Trauerbewältigung durch Gehirnmanipulation

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5 Antworten

Oh. Das hört sich aber traurig an. Willst du den Menschen tatsächlich vergessen? Das wäre ja, als würde man plötzlich eines anderen Leben führen. Es gibt doch gute Therapien zur Trauerbewältigung. Und ein wenig kann man auch selbst tun: Geh unbedingt wieder unter Leute, mach ein wenig Sport. Und ein Hund bewirkt Wunder! Du musst dich um ihn kümmern, mit ihm spazieren gehen usw. Der beste Freund des Menschen hat es schon oft geschafft, eine nicht enden wollende Trauerphase zu überwinden! Das ist machbare Zauberei!

Alles Gute! Ich wünsche dir, das deine Lebensfreude zurückkehrt! PS: Und halt dich eine zeitlang völlig von PC und Fernsehen fern! Das macht nur noch depressiver!

Halt die Ohren steif!

Du könntest es mit Hypnose probieren (ich mein, dass es damit möglich ist, bestimmtes zu ,,verdrängen") oder aber, wenn dich der Tod eines geliebten Menschen sehr belastet, in eine Therapie gehen. Allerdings finde ich es wichtiger den Umgang mit dem Tod zu lernen, anstatt ihm nur aus dem Weg zu gehen (falls du die Hypnose in Betracht ziehst).

Meine Mutter hat damals, als ihr erster Mann an einem Herzinfakt starb und sie darauf in eine tiefe Depression stürzte, eine 90-seitige Ausarbeitung über das Thema ,,Tod" geschrieben. Sie meinte, dass hat ihr sehr geholfen und nun hat sie seinen Tod vollkommen verarbeiten können. Aber natürlich heilt auch die Zeit diese Wunde, man darf bloß nicht einfach aufgeben.

Denke nicht, dass es so einfach möglich ist - bzw. nicht ohne weitere Schäden oder Nebenwirkungen.

Geh zu einem Psychologen oder Psychotherapeuten. Keine Sorge, dafür wird Dich auch niemand auslachen oder komisch ankucken (und wenn - dann können Dir die Leute auch egal sein! ;)). Es stimmt etwas nicht, Du willst es reparieren lassen. Ganz einfach. Dich schaut ja auch niemand komisch an, wenn Du für die Reparatur eines kaputten Fliesenbodens einen Fliesenleger rufst. :)

Mach Dir auch keine Gedanken bzgl. der Kosten - das Erstgespräch ist meistens kostenlos. Im weiteren Schritt dürfte Deine Krankenkasse dafür aufkommen.

Versuch es mal!

Nein, das gibt es noch nicht. Der Tod gehört zum Leben, das ist unausweichlich. Das Gehirn kommt normalerweise (auch wenn es Jahre dauern kann) damit zurecht.

Frag mal einen Psychologen, der kennt sich ja mit Gehirnen gut aus.

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