auskommen.

Ich will antidepressiva nehmen, um meinen Alltag erträglicher zu gestalten. Mein Alltag wird überschattet von schlechten und prägenden Erlebnissen.

Soweit ich weiß, werden SSRI-Depressiva in solchen Fällen eingesetzt. Wollte wissen ob da jemand was zu weiß.

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@Flundern

das was ich geschrieben hab gillt für alle psychopharmaka ich kenn ssri medikamente citalopram zum beispiel

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@user2386

Und die sind gut? SSRI wird als Mittel erster Wahl bezeichnet?! Meintest du die im Anfangspost Yvimietz?

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@Flundern
ich bin keine mietz, wenn du wissen willst op psychopharmaka überhaupt gut sein können les dir meine antwort oben nochmal durch mir scheint als hättest du das nicht ganz verstanden, macht ja nichts einfach nochmal lesen.
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@Flundern
Ich will antidepressiva nehmen, um meinen Alltag erträglicher zu gestalten. Mein Alltag wird überschattet von schlechten und prägenden Erlebnissen.

die bewertung von alltagserlebnissen ändert sich nicht nur durch psychopharmaka, psychopharmaka kann höchstens eine säule bei dem ganzen sein, d.h. du müsstest zusammen mit deinem arzt herausfinden warum du vieles so negativ siehst

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