Was könnte dieser Traum bedeuteten?

2 Antworten

Nachts verarbeitet das Gehirn die Eindrücke und Informationen des Vortages. Nimmt die Wahrnehmung nachts dabei (nach innen) daran teil, siehst Du dieses Aufräumen als Traum. Damit haben Träume keine Bedeutung, außer dass das Gehirn gewisse Gedanken abarbeitet und Dein Sehzentrum daran teilhat.

Dass kein Blut geflossen ist, hat nur die Bedeutung, dass Dein Gehirn die Information, den Eindruck "Blut" nicht auf dem Aufräum-Stapel hat. Deswegen wird er nicht beigemischt. Hättest Du z.B. als Sanität viel Blut - bei Unfällen, bei Erste Hilfe-Einsätze gesehen, würdest Du auch viel Blut im Traum sehen (die erste Zeit).

Der Traum heißt nur, dass Du Dich mit Drogen, mit Diebstahl und mit Pistole beschäftigt hast, und das Gehirn darf die Eindrücke nachts aufräumen. Das ist schon alles.

war voll komisch die Person die erschossen wurde ist gestorben und der sich selber erschossen hat nicht

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@YoungKhalifa191

Träume sind nicht logisch. Da passiert allerlei Unsinn, die Bilder werden halbwegs zufällig zusammengeschmissen, Logik, Naturgesetze, Sinn etc. spielen dabei nur eingeschränkt eine Rolle. Häufig beinhalten die Träume auch Schwachsinn

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Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Was hat der der Traum so zu bedeuten?

Hatte letzte Nacht irgendwie einen seltsamen Traum. Werde den mal kurz schildern.

Begonnen hat es so, dass ich und eine Leiterin der Pfadfinder bei meinen Grosseltern im Gästezimmer waren und dort rumgemacht haben. Ihre Brüste fühlten sich dabei ein wenig hart an und mein Penis berührte im erregten Zustand ihre Vagina. Dabei flüsterte sie mir ins Ohr: "Nachher". Da sie es offenbar auf später verschieben wollte, fand ich ich mich plötzlich auf der Gästetoilette wieder. Als ich dann an mir hinab sah, bemerkte ich, dass ich ein Strapse anhatte und erregt war und sah auch, dass der Slip vorne in der Mitte ein Loch hatte.

Anschliessend ging's im Mittagsschlafzimmer meiner Grossmutter und in der Küche weiter. Was genau passierte weiss ich nicht mehr, ich weiss aber noch, dass mich irgend ein Magier erpresste und wollte dass ich meine Eltern töte. Dazu hatte ich eine Pistole. Aus irgend einem Grund ging ich dann eine Weile zwischen diesem Schlafzimmer und der Küche hin und her. Ich glaube es gab sogar noch was zu Essen. Wenn es mich nicht täuscht, war es Menschenfleisch.

Irgendwann fand ich mich dann im grossen Badezimmer wieder und machte mich für die Abreise mit dem Auto bereit. Danach fand ich mich im Auto mit der ganzen Familie wieder. Ich weiss nicht mehr wohin wir fuhren, aber ich weiss noch, dass der Druck durch diesen Magier, welcher ja wollte dass ich meine Eltern töte, mich ziemlich beschäftigte. Im Kofferraum hatten wir eine ganze Menge an Fleisch drin, und meine Eltern wollten das, glaube ich, irgendwie über die Grenze schmuggeln. Nach einer Weile hielt ich dann auch mal die Pistole an die Rückseite der Kopfstütze des Fahrers hin. Ob ich ich dann auch abgedrückt habe weiss ich nicht. Ich begann dann irgendwie zu vermuten, dass der böse Magier wollte dass ich meine Eltern töte, weil sie eben versuchten das Fleisch über die Grenze zu schmuggeln. Jedoch wollte ich sie nicht töte., da sie ja meine Eltern sind. Ich begann mich dann zu fragen, was passieren würde, würde ich mich dem Befehl des Magiers widersetzten.

Die letzte Sequenz des Traumes fand dann in einer Stadt statt, welche eine Kombination aus den drei Stätten Bern, Zug und Zürich zu sein schien. Wir fuhren erst mit dem Auto einwenig im Industriegebiet umher, bis die Sequenz wieder wechselte. Wir befanden uns immer noch in der selben Stadt. Aber diesmal waren wir alle zu fuss unterwegs. Wir schauten uns die Geschäfte von draussen an und fuhren kreuz und quer mit den verschiedensten Strassenbahnen. Davon gingen auch einige Linien zu einigen Sehenswürdigkeiten.

Einige Hintergrund Infos:

-Das mit dem Strapse könnte daran liegen, dass ich Crossdresser bin

-Ich habe kürzlich die Animeserie Tokyo Ghoul gesehen

-2 Kollegen von mir erwähnten gestern dass ihre Väter mal Fleisch schmuggelten und erwischt wurden

-Der Part mit dem Magier und der Stadt träumte ich schon einmal. Da widersetzte ich mich dem Magier. Was danach geschah weiss ich nicht und wusste ich im Traum auch nicht.

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