trauer verarbeiten...

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14 Antworten

glaube daran, dass diese Menschen in einer anderen Person wieder auf Erden kommen. Sie sind nicht für immer verloren. Habe Neale Walsch gelesen, von dem ich die Gedanken habe "Gespräche mit Gott". Dies hat mich über vieles hinweggeholfen.

Der verlust eines oder mehreren Freunden ist sicherlich hart. Aber deine Freunde wollen bestimmt nicht, dass du wegen ihnen in ein tiefes Loch fällst und dir deine Zukunft verbaust. Also, so schwer es auch fällt, versuch zur Normalität zurückzukehren und HAU REIN, kümmere dich um deine Zukunft!

Der Hinweis auf die Trauer-Phasen bei cocacola78 ist sinnvoll. Aufgearbeitet ist das bei "Yorick Spiegel, Der Prozess des Trauerns". Schock: das kann doch nicht sein. Gefasstheit: es gibt vieles zu erledigen. Regression: der soll gefälligst zurückkommen. Annahme: er lebt in meinem Herzen weiter.

Todesfälle kommen ja leider vor. Das Leben ist nun mal begrenzt. Wo uns jetzt das Leben nur manchmal total übel mitspielt, ist:

wenn die Reihenfolge gestört ist (Kinder sterben vor den Eltern); wenn viele Trauerfälle aufeinander folgen (mehrere Trauerprozesse, die gerade in unterschiedlichen Phasen sind, überlagern sich); wenn der Tod gewaltsam eintritt (Unfall, Verbrechen, Katastrophe).

Natürlich kann ich Dir sagen: Hau rein, denk an Dich, gib in den Klausuren alles, das würden Deine Freunde gewollt haben.

Aber die Vorstellung, bis nächste Woche wieder fit zu sein, ist ein bisschen utopisch. Ich bin auch gerade in einer Trauersituation, und von jetzt auf gleich - wie ein Blitzschlag - muss ich heulen.

Natürlich ist auch Beschäftigung anderer Art ganz gut, und Ablenkung und so. Aber die Trauer braucht auch ihren Raum; sonst geht es in Richtung Verdrängung, und irgendwann fängt das Pulverfass der Emotionen an zu explodieren.

Gib der Trauer Raum - gestehe sie Dir ein, erwarte keine Höchstleistungen. Und tue Dinge "in memoriam" (in Erinnerung oder zu Liebe) der verstorbenen Person.

Viel Kraft, alles Gute, viele Menschen, die ein Ohr für Dich haben, das alles wünsche ich Dir.

Das tut mir leid! Wieso immer mehrere Ereignisse auf einmal eintreffen müssen bleibt für mich noch eine große Frage!!!! Es gibt leider in der Trauer kein Allgemeinrezept! Probier Dich aus! Wenn Du weinen musst, dann weine, wenn Du schreien musst, dann schreie, wenn Du lachen willst, dann lache.... aber mach es einfach! Du musst versuchen, das alles ganz intensiv zu erleben, damit Du die ganze Trauer aus Dir raus bekommen kannst. Das tut höllisch weh, ist aber Balsam für die Seele. Was auch wichtig ist: Dein Leben, wie es vorher war, nicht ganz vergessen! Vielleicht probierst Du es mal aus, intensive Trauerstunden einzurichten, um an den anderen Stunden wieder nur für Dein Leben da zu sein. Und frag Dich, was von den Verstorbenen in Dir noch da ist, was schön ist, was nicht so schön ist. Wenn es einen Groll gegen die Personen gibt, nicht wegschieben, den darfst Du haben. Sei wütend, dass sie Dich verlassen haben... Aber wie gesagt, es ist sooo individuell, so dass einfach nur bleibt, alles mal auszuprobieren. Es kann auch eine ganz kreative Phase sein! Aber lass Dich in den Arm nehmen, rede und heul Dich erstmal richtig aus!

Ich wünsch Dir das beste, wenig Kraftaufwand (sprich: nicht zusammenreißen!!!!) und viel Halt, in was auch immer!

Vielleicht kann ich dir nicht wirklich helfen, aber ich mag es doch versuchen. es gibt verschiedene stufen der trauer. wut, verleugnung, trauer, akzeptieren - nicht in der richtigen reihenfolge. versuche nicht deine gefühle wegzuschieben, versuch nicht die phasen schneller zu durchlaufen, denn das macht es nur schlimmer und zieht es hinaus. jede phase muß durchlebt werden, es gibt da keine abkürzung. die tips mit dem trauern, mit spazieren, musik hören, photos ansehen, ablenken, all das kann helfen. was auch immer für dich gut ist, kannst nur du heraus finden. empfinde keine schuld, wenn du dich mal erfolgreich ablenken konntest, wenn du dir zeit zum lernen nimmst, wenn dein leben weiter geht. erinnere dich wann immer es dir in den sinn kommt und finde wieder zu deinem leben, wenn es denn so ist. vielleicht ist es ein trost, dass sie in dir weiterleben, in deiner erinnerung, vielleicht kann es helfen das sie in deinem innern dich begleiten. versuch mit gemeinsamen freunden/familie/klassenkameraden die gemeinsamen erinnerungen auszutauschen. nimm dir zeit zum trauern, aber auch zeit für dein leben

