Trauer über Tod überwinden?

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13 Antworten

Die Trauer kannst Du nur überwinden, in dem Du sie zulässt und über Deine Gefühle sprichst. Vor allem mit Menschen, die Dir nahe stehen und vielleicht das Gleiche empfinden. Vielleicht stellst Du Dir ein Bild des geliebten Menschen in Dein Zimmer, so dass Du diesen bei Dir hast. Ich mache dies auch so und stelle immer frische Blumen neben das Bild. Trauern muss man auf jeden Fall und je nachdem wie nahe einem dieser Mensch stand, kann das einige Zeit dauern, bis man sich wieder einigermaßen gut fühlt. Aber die Zeit heilt die Wunden, ganz sicher, und vor allem, darfst Du nicht vergessen, dass dieser Mensch mit Sicherheit gewollt hätte, dass Du ein glückliches Leben führst. Behalte den Menschen in guter Erinnerung und versuche Dein Leben wieder in Angriff zu nehmen. Lenke Dich ab, unternimm etwas Schönes mit Freunden. Du darfst nichts desto trotz lachen und glücklich sein.

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Wie schon einige geschrieben haben, braucht es ein wenig Zeit. ich konnte damals (mit 13 Jahre) gar nicht mit der Situation umgehen, was sich aber bei mir so ausgewirkt hat, dass ich mich von Anfang an damit abgefunden habe dass diese Person jetzt nicht mehr da ist und ich mein Leben weitergelebt habe. Noch schlimmer war, dass ich gewusst habe dass sie stirbt und ich aber (als sie die letzten Monate zu Hause sein wollte) ihr Zimmer gemieden habe, da ich Angst hatte was hinter der Tür ist. Das hat mich also um Erinnerungsmomente mit ihr gebracht die ich noch erleben hätte können. Ich bin generell ein sensibler Mensch, aber geweint habe ich eigentlich nur einmal am Grab bei der Beerdigung, ich weiß nicht ob es daran liegt dass ich vl anders trauere aber es war einfach so. Ich habe eigentlich auch nie mit jemanden darüber gesprochen, auch nicht als mir rein als Formsache Psychologen vorgeschlagen wurden, aber nicht weil ich es nicht mochte, sondern weil ich einfach selber keinen Bedarf sah.

Jetzt im Nachhinein denke ich immer nur an die schönen Momente an die ich mich in den 13 Jahren noch erinnern kann und bin froh sie gekannt und geliebt zu haben.
Meine Philosophie ist, nicht dem Tode nachtrauern, sondern das Erlebte und die schönen Momente mit dieser Person "feiern". Natürlich zwinge ich das aber niemanden auf, du musst dein Ding finden um am Besten damit klar zu kommen und Trauer und auch Tränen sind wahrlich keine Dinge bei denen man sich schämen muss.

Ich höre sonst auch noch gerne Musik (z.B. Lieder die eine Band für verstorbene Freunde und Verwandte geschrieben hat) und denke an die schöne Zeit zurück, wenn ich mal ungestört bin.

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich rede jtz schon darüber und das es passiert ist und hab es damals auch begriffen, nur fand ich damals keinen Grund um darüber zu reden, denn reden kann in Wirklichkeit sehr helfen.

Wünsche dir nur das Beste.

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Lass die Trauer zu!

Rede mit anderen Menschen darüber. Reden entlastet.

Tu etwas mit den Händen. Das Grab pflegen zum Beispiel.

Sammle gute Erinnerungen (Album, Tagebuch, Fotos, Erinnerungsstücke). Sei dankbar für diese guten Erinnerungen und für die gemeinsame Zeit, die du mit diesem Menschen verbringen durftest.

Suche einen Ort, wo du die Trauer zulassen kannst. Das kann z. B. das Grab sein, aber auch etwas anderes.

Nimm dir Zeit, um an den Verstorbenen zu denken und zu weinen. Nach einer Weile: grenze diese Trauerzeiten ein.

Rechne damit, dass die Trauerzeit insgesamt ein ganzes Jahr dauern kann. Das ist normal.(Ein Frühling ohne..., ein Sommer ohne..., die ersten Ferien ohne..., dein Geburtsag ohne..., Weihnachten ohne...) Nach einem Jahr wird das dann nicht mehr neu sein, und es ist besser auszuhalten.

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Die Trauer zu lassen.Jeder braucht Zeit zum trauern und jeder geht anders damit um. 

Was man im Herzen trägt,stirbt nie!

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Lass die Trauer am Anfang zu!! Das ist ganz normal... Du solltest dich aber auch an die schönen Momente mit der verstorbenen Person erinnern und nicht nur in deiner Trauer versinken! Was jetzt noch zählt sind die Erinnerungen, rede mit anderen Bekannten über diese Person und trägt sie im Herzen weiter und schenkt ihr diese letzte Ehre!!!

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Ich kenne eine Möglichkeit die allerdings einen Hypnotiseur benötigt. Schlimm ist es meistens wenn man nicht die Möglichkeit hatte sich zu verabschieden. Der Vorteil an Hypnose ist das es viel schneller geht.

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Naja wenn du Gläubig bist, könnte das eine Hilfe sein sich damit zu befassen.

Aber ansonsten hilft da die Zeit. Ein Verlust ist immer schlimm, aber wie schon geschrieben wurde, lass die Trauer zu, rede mit anderen Leuten darüber und versuche die Persohn so in Errinerung zu halten, wie du sie gerne gesehen hattest. 

Mit anderen zu reden hilft aber wirklich ungemein.

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Mir hilfts, wenn ich mich an schöne Momente mit dem Menschen erinnere. Und ansonsten eher auf eigene Probleme konzentrieren.

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Auf keinen Fall darfst du den Tod verdrängen .. das War mein Fehler und ich leide noch 5 Jahre später so wie am ersten tag ...

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Zeit, so blöd es klingt, der Schmerz vergeht. Auf welche Art du es am besten verarbeitest musst du selbst herausfinden, da ist jeder anders.

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Das beste ist eine Therapie. Oft reichen einige Stunden mit einem guten Psychater.

Alternativ bzw. ergänzend kann ich dir Mediation empfehlen. Google mal MojoDi Mediationen. Die Dame macht ganz gute geführte Meditaionen (perfekt für Anfänger). Wenn mich nicht alles täuscht hat sie sogar genau zu diesem Thema eine Mediation auf Ihrer Website bzw. auf YouTube. Stichwort: Abschied war es glaube ich.

Viel Erfolg!


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ich finde das jeder trauer anderst überwindet

ich zB rede nicht gern über sowas und lass es einfach in vergessenheit raten

andere wiederum müssen mit jmd darüber reden

naja das ist meine meinung dazu

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Rede mit jemanden darüber wie es dir geht, mir hat es geholfen.

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