Traktor behindert (mehrfach) morgentlichen Berufsverkehr

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Hallo,

der Traktor hätte nicht nur die Möglichkeit, sondern die Pflicht gehabt,die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen, um den schnelleren Verkehr eine Durchfahrt bzw. schnellere Weiterfahrt zu ermöglichen. Eine Anzeige ist sinnvoll, eine Entscheidung zur Verfolgung dieser Ordnungswidrigkeit obliegt natürlich den Beamten.

MFG

Gerd

Zwar muss ein langsamer Fahrer seine Geschwindigkeit ermässigen oder gar heranfahren, wenn nur so das Überholen möglich ist, allerdings schreibst Du ja, dass das Überholen ab und zu doch möglich ist. Damit kommt diese Regelung nicht mehr zur Anwendung. Der Traktorfahrer wird demnach einfach sagen "ich bin auf der Strecke mehrfach überholt worden" und dann muss er die Strafe von 10 Euro nicht zahlen. Du hast dann die Behörde überflüssigerweise in Gang gesetzt und bist vermutlich auch nicht glücklicher!
Im übrigen habe ich mir freundlich sein gegenüber Schnellfahrern abgewöhnt. Dank gibt es selten, mich haben aber schon mehrfach Leute dafür ausgebremst, dass ich sie vorbei gelassen habe. Vermutlich käme der Treckerfahrer, einmal in der Parkbucht, ewig lange nicht da wieder raus.
Ich weiss, dass Berufsverkehr super ätzend ist und es keinen Spaß macht stundenlang im Auto zu sitzen (und ich hab ein schönes Auto mit Edelradio). Mir hilft fluchen und schimpfen! Verfluch ihn halt, solange er nix hört kann er Dir nix ;-) Oder wenn Du kannst, steh früher auf. Meist ist es dann besser!

diese Aussagen wie "fahre früher los" oder "wähle eine andere Strecke" sind in dieser Diskussion hier wohl mehr als überflüssig! Der Kollege hat eine konkrete wie sachliche Frage gestellt, wenn er gute Lebensratschläge gewollt hätte, wäre seine Frage eine andere gewesen. Z um Kern: Manchmal steht der Umweg einfach nicht im Verhältnis zur Fahrzeit auf der üblichen Fahrtstrecke, auch inklusive Behinderung durch andere Verkehrsteilnehmer. Auch gibt es notwendige eigene Abläufe, wie z.B. Kind wird vorher zur Kita gebracht und die Öffnungszeiten machen es daher nicht möglich, früher loszufahren.

Ich habe Verständnis, dass Landwirte z.B. während der Rübenernte an Abgabezeiten gebunden sind, aber manche Wege der Landwirte können sicherlich auch mal 20 Min später gefahren werden.

Ja, wir essen gerne die Erzeugnisse der Landwirte, aber die Subventionen durch unsere Steuergelder halten sie am Leben - ist halt ein Geben und Nehmen.

Wird ein Streckenverbot (Tempo 30) dort aufgehoben, wo es für den Gegenverkehr beginnt?

Eins vorweg, ich bin verkehrsrechtlich eigentlich ganz gut auf Stand und kenne auch die hier betroffenen Paragraphen. Dennoch kann ich zu folgender Situation nirgends eine Rechtsgrundlage finden:

Ich fahre mehrmals in der Woche eine Nebenstraße außerorts, die nur über Felder und mitten in der Prärie an einer Bauhof-Einfahrt vorbeiführt. Dort hat man vor kurzem in beiden Richtungen vor der Ausfahrt jeweils ein 274er Verkehrszeichen aufgehängt, was 30 km/h Höchstgeschwindigkeit vorschreibt, ohne Zusatz. Unmittelbar vor und hinter der Bauhof Ausfahrt befinden sich nur Felder und keine Gefahrenstellen.

Die nächste Ortschaft ist ca. 2 km entfernt, das Streckenverbot wird nach der Ausfahrt nirgendwo aufgehoben. Bedeutet das ernsthaft, dass hier die 2 km bis zur nächsten Ortschaft mit 30 km/h weitergefahren werden muss? Wäre ja laut StVO tatsächlich der Fall.

Nun aber die Kernfrage: Hebt sich das Streckenverbot in dem Fall dort auf, wo es für den Gegenverkehr durch das entsprechende 274er Schild beginnt?

Denn auch wenn das 274er Schild nicht mit einem Zusatz versehen ist, ist ja klar ersichtlich, dass das Streckenverbot nur aufgrund der Ausfahrt gilt. Ich finde dazu jedoch nirgendwo ein verwertbares Gerichtsurteil oder irgendeine Grundlage, wie mit dieser Situation im Ernstfall umzugehen ist.

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Wenn ich nun keine Angaben zum Fahrer mache, was passiert dann? Eine Fahrtenbuchauflage ist ja nur dann zulässig, wenn zwischen dem Verstoß und dem Zugang des Bescheids weniger als zwei Wochen liegen, aber diese Frist ist bereits überschritten.

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