Transaktionssteuer

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3 Antworten

Ja leider. Obwohl die Kleinanleger überhaupt nichts für die Ursache der Finanzkrise können, sind sie am Ende am meisten von der Finanztransaktionssteuer betroffen. Bei Aktienfonds sogar doppelt, einmal durch den eigenen Kauf/Verkauf des Aktienfonds, und zum anderen wird jede Transaktion innerhalb des Fonds besteuert. Bei Dachfonds, Fondspolicen, Riester-Fondssparplänen gibt es sogar eine dreifache Belastung. Aber die zahlt nicht die Bank sondern der Kleinanleger.

Erste Untersuchungen in Italien und Frankreich haben zudem ergeben, dass die Einnahmen aus der Steuer weit weit hinter den Planungen zurückliegen und nur in den maroden Staatshaushalten versickern, statt für eine Krisenvorsorge genutzt zu werden.

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Hallo Magomadas, vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bitte um Verständnis, dass ich mich zur aktuellen politischen Diskussion zur Transaktionssteuer nicht äußern kann. Verschiedene Gremien, wie beispielsweise der Bankenverband , haben dazu aber eine Einschätzung veröffentlicht http://bankenverband.de/presse/presse-infos/deutsche-kreditwirtschaft-warnt-vor-risiken-einer-auf-einzelne-eu-mitgliedstaaten-beschraenkten-finanztransaktionssteuer

Viele Grüße Alex Felix TARGOBANK Vermögensmanager

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ja natuerlich...Ist doch auch gerecht...ueberlege mal: du musst von deinem Einkommen ueber 50 % abgeben,der Geldanleger z. Zt. nur 25 % Abgeltungssteuer ist doch nit gerecht oder? Also her mit der Transaktionssteuer,damit die Superreichen endlich was abgeben ,bevor sie mit der Kohle abhauen(Wenn se es nit schon getan haben)

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Kommentar von fondsexperten
22.05.2013, 13:04

Das ist Schwachsinn. Die ausgeschütteten Dividenden von Aktien stammen aus bereits versteuertem (Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer) Unternehmensgewinnen.

Und warum sollen Kleinaktionäre und Altersvorsorge-Sparer für etwas bluten was sie nicht verursacht haben. Die Großanleger haben im Gegensatz dazu genügend Ausweichmöglichkeiten, der Dumme ist am Ende wieder der kleine Mann.

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