Transgender, schwieriges Outing, kein verständniss, suche Rat!

4 Antworten

Leider ist es eine Tatsache, dass gerade die Familie oft nicht hinter ihrem trans*-Kind steht.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Nimm es hin, von deiner Familie so behandelt zu werden oder geh und lass die Familie hinter dir.

Du bist ein Mann in einem weiblichen Körper und wenn deine Familie das nicht akzeptieren kann, dann finde eine neue. Familie hat nichts mit Blut zu tun, sondern mit Liebe und Respekt. Es ist toll, dass deine Freunde zu dir stehen und dich als das sehen, was du bist: Ein Mann.

Es gibt verschiedene Gruppen im Netz und auf Facebook, wo du dich austauschen kannst mit Gleichgesinnten. Wenn die Familie dich nicht will, deine Freunde können deine neue "Familie" sein. Laut deinen früheren Fragen wohnst du schon nicht mehr bei deinen Eltern, also kannst du die Verbindung zu deiner Bluts-Familie im Prinzip jederzeit kappen. 

Oder aber du akzeptierst, dass du bei deiner Familie immer die Sarah bleiben wirst und niemals Finn sein kannst.

Für mich wäre das keine Frage. Alles Gute!

Ich habe leider keinen guten Rat für dich, da ich Außenstehende bin. Ich wollte dir nur sagen, dass ich es super finde, dass du so zu dir stehst und deinen Weg gehst, trotz Gegenwind. Bleib dabei und verlier nicht den Mut! Mir wird ganz anders, wenn ich deine Geschichte lese, es ist mir einfach unbegreiflich, wie sich Leute verhalten können ihrem eigenen Kind gegenüber. Die müssen doch merken, was sie dir antun! Aber du kannst jetzt nicht einfach Frau bleiben, um Ihnen einen Gefallen zu tun, auch wenn das den Bruch mit deiner Familie bedeutet. Ich kann verstehen, wie schwierig das für dich ist, aber es scheint ja nicht anders zu gehen. Und es muss nicht immer so bleiben. Vielleicht brauchen sie wirklich Zeit und müssen sehen, wie ernst es dir ist, vielleicht verbessert sich euer Verhältnis im laufe der Zeit wieder. Aber ich denke auch, dass es wichtig ist, dass du Unterstützung hast. Die Idee mit der Selbsthilfegruppe finde ich gut, oder auch Foren im Internet und natürlich deine Freunde, die scheinen das ja zu alzeptieren. Ich wünsch dir viel Mut und Kraft und alles Gute!

Ok bist du schon durch mit dem alltagstest? Wenn nicht bist du noch beim Psychotherapeuten sprich ihn an versuche eventuell deine Familie kit zu einer Sitzung zu nehmen dort oder in einer selbsthilfegruppe kann man sie aufklären das das kein Witz sondern ein großes leid ist und du deren Unterstützung brauchst. Bist du denn schon durch mit der namens und personenstandsänderung? Bekommst du schon Hormone?

Das Problem hatte ich damals mit meiner Psychologin besprochen, so wie einem fernen bekannten, dessen Vater gerne mit ihr gesprochen hätte. Doch sie weigern sich schlichtweg irgend etwas davon hören zu wollen. Meine Mutter hatte sich zwar mal "kurz" damit beschäftigt, aber sie ist sich ganz sicher das es für mich nicht in frage kommt.

Nein :/ ich habe bisher nur die Überweisung zum Endo bekommen, der ich bisher nicht nachgehen konnte.

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@ParanoiaAgent

Sobald du die Hormone 6 Monate genommen hast und die brustop hinter dir hast erinnert man sich kaum noch daran ein geborenes Mädchen vor sich zu haben. Deine Gesichtszüge und die Behaarung und die Stimme werden deutlich männlicher und dann wird auch deine Familie nicht umhin kommen zu erkennen das sie dir unrecht tun. Du brauchst nur Zuversicht Durchhaltevermögen und Unterstützung geh doch malzu einer sSelbsthilfe Gruppe zb. Oder unterhalte dich mit Menschen die dir gewogen sind. Willst du denn bis zum ende gehen mit Ga op?

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@Annabelle1

Ich habe nur angst das mich meine Familie dann verstößt, selbst meine Geschwister sagten, das sie dann nichts mehr mit mir zutun haben wollen und das macht mir ziemlich zu schaffen. Die denken bei Transgender automatisch das, was sie im Fernsehen sehen. Ich bin deshalb seit Jahren, bzw. seit meiner Kindheit depressiv, hab kein selbstbewusst sein, was sie merken, aber dem nie ernsthaft auf den Grund gehen wollten. Bevor ich weitermache, wollte ich etwas Verständnis, meine Großeltern (väterliche seite) akzeptieren es, aber haben keinen großen Einfluss auf meine Mutter. Und meine Mutter ist so zu sagen das Familienoberhaupt. Bis zum Ende wollte ich erst mal nicht gehen (Da brauche ich generell erst mal bessere Werte, damit ich so eine lange OP gut überstehe)

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@ParanoiaAgent

Was genau finden deine Leute denn so schlimm an transgender und das was im fernsehen läuft? Dir sollte bewusst sein das niemand ausser dir mit deiner Situation rund um die Uhr fertig werden muss und wenn dich das wirklich so quält im falschen Geschlecht zu leben darfst du auf deine Umwelt keine Rücksicht nehmen denn dann wird deine Lage immer schlimmer. Ein bekannter hatte ein ähnliches Problem mit seinen Eltern die wollten es auch nicht akzeptieren und haben ihn erst ausgegrenzt und gingen so weit das sie ein Kreuz mit dem alten namen von ihm drauf in den vorgarten stellten und sagten das er für sie gestorben sei. In der Situation hat er sich gesagt das seine Freunde seine Familie sind denn im Notfall geht es auch ohne Familie. Du brauchst nur Freunde die dich verstehen tolerant sind und dich unterstützen. Mittlerweile sind mein bekannter und seine Eltern wieder gut miteinander. Falls du weiter Probleme hastmelde dich bei mir. Alles Gute

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