bitte fordere jetzt keine Höchstleistungen von dir. Dein Körper und deine Seele sind in einem Alarmzustand.Hangele dich von Tag zu Tag und lass deine Trauer zu. Wenn du magst, schau mal in das Buch von Doris Wolf < Einen geliebten Menschen verlieren>, das dir schrittweise aus der Trauer hilft.

mach nicht den selben Fehler wie ich und lass dir einreden das, das alles "nur kurz und vorüergehend ist und du stark sein musst". Denn Tränen sind kein Zeichen von Schwäche sondern von Gefühlen -glaub es mir. Ich persönlich denke eine echte Anleitung kann dir keiner geben, da nur du dich wirklich kennst. Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst und lass dich von niemanden stören. Ich will hier auf keinen Fall nur typische Sätze wiederholen, die keinem wirklich helfen. Nur soviel: Trauere wie du es für angemessen hältst, aber trauere - es befreit ungemein

hm. ersteinmal, tut mir leid für dich. vielleicht gehst du mal in die therapie. (nein das soll nicht ironisch sein) du musst nur aufpassen das du nicht in alkohol, zigaretten, drogen-sucht gelangst. ich weiß nicht, wie du die trauer verarbeiten könntest. mit der zeit wird das schon. das ist zwar keine hilfe, aber es ist leider so.

Ersteinmal wünsche ich dir auch ganz viel Kraft, diese Schicksale gut zu überstehen. Ich weiss zwar nicht, ob es dir weiterhilft, aber ich kenne ein Forum, in dem es um Trauer und das verarbeiten geht. Es sind viele dort, die auch dein Schicksal teilen. Schau doch einfach mal vorbei, vielleicht hilft es ja ein wenig.

http://www.trauerherberge.de

Pfeffie, lass Dich mal in den Arm nehmen und fest drücken!

Es tut mir so leid für Dich! Der Tod eines geliebten Menschen ist eine ungeheure Erfahrung, die einen fast zerreißen kann. Und wie Du schon festgestellt hast, ist jeder mit seiner Trauer allein. Du und Deine Freunde ihr könnt versuchen euch gegenseitig ein wenig Trost zu spenden, aber das ist nicht jedermanns Sache.

Geh in den Wald und schau Dir das Winterlaub in der grauen Luft an. Lass Deinen Tränen freien Lauf - wein ruhig richtig laut. Schrei Deine ganze Wut über diese Ungerechtigkeit aus Dir heraus. Es wird Dir danach viel viel besser gehen. Denk soviel an ihn, wie Du willst, denk an all die schönen Momente, die Du mit ihm verbracht hast.

Schau Dir alte Fotos an, vielleicht mit Deinen Freunden zusammen - dabei wirst Du viel lachen und auch viel weinen, weil Dir so viele schöne und lustige Erinnerungen kommen, die Du mit Deinem guten Freund erlebt hast.

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Im Moment stehst Du komplett unter Schock. Nutze dieses Wochenende, um ganz für Dich zu sein. Auch wenn Du nicht gläubig bist: Bitte geh zur nächsten Kirche (egal ob evangelisch oder katholisch) und bitte um ein Gespräch mit dem Pfarrer (oder ruf vorher an). Sprich mit ihm über Deinen Schmerz und halte keine Tränen zurück. Tränen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von Liebe.

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Auch wenn das jetzt ein schaler Satz ist: Weine nicht um die Zeit, die ihr nicht mehr gemeinsam verbringen könnt, sondern erfreue Dich, dass Du diesen wundervollen Menschen so lange kennen durftest.

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Alles alles Liebe, Baiana

Bilduntertitel eingeben... - (Psychologie, Trauer)

Klasse Antwort! DH!

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hallo habe gerade von dir gelesen,ich habe jetzt nicht viel zeit da ich in 30 minuten zur urnenbeisetzung meines vaters muss,ich komme mit der sterberei auch nicht klar melde mich nochmal

Ich hoffe nur, Pfeffie, dass Du jemanden hast, mit dem Du darüber reden kannst. So richtig fit wirst Du wohl die nächste Zeit nicht sein.

es gibt nur ein tipp.. ablenken, sport machen!!.. oder LERNEN für die schule, auf partys gehen oder soo.. ist einfach sooo

Hallo Pfeffie, vielleicht findest du hier Hilfe: http://www.trauerratgeber.info/ LG eule65

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