Transgender ~ Suizid Gedanken?

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5 Antworten

Hi, zuerst möchte ich dich bitten, deine Suizid-Gedanken gaaaanz weit weg zu schieben ...  es gibt wirklich keinen Grund dafür.

Sogg. Transgender gab es schon, solange es die Menschheit gibt, allerdings wird über dieses Thema erst seit einigen Jahren offen gesprochen.

Leider haben viele Menschen noch keine richtige Ahnung davon was ein Transgender ist. Sofern du gute und offene Freunde hast, dann würde ich ihnen das einfach mal offen sagen und unbedingt auch erklären ...  ebenso deinen Eltern, falls noch nicht geschehen.

Du bist nicht schwul, du bist nicht lesbisch, sondern eine Frau die leider den falschen Körper bekommen hat.

Du wirst sehen, nachdem du dich "geoutet" hast, fühlst du dich sofort besser.

Dann würde ich mich unbedingt an einen Facharzt wenden ...

Hat ein Mensch das Gefühl, bzw. das feste innere Bewußtsein, er sei
transsexuell und wendet er sich nun an einen Arzt, hoffentlich seines
Vertrauens, dann ist es wichtig, wenn gewisse Grundsätze für die
Einleitung medizinischer Maßnahmen bekannt sind.

Hormonbehandlung, Epilation, Brustamputation und Totaloperation sind
geschlechtsangleichende Maßnahmen, die irreversible Veränderungen zur Folge haben. Sie dürfen deshalb erst eingeleitet/ durchgeführt werden,
wenn die Diagnose feststeht- zumindest eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für die Diagnose "Transsexualität" gegeben ist.

Arzt und Patient müssen wissen und akzeptieren, daß es

a) das Phänomen der Transsexualität gibt, aber

b) nach dem heutigen Stand der medizinischen Wissenschaft nicht direkt zu diagnostizieren ist. Es bleibt also nur

c) der Weg des negativen Ausschlußverfahrens.

Zur Absicherung der Diagnose ist das Zusammenwirken der
verschiedensten medizinischen Fachdisziplinen erforderlich. Die
interdisziplinäre Zusammenarbeit sollte deshalb von einem Arzt des
Vertrauens, im Zusammenwirken mit dem Patienten erfolgen. Es kann sich um den Hausarzt handeln, einen Internisten, Gynäkologen oder Urologen. Der Arzt muß Erfahrung mit der Behandlung Transsexueller haben oder ein hohes Maß an Bereitschaft sich fach- und sachkundig zu machen. Kennt der Arzt den Patienten schon aus der Zeit, in der die Frage
"Transsexualität" noch keine Rolle spielte, dann ist dies meist hilfreich, vorausgesetzt, er steht dem Phänomen nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber.

Quelle: dgti

Ich wünsche dir - für deinen teilweise doch schweren Weg - alles Gute!

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Suizid ist niemals die Lösung. Auch wenn dir alles jetzt gerade sehr schwer vorkommt kann es besser werden. Natürlich ist es sehr wichtig dein Geschlecht zum passenden zu verändern. Das ist ein langer und wahrscheinlich auch sehr harter Weg, aber er ist möglich. Vielleicht hilft es dir zum Beispiel You Tube Videos zugucken von Leuten, die genau wie du Transgender sind. Dadurch merkst du, dass du nicht alleine bist. Außerdem könnte der Kontakt zu anderen Menschen aus der LGBT+ Community helfen. Es hilft oft verstanden und akzeptiert zu werden. Eventuell kannst du dich auch an eine Hilfshotline wenden oder wie schon einmal gesagt einen Psychologen aufsuchen. Ich hoffe dir geht es bald besser und alles gute für die Zukunft. 

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Hast du schonmal mit deinen Eltern darüber geredet? Oder mit Freunden, Bekannten etc. Ich würde an deiner stelle wirklich mit jemandem darüber reden und mir eventuell auch professionelle Hilfe holen. Das ist keine Schande sich an einen Psychologen zu wenden. Viele Jugendliche schämen sich ja total deswegen, aber es gibt nix wofür man sich dabei schämen muss! Also hol dir Hilfe und rede mit deiner Familie oder einer bezugsperson. Es wird immer eine Lösung geben :)

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Kommentar von MikeTyson56
12.08.2016, 18:00

Psychologen habe ich der ist aber Behindert ^^ und Es weiß ne Freundin ^^ aber die Können mir nicht helfen 

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Am besten indem du versuchst dein Geschlecht zum passenden hin zu verändern. Das ist kein leichter Weg aber definitiv möglich.

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Such dir bitte Therapeutische Hilfe.

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