Tramadol Retardtabletten

6 Antworten

Hallo Hamburg1981! Ich war ca. ein Jahr Tramadol süchtig/abhängig. In dieser Zeit habe ich häufiger mal für ein oder zwei Tag absetzten müssen, weil ich keins mehr hatte und mir neues besorgen musste. Das war immer brutal. Zitteranfälle, Schweißattacken uws. Ich habe sie wegen Kopfschmerzen genommen. Später war es aber so, dass sie gegen Kopfschmerzen nicht mehr geholfen haben. Ich hatte also troztdem Kopfschmerz, trotz 100 Tropfen und zusätzlich andere Tabletten wie IBU. Ich hatte dann gemerkt, dass ich aufhören musste. Und so schwer war es gar nicht. Jeden Tag weniger nehmen bis man auf Null ist. Falls man dann nach was im Haus hat > wegschmeißen. Unter gar kein Umständen neues besorgen und wenn wieder Schmerzen auftretten. Finger weg und was anderes besorgen und falls es wirklich zu schlimm mit den Schmerzen wird. Notarzt anrufen. Ich kann es nur jeden empfehlen der Probleme mit Tramadol hat, weg davon. Dann fängt ein neues Leben. Sollte das "Ausschleichen" nicht funzen kann wie von den anderen beschrieben die Suchtklinken sicherlich helfen.

ich nehme das nun auch schon 3 jahre und habe den weg in die entzugsklinik noch nicht gefunde,wahrscheinlich aus angst ohne nicht mehr leben zu können.ich denke aber das nur eine klinik dauerhafte hilfe schaffen kann.

Tramadol ist ein sehr starkes Schmerzmittel - wahrscheinlich wurde er süchtig davon . Stehen aber genügend warnhinweise in der Packungsbeilage auch vor 2 jahren schon .Um wirklich clean zu werden bräuchte er eine Drogentherapie alleine schafft man es kaum davon wegzukommen .

na ja...eine Therapie vielleicht nicht gleich, aber falls er das Tramadol nicht gegen chronische Schmerzen einnimmt, sondern nur so, weil er danach süchtig geworden ist, würde ich eine stationäre Entgiftung anstreben, bei der das Tramadol in langsamen Schritten vom Körper ausgeschlichen wird.

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tramadol lösung effektiver als retardtabletten?

habe vom arzt tramadol lösung verschrieben bekommen aufgrund starker regelschmerzen. ich nahm sonst immer jeden monat 100 mg retard tablette aber die bewirkte so gut wie gar nix. letzten monat nahm ich oxycodon enthaltiges medikament namens targin, wirkte aber auch nix. nun hab ich bedenken ob die tramadol tropfen denn noch wirken in 2 wochen?? ist die lösung wirksamer als retard tablette?

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Paroxetin und Tramadol?

Nehme seit 2,5 Jahren Paroxetin .... allerdings seit 2 Wochen nur noch ne halbe alle 2 Tage.... zuvor jeden Tag ne halbe.... jetzt hab ich n eingeklemmten Nerv durch die Bandscheibe und muss Tramadol nehmen was man nicht mit Antidepressiva nehmen darf (hab ich dem Arzt nicht gesagt dass ich welches nehme...:-/..) . Meine Frage.... soll ich das Tramadol nicht nehmen obwohl meine Dosis an Antidepressiva so gering ist???

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Wie lange dauert es bis der Körper eine Abhängigkeit von Tramadol "vergessen" hat?

Über Erfahrungswerte und Ratschläge zu folgender Situation wäre ich sehr dankbar:

Vorgeschichte: Ich habe etwa 3 Monate lang täglich Tramadol oral eingenommen in Form von retardierten und nicht retardierten Tabletten / Kapseln, die tägliche Dosis belief sich auf 300-450mg.

Aktuelle Situation: Ich spüre die Entzugserscheinungen der körperlichen Abhängigkeit. Seit 6 Tagen habe ich kein Tramadol mehr genommen, langsam lassen die Probleme (hauptsächlich starke, erkältungsähnliche Symptome und Magen-Darm-Beschwerden) nach. Diesen Entzug mache ich freiwillig und alleine - ca. 3m von mir entfernt im Schrank liegen über 100 Retardtabletten a 150mg sowie einige 50mg Kapsel...

Die Frage: Wie lange wird es wohl dauern bis einerseits die Symptome völlig verschwunden sind und andererseits sie nicht direkt wieder auftreten, wenn dem Körper erneut über einen kürzeren Zeit von 2 Tagen Tramadol zugeführt wird?

Konsumgründe und Zukunftsplanung: Wie man der Frage schon entnehme kann, plane ich aktuell nicht für immer "clean" zu bleiben. Das klingt schlimm und mir wird sicherlich gegenteiliges empfohlen, jedoch habe ich dafür einen "guten" Grund...

Auch wenn Sedierung und andere Auswirkungen von Tramadol durchaus angenehm sind, so habe ich sie nicht aus diesem Grund genommen. Ebenfalls nicht zur Schmerztherapie, sondern von Beginn an als Droge, um die psychischen Auswirkungen auf mich auszunutzen. Ich beurteile mich selbst als depressiv und extrem sozialphobisch, ich fühle mich in Gegenwart anderer Menschen grundsätzlich unwohl, habe in diesen Situationen extrem hohen Blutdruck, Schweißausbrüche usw.

Diese Symptome werden von Tramadol unterdrückt, ich bleibe auch in diesen Situationen ruhig und entspannt, mache mir weniger Sorgen und kann insgesamt sehr viel freier mit anderen Menschen umgehen - ja, ich kann es dann sogar genießen mal nicht alleine zu sein.

Nun ist der dauerhafte Konsum von Tramadol nun auch nicht unbedingt die beste Lösung, alleine schon wegen Abhängigkeit und Entzugserscheinungen. Was ich sicherlich langfristig dagegen unternehmen sollte (und möchte) ist eine Psychotherapie (vermutlich mit Unterstützung der "richtigen" Medikamente). Nur... funktioniert das nicht. Sowohl Gesprächstherapie als auch Selbsthilfegruppe habe ich versucht und nach dem ersten Termin aufgegeben. Ich halte es nicht aus mit anderen Menschen "so" zu sprechen - nicht nüchtern.

Ich würde gerne so weit vom Tramadol wegkommen, um es zukünftig kurzfristig nutzen zu können, um die "richtigen" Schritte einzuleiten... aber bitte ohne dauerhafte Entzugserscheinungen wie die letzten Tage - daher die Frage.

Natürlich nehme ich gerne andere Ratschläge entgegen, aber Kommentare wie "sprich mit jemandem" sind nicht hilfreich, denn genau das ist das Problem ;)

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