Tragen bei euch viele Kinder ältere und traditionelle Namen?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Naja, durchschnitt würde ich sagen. Mal so, mal so. 63%
Bei uns auch total. Ich treffe kaum noch auf andere Namen. 19%
Ne, seit wann das denn? Also bei uns gar nicht. 6%
Joa, also aufgefallen ist es mir auch, aber liegt noch im Rahmen. 6%
Weiß nicht. Ab und an mal. Aber wirklich häufig nicht, ne. 6%

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Naja, durchschnitt würde ich sagen. Mal so, mal so.

In meiner Heimat war das tatsächlich so ... Emil und Emilia, Carl, Julius, Justus, Willy, Charlotte sowie Lotta und Lotti, Marie, Emma und Jakob sind so typische Namen, die Eltern in unserem Alter (wir sind 30 und 34) ihren Kiddies während ca. der letzten zehn Jahre gaben. Eine Mathilda und eine Margret gedenken mir auch noch und eine Lia, bei der ich sofort an Lia Wöhr aus dem "blauen Bock" und Heinz Schenk denken musste. Ich stehe nicht so auf die ganz modernen Namen wie Finn-Jay oder Luanara-Cherinelle, aber diese pseudocoolen "neuen Retronamen" finde ich ebenso komisch. Wobei - jeder wie er mag. Ich finde Namen wie Alexander oder Dominik gut und für Mädchen Verena oder Carolin/Caroline.

Es kommt aber ganz eindeutig auf die Schicht an - eine frühere Mitschülerin von mir hat zum Beispiel immer quer durch die Siedlung mit ihrem "Tschähssn" (Jason) rumgesetzt, aber bei der und ihrem Partner muss ich leider auch sagen ... die sind beide leider bildungsfern und als sie schwanger war und klar war es wird ein Bub, wetteten im Freundeskreis alle auf Justin, Jason, Kevin, Matt-Eagle, Pierre-Gilbert ("Pirschelbär" ... ouh nee!) oder so etwas. Den legendären "Üffes" gab es in meinem früheren Freundeskreis auch (Yves), aber dessen Eltern waren und sind seriös - die wollten einfach einen besonderen Namen (Yves ist glaube ich Jahrgang '87) haben und das waren andere Zeiten.

Wie es in meinem aktuellen Wohnort ist kann ich nicht sagen, weil meine Freundin und ich keinen Kontakt zu jungen Eltern hier haben und so etwas nicht mitkriegen/es uns auch nicht interessiert. Es dürfte aber vom Ding her ähnlich sein. In den Neubauhäusern dominieren pseudocoole Retronamen von Carl bis Lotta, in der Platte wohnen Pirschelbär, Üffes und Co. - dürfte landauf landab so sein.

Bei uns auch total. Ich treffe kaum noch auf andere Namen.

Ja, viele Hannahs haben wir hier und generell wie du schon sagst sind hier viele ältere Namen. Aber auch viele “ausländische” Namen (vor allem aus dem Orient).

Ich präferiere definitiv alte und deutsche Namen. Mir gefallen beispielsweise Anneliese, Lotta, Greta, Ina,...

Naja, durchschnitt würde ich sagen. Mal so, mal so.

Viele Leonies

Ich habe letztens mal einen Kalender in die Hände bekommen mit Namenstage. Die Namen waren weit über 100 Jahre alt, gegen die ist eine Chantal -Shakira noch harmlos gegen. Bei manchen hab ich mich nur gefragt "Name oder Zutat für ein Medikament?"

Von Experte rotesand bestätigt
Naja, durchschnitt würde ich sagen. Mal so, mal so.

Der Kevinismus/Schantalismus scheint tatsächlich überwunden zu sein.

Aber es gibt doch immer noch eine ganze Reihe Eltern, die ihren Nachwuchs mit überkandidelter Namensgebung á la "Finn-Luca" Mobbing bereits in der Kita aussetzen.

Insoweