Transgender - psychische Störung?

18 Antworten

Also ja es steht als Psychischestörung drin. Das finden viele betroffene selber nicht wirklich toll. Doch daduch das es aus Störung angekannt wird übernimmt die Krankenkasse dir kosten für vieles.

Und ich mein Homosexualität hat auch mal als Krankheit gezählt. Und das kann man auch nicht weg Therapieren.

Bei Transsexuellen ist der Psychologe einmal dafür da das man sicher damit ist das man trans ist. Und zum großteil als Begleitung auf dem weg.

Und noch zu der Selbstmordrate die oft erwähnt wurde.

Ja es ist eine hohe Rate aber, es liegt an dem ganzen Druck das auf einem liegt. Die Angst davor nicht akzeptiert zu werden, Ausgestoßen, vieleicht ais dem Haus geworfen. Und diese 40% sind hauptsächlich wegen sozialen Gründen wie, Mobbing.

Und wenn jetzt ein nein das ist viel zu hoch. Doch viele Selbstmorde kommen durch Mobbing Zustande und wenn man eben nicht die nötige unterstützt hat und dann mit seinem eigenen Körper nicht klar kommt. Da hat dann keine Kraft mehr.

Ich hab versucht alles rein zubringen und mich kurz zu haute ich hoff es hat funktioniert.

Ich denke nicht dass du Transgender damit vergleichen kannst, dass man sich z.B. wie eine Katze fühlst.

Die Leute tun doch überhaupt niemanden weh damit und es ist ihre persönliche sache, was sie mit ihrem Körper machen. Ich denke nicht dass man so etwas behandeln kann.

Ich verstehe weshalb es einige nicht wirklich nachvollziehen können aber ich denke umso wichtiger ist es sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich kann da nur das Buch Tranny von Laura Jane Grace empfehlen!

Liebe Grüße

Menschen die  sich wie eine Katze fühlen tun auch keinem weh.. 

0
@ninaxx2

Für mich ist das komplett was anderes irgendwie und deshalb fand ich den Vergleich einfach sehr unpassend

1
@Ichbincool1607

Für mich ist es gleich. Beides eine Identitätsstörung. Beides ist nur belastend für die Person selbst und schadet keinem anderen..Aber beides in gewisser Weise gestört

0
@ninaxx2

Bevor man sich mit dem Thema auseinandrsetzt, kann es einem erstmal sehr fremd erscheinen. Deshalb empfehle ich Filme wie z.B. Tomboy oder The danish girl. Wer sich damit auseinandersetzt, kann das alles wahrscheinlich besser verstehen! Man muss es ja nicht gut finden, aber meiner Meinung nach tolerieren, da es ja niemanden  etwas angeht außer die Person selbst!

1

Es ist Biologisch "krank" ja, denn man kann sein geschlecht nicht einfach ändern wie in einem Videospiel. Aber trotzdem sollte man dich respektieren etc, falls du noch minderjährig bist werden sich deine Gefühle auf die Pubertät zurück führen lassen. Eine Studie zeigte das die meisten Leute die sich als "transgender" identifizieren, das nach dem 1 Lebensjahr nicht mehr tun.

Während der Schwangerschaft ist der Embryo anfangs geschlechtsneutral. Dann entwickeln sich zuerst die Geschlechtsteile, je nach Aktivität des Y-Chromosoms. Wenn aus irgendeinem Grund das Y-Chromosom nicht ausreichend abgelesen wird, fehlt das chemische Signal und die Organe werden weiblich.

Später in der Schwangerschaft wächst das Gehirn. Je nach Hormonstatus wächst ein weibliches, männliches oder - ganz selten - intersexuelles Gehirn. Wenn aus irgendeinem Grund die Hormone des Fötus schlecht ausbalanciert sind, passt das Gehirn nicht zu den bereits fertigen Geschlechtsorganen.

Jahre später stellt das Kind dann fest, dass seine/ihre äußeren Teile nicht zum bewussten Ich passen. Gehirn und Unterleib stimmen nicht überein. Diesen Effekt und seine dramatischen Folgen nennt man Transsexualität.

Es handelt sich also um eine Krankheit des Körpers. Eventuelle psychische Störungen sind höchstens die Folge von Konflikten mit der Gesellschaft.

Körperliche Krankheiten kann man nur körperlich therapieren. Ein gebrochenes Bein behandelt man schließlich auch nicht mit Psychotherapie.

Was heisst in der heutigen Zeit schon "normal"? 

Ich denke, es ist jedem selbst überlassen was er normal und was er nicht normal findet. Solange man mit sich selbst im Reinen ist und andere nicht darunter leiden. 

