Transistorverstärker Eingangsspannung?

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4 Antworten

Du suchst wieder nach Antworten, damit du verstehen lernst. Okay.

Dann stelle bitte vernünftige Fragen und bringe nicht schon irgendwas ein, was kaum jemand versteht. Siehst ja an den Antworten, die meisten eiern um deinen Arbeitspunkt mit 0,5 V herum.

Angenommen du hast einen Transistor der mit 9 Volt Betriebsspannung arbeitet. Dann sollte der Arbeitspunkt für den Transistor soooooooooooo liegen dass ohne Eingangssignal der Transistor an seinem Ausgang, sinngemäß Kollektor die halbe Betriebsspannung führt. Welche UBe das bewirkt ist egal, bzw es sollte genau die sein, die am Kollektor die halbe Betriebsspannung bewirkt.

Du konzentrierst deine Betrachtungen also auf den falschen Punkt. Wenn 0,61 V an der Basis sein müssen, damit der Kollektor 4,5 Volt hat, dann sind diese 0,61 Volt notwendig.

Wie weit der Transistor nun aussteuerbar ist, geht aus seinem Datenblatt hervor. Nun denke mal mit, wenn es maximal 9 Volt geben kann und 4,5 Volt sein sollen, ist der Transistor dann schon etwas leitend, oder garnicht?

Ich hoffe, du hast das jetzt für analoge Signale verstanden und gehst zukünftig richtiger damit um. Grüße dich. ;-)


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Kommentar von Usedefault
18.06.2017, 21:55

Hängt Uce nicht auch von den Widerständen ab, die mit C und E verbunden sind?

Muss man den Arbeitspunkt durch den Spannungsteiler abhängig von der Strecke über Rce einstellen?

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Meinst du, ob der Transistor sonst nichtleitend wird (sperrt)? Am Arbeitspunkt leitet er doch immer ein wenig.

Die (ausgangsseitige!) negative Halbwelle kann theoretisch bis auf ca. 0,2 V heruntergezogen werden, den minimalen Spannungsabfall bei voll "geöffnetem" Transistor. Aber bei 0,5 V am Ausgang befinden wir uns sowieso fernab jedes halbwegs geraden Kennlinienbereichs, wir können hier also nicht vom "Arbeitspunkt" eines linearen Verstärkers sprechen.

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Kommentar von Usedefault
18.06.2017, 18:23

Wenn der T ab Ube = 0,4V leitend wird, der Arbeitspunkt ist bei 0,5V Ube und dann lege ich ein Signal an mit bis -0,2V, sodass nur mehr 0,3V an Rbe anliegen, dann wird dieser Bereich ja gar nicht mehr verstärkt oder?

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Ube=0,5V ist definitiv kein ernstzunehmender "Arbeitspunkt" für einen Verstärker im Linearbetrieb!!!!

Normalerweise liegt Ube bei etwa 0,65V. Wir sprechen hier scheinbar über eine hochgradig pathologische Schaltung. Zeig mal konkret worum es geht, bevor hier noch mehr spekuliert wird. 

Man kann nicht über etwas diskutieren, wo jeder etwas anderes zu meinen glaubt...

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Kommentar von Usedefault
18.06.2017, 21:59

In erster Linie möchte ich eine Schaltung bauen die aus einem Sinus von +/-0,1mV einen Sinus mit +/- 4,5V macht.

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Leider erkennt man anhand dieser Fragestellung nichts. 

Selbst wenn ich eine Emitterschaltung zugrunde lege (was du ja nicht gesagt hast), ist immer noch unklar, was du mit Arbeitspunkt meinst:

0.5 V ist was ?

U(c,e) = 0,5 V?

U(b,e) = 0,5 V?

und 0,1V sollen wo liegen? 

Hier verbleiben eigentlich nur offene Fragen, sodaß eine Antwort nicht möglich ist. Poste eine Schaltung, und wir schauen uns das an. 

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Kommentar von Usedefault
18.06.2017, 18:19

Ube = 0,5V auf Grund der Vorspannung. Signal ist +/- 0,1V auch an Rbe. T wird ab 0,4V leitend.

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