Trau mich gar nicht mehr, mich mit Personen zu treffen.?

4 Antworten

Klingt sehr nach mir, bis auf die Tatsache, dass ich irgendwann auch nicht mehr zur Schule gegangen bin, weil es nicht ging. Ich bin auch schon 2 Jahre in Therapie und war einmal in einer Tagesklinik. Es hat sich zwar gebessert, aber das reicht noch lange nicht aus. Ich hänge zur Zeit auch etwas in der Luft und weiß nicht weiter. Deshalb...Helfen kann ich dir nicht, aber zumindest kann ich dir sagen, dass es eine Menge Menschen wie uns gibt.

Vielen Dank für die Antwort :) Immer gut zu hören dass man nicht ganz alleine mit einem Problem ist. Was machst du jetzt zur Zeit? Schule? Arbeit? Wenn ja, wie hast du es geschafft, so etwas zu starten?

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@LunchKartoffel

Ich hatte versucht die Schule weiterzumachen, aber das klappte nicht lange, aufgrund von Panikattacken. Ich war zuerst auch sehr motiviert, ich weiß nicht, in 'guten' Phasen denke ich, dass das alles ja gar nicht so schlimm ist, aber wenn die Phase vorbei ist, stehe ich wieder davor und es erscheint mir unmöglich einen normalen Alltag hinzubekommen.

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@Tragosso

Oh ja, diese Phasen kenne ich auch! Und hast du dann einfach während dem Jahr die Schule abgebrochen? Und dann?

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@LunchKartoffel

Naja, ich bin bereits 21 und nicht mehr schulpflichtig, und es war eine Abendschule. Jetzt weiß ich auch nicht so genau wie es weitergehen soll.

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Deine Probleme habe ich auch. Nicht nur bei Fremden, auch bei Freunden ist es schlimm. Man verkrampft und fängt an zu schwitzen und fühlt sich einfach unwohl. An Vereine möchte ich erst gar nicht denken.

Am besten wäre es, wenn du eine nahe Bezugsperson hättest, der du alle Probleme und Gefühle mitteilen kannst. Das hat mir auch sehr geholfen, nach etwa 6 Jahren Depression und Isolation von Freunden und Familie.

Kopf hoch! Das wird schon werden :)

Und wie hast du diese Person gefunden? Und einfach nur reden hilft? Also wenn ich da an meine Therapie denke...

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Es gibt viele Ansätze die dir helfen können, aber nicht müssen. Probier so viel wie möglich aus, du bist noch jung. Wenn du deine Phobie trotz Verhaltenstherapie nicht loswirst, könnte die Ursache tief in deiner Psyche stecken, eventuell verursacht durch ein Trauma. Vielleicht solltest du es mal mit einer tiefergehenden Behandlung versuchen, z.B. mit einer analytischen Psychotherapie oder einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Außerdem solltest du dich wenn möglich nicht zuhause verkriechen sondern stets die Konfrontation suchen, sonst wird es schlimmer je länger du dich nicht mit Leuten triffst. 

Ich habe vor einer Woche angefangen morgens nach dem Aufstehen eine halbe Stunde zu joggen. Ich fühle mich dann den restlichen Tag viel entspannter, aber gleichzeitig habe ich auch mehr Energie. Gleichzeitig gewöhnst du dich beim rumlaufen langsam wieder an andere Menschen, ohne direkt mit ihnen in Kontakt treten zu müssen.

Eine Hypnose Sitzung ist zwar ein bisschen teurer, hat aber schon einigen Patienten schnell geholfen.

Du musst Freunden nicht unbedingt verschweigen dass du Probleme hast. Als ich meinem besten Kumpel erzählt habe dass ich Probleme habe, hat er zwar erstmal schräg geguckt, sich aber sehr schnell damit abgefunden. Ich kann jetzt mit ihm abhängen ohne ihm was vormachen zu müssen, wenn ich mal keinen Bock habe zu reden oder irgendwo hinzugehen versteht er es. Kann ich nur empfehlen. 

Ja das mit der Konfrontation finde ich auch gut, denn den ganzen Tag ganz alleine zu sein, macht alles nur noch schlimmer. 

Aber ganz allein bin ich ja nicht, denn ich wohne in einer therapeutischen WG, die gibt mir wenigstens ein bisschen Struktur. Aber mehr auch leider nicht... :/

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@LunchKartoffel

Ansonsten musst du selbst ja am besten wissen, was genau dich so sehr in Stress versetzt. Denkst du ständig darüber nach was andere über dich denken? Dann lenke dich ab. Oder, etwas schwieriger: Frage die Person was sie denkt. Es kostet Überwindung, aber du wirst überrascht sein wie verzerrt deine Wahrnehmung teilweise ist.

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