Niemand erwartet von dir, dass du Transgender gut finden solltst. Es geht doch einfach darum, dass man lernt, Menschen, die "anders" sind, aber damit niemandem schaden, als Teil unserer Gesellschaft zu akzeptieren und zu respektieren. Unsere Gesellschaft ist nun mal vielfältig und schon lange nicht mehr "normal".

Ob eine Behandlung Sinn macht, hängt in erster Linie sicher von der Diagnose ab, vom Leidensdruck der Person und vom Fremdgefährdungspotenzial. Und zu guter Letzt muss es die Person auch wollen. Eine Therapie gegen den Willen der betroffenen Person ist ein Schuss in den Ofen. Zumal man psychische Krankheiten leider oft gar nicht abschliessend heilen kann (Schizophrenie).

Ich bin deshalb der Meinung: Bei Transgendern ist Akzeptanz die beste Behandlung. Fern von Zujubeln und Hype. Leben und leben lassen. Diese Menschen haben es schon genug schwer...

Sind wir beide doch froh, dass wir das Glück hatten zur gesellschaftlich akzeptierten "Norm" zu gehören. 

Es geht darum das man nicht alles akzeptieren sollte weil das der einfachste Weg ist sich nicht mehr mit einem Problem zu beschäftigen..

Wenn man so argumentiert könnte man Junkies oder Alkoholiker auch in Ruhe lassen und damit argumentieren das sie eben Ihr Heroin oder Ihren Alkohol brauchen, denn sie schaden damit nur sich selbst.. Das kann es nicht sein

Transgender haben eine sehr viel höhere Selbstmordrate

Es gibt also ein Problem. Das anzusprechen ist richtig

0
@ninaxx2

Wie ich schon sagte. Es hängt sicherlich von der Diagnose ab. Solange man sich oder anderen nicht schadet: Warum nicht akzeptieren und diese Menschen so leben lassen wie sie sich wohl fühlen? 

Drogen- und/oder Alkoholabhängige schliesse ich damit klar aus. 

Wir können noch lange darüber diskutieren und fest stellen, dass Transexualität ein gesellschaftliches Problem ist... können wir was dagegen tun? Wohl kaum! Es ist nicht unser Leben. Nicht wir haben darüber zu entscheiden ob sich eine transexuelle Person behandeln lassen muss. Diese Entscheidung obliegt den Betroffenen alleine. 

Ich bin der Meinung: Für die erhöhte Suizidrate unter Transexuellen ist sicher nicht nur die Transexualität als solches verantwortlich, sondern sicher u.a. auch die psychische Belastung, die man in unserer Gesellschaft als Transexueller aushalten muss. 

Ansprechen ist richtig und schön und gut. Aber Probleme gibt es viele auf dieser Welt. Versuchen wir jene zu lösen, die wir auch wirklich selbst lösen können. 

2
@blueberry84

Für mich ist Hilfe - Hilfe 

Ob man Drogensüchtigen hilft oder Transsexuellen ist einerlei

Beide sind krank - Die Gesellschaft trägt die Kosten mit 

Ich finde es gut das sich damit beschäftigt wird.. Warum auch nicht. Möglicherweise führt ein Diskurs in der Gesellschaft zu diesem Thema irgendwas voran.. Vielleicht ergibt sich Hilfe

Es tot zu schweigen hilft sicherlich nicht.

0
@ninaxx2

Das Problem mit diesem Vergleich ist, dass die Behandlung von Drogenabhängigen sehr viel konkreter durchführbar ist und der Mechanismus (chemische Substanzen) durchschaut ist. Aber bei Transgendern ist es mit Psychotherapie und ich denke sogar mit Geschlechtsumwandlung nicht getan, die Ursachen sind auch eher verschwommen.

Ich bin deshalb der Meinung: Bei Transgendern ist Akzeptanz die
beste Behandlung. Fern von Zujubeln und Hype. Leben und leben lassen.
Diese Menschen haben es schon genug schwer...

Da gehe ich voll mit. Klar ist auch ein Diskurs innerhalb der Gesellschaft wichtig. Es soll auch niemand diskriminiert oder stigmatisiert werden. Nur wird eben momentan sehr viel mehr gefordert als nur leben und leben lassen, eher schon in Richtung bedingungslose Zustimmung.

2
@Phantomarax

Es liegt wirklich daran das alle so Politisch Korrekt sein wollen. Man muss es gut finden oder man ist sofort Homophob.. Das ist doch verrückt :-)

So lehrt man Kids nicht kritisch zu denken..

Dahinter steckt die Agenda der LGBT Community die sehr aggressiv vorgeht. Unter dem Deckmantel der Toleranz und Akzeptanz für "Alle" versucht sie jegliche Kritiker Mundtot zu machen. Leider klappt sowas nie bzw zum Glück !

0

Was möchtest Du wissen?