Trauergedichte

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6 Antworten

denkst du ein gedicht hilft ihm das zu verarbeiten? vielleicht hilft es ihm ja eher wenn er sich bei dir ausheulen dürfte

aber trotzdem schön das du dir gedanken machst, leider kenn ich auch kein gedicht

Versuche lieber Worte aus dem Herzen zu schreiben und biete Ihm deine Hilfe und Unterstützung an. Versetzte dich einfach in die Lage und dann fällt dir sicherlich was passendes ein. Persönlich ist das besser, als etwas aus dem Internet. Liebe Grüße

Ich würde auch KEIN Gedicht schreiben. Such eine Karte aus und schreibe ein paar nette Worte rein. Ich würde jetzt auch nicht unbedingt so eine klassische Trauerkarte nehmen, sondern eine wo ein Blumenstrauß drauf ist, ohne Text.

Beim Aufgang der Sonne

Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an sie.

Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Winters
erinnern wir uns an sie.

Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers erinnern wir uns an sie.

Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes erinnern wir uns an sie.

Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht, erinnern wir uns an sie.

Wenn wir müde sind und Kraft brauchen, erinnern wir uns an sie.

Wenn wir verloren sind und krank in unseren Herzen, erinnern wir uns an sie.

Wenn wir Freude erleben, die wir so gern teilen würden, erinnern wir uns an sie.

So lange wir leben, werden sie auch leben, denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern.

Lieber David, bei Menschen, die mir persönlich gut bekannt waren, tendiere ich zu persönlichen Worten - auch wenn´s schwer fällt und gelegentlich sag ich das auch direkt so. Bei Beileidskarten - die sog. "man-sollte-doch" - Karten, darf´s gern ein Gedicht sein. Unverfänglicher - darunter genügt schon dein Name. Vorsicht bei der Floskel "Mein Beileid" ..... von der rate ich dringend ab .... versuch dich in die Angehörigen "reinzudenken" und: welche Worte würdest du lesen wollen? - Ich wünsch dir die "richtigen Worte" - die es geben kann, nicht muss.

Jedes Wort zuviel und doch zuwenig oder Was soll man sagen es war die Mutter.

Räumt auf in euren Herzen, eure Mutter will nun darin leben.

Guido Hartel

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