Transmann aber wie genau geht es weiter?

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3 Antworten

Hallo Sasomeow. Ich bin selbst Transmann und kann dir vielleicht ein paar deiner Fragen beantworten. 1. Sehr gut, das du schon in therapeutischer Behandlung bist(wenn auch erstmal aus anderen Gründen), denn dies ist, finde ich, einer der schwersten Schritte. Einen Therapeuten zu finden, den man vertrauen kann. Bitte erzähl ihr von deinen Gedanken und ich bin mir sehr sicher, sie kann dir helfen. Und wenn schon nicht persönlich, so kann sie dich wenigstens zu einem Kollegen/in überweisen. Sobald du mit deiner Therapeutin das erste Mal über das Thema Transsexualität gesprochen hast, rechnet man ungefähr 1 Jahr bis zur Hormoneinstellung(Wenn früher macht der MDK meist stunk😫) Deine Therapeutin wird dir helfen, wie du mit deinen Eltern umzugehen hast, geschweige denn mit deinen Großeltern. Zum Beispiel: Ich bin jetzt fast mit meinem Jahr durch. Meinen Eltern fällt es auch immer noch sehr schwer mich mit "er" zu betiteln. (Und dieses ewige sich-selbst-verbessern geht einem dann auch schon auf den Keks... ala sie ähh er... es...) man muss Verständnis haben aber auch klare Grenzen ziehen und deine Meinung sagen. zum Thema Großeltern... es ist eine andere Generation... manche sind so verkorkst, da kann "mann" nichts mehr machen. Meine Oma sucht jetzt in meiner Familie den Gendefekt, wo ich diese "Erkrankung " her habe. Denk dir einfach dein Teil😏 Wichtig ist: Arbeite an deinem Selbstbewusstsein. Das brauchst du. 99% der Menschen reagieren auf deine Neuigkeit gespannt, interessiert oder freudig. Die anderen 1% brauchst du in deinem Leben nicht. Wenn du bald ein richtig schicker Kerl bist, werden die schon doof aus der Wäsche schauen 😋 Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst du mich auch gern privat anschreiben. Grüße Dennie

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Kommentar von Sasomeow
07.02.2017, 21:54

Es wäre wirklich toll wenn du mir privat schreiben könntest :) hätte schon ein paar fragen ^^

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Hallo!

Erstmal -----> ich finde es klasse, dass du den Mut hast das alles durchzuziehen & dich nicht von deinem Umfeld/der Gesellschaft verunsichern zu lassen... weiter so :) Das war schon ein ganz großer Schritt & du kannst echt stolz sein auf dich!

Dann würde ich dir raten, die Psychologin zumindest mal anzusprechen & irh das alles exakt so zu berichten, wie du es hier grad eben getan hast.. ich denke, dass es sicher machbar und möglich ist, zumal das Ziel ja auch sein soll dass es den Menschen gut geht. 

Wie lange sich das alles hinziehen kann weiß ich nicht, aber lass' dich nicht aus der Ruhe bringen. Und denke stets positiv :)

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Kommentar von Sasomeow
05.02.2017, 16:56

Ich danke dir sehr für diese nette und aufbauende Antwort! 

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Natürlich kannst du dich deiner Psychologin anvertrauen. Sie wird dir auch entsprechend weiter helfen können wie es mit eventuell anderen Therapeuten und Gutachten ist. 

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