Trainingsmaske für besseres training?

6 Antworten

Meiner Meinung nach bringt das nichts.

Mir ist kein professioneller Läufer bekannt, der sowas im Training benutzt. Die (erweiterte) Weltspitze investiert da eher in ein 'richtiges' Höhentraining.

Und ein 0815-Hobbyjogger hat innerhalb seines Trainingsplans sicher jede Menge Stellschrauben, die ohne viel Aufwand eine Leistungssteigerung ermöglichen. Manchmal hilft die Lektüre eines simplen Laufbuchs (Kapitel Trainingslehre), höhere Umfänge, mehr Abwechslung (bezüglich Tempo und auch Distanz), ...

Ich für meinen Teil finde die super!!

Habe die beim Training im Basketball verwendet (privat..im Verein immer ohne ;-) ) und teils auch für Konditionsläufe

Also um die "Höhentrainings simulation" geht es mir wenig, ich hätte erwähnen sollen das ich raucher bin (bin dabei aufzuhören) und möchte möglichst schnell möglichst viel kondition aufbauen.

Sie soll ja auch eine Sauberere und konzentriertere Artmung entwickeln was mir ziemlich gelegen kommen würde.

Danke für die ausführlichen antworten :)

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Meines Erachtens ist dieses Gerät sinnbefreit. Die Kondition, die du für eine Ausbildung bei den Fallschirmjägern brauchst, bekommst du mit normalen Trainingsverfahren hin, ohne dass du dich quälen musst. Die Fallies feiern sich zwar gerne als Elite, sind sie aber nicht, auch wenn sie das nicht gerne hören. Das einzig besondere, was sie von anderen Kampfeinheiten unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie ohne Not aus einem intakten Luftfahrzeug springen. Und dafür braucht man ganz sicher keine extra Kondition.

Es bringt nichts. Man kann damit sein Zwerchfell trainieren, wenn man eine Muskelschwäche der Atemmuskeln hat (bei manchen älteren Menschen sind versch. Atemübungen z.B. nötig). Ein Höhentraining kann man damit nicht simulieren, dazu müsste man sauerstoffarme Luft den ganzen Tag lang ( nicht nur im Training) einatmen, das geht nur im Höhentrainingslager im Hochgebirge oder in einer Unterdruckkammer, in der man sich dann ein paar Wochen lang ohne Unterbrechung aufhalten müsste (so z.B. die Unterdruckanlage des Trainingszentrum Kienbaum in der ehem. DDR). Könnte man mit Masken einen Höhentrainingseffekt erreichen, würde kein Mensch sich solche Mühen machen.

Ich halte den ganzen Hype mit den Trainingsmasken eher für übertrieben. Da kommt wohl eher der Plazebo-Effekt zum tragen. Die Trainingsmaske soll angeblich ein Höhentraining simulieren, was sie aber auf Grund physikalischer Bedingungen nicht kann.

Sie setzt den Sauerstoffanteil in der Luft nicht herunter sondern limitiert lediglich die verwendbare Luftmenge. Es wird zwar die Atemmuskulatur etwas gestärkt, die chemischen-physikalischen Vorgänge der Atmung werden aber nicht beeinflusst. Daher sind sie eher für Spitzensportler geeignet wo das Lungensystem zum limitierenden Faktor werden kann.

Bessere Lungenfitness ist nicht gleichbedeutend mit besseren Leistungswerten. Außerdem bleibt abzuwarten wie lange die Wirkung anhält. Ein Höhentraining am Anfang des Jahres wirk ja auch nicht unbedingt über das ganze Jahr.

Als Fallschimjäger nutzen dir 1 km Läufe (das ist dort eher zum Warm machen) oder ein Ergometer eher wenig. Der natürliche Lebensraum ist weniger das GYM sondern eher Feld und Wald. Und das bei jedem Wetter.

Wenn du dich darauf vorbereiten willst dann beginne mit 5 km Läufen mit 5 kg im Rucksack und steigere das auf 20 km mit 25 kg. Das hilft dir weiter als eine umstrittene Tainingsmaske.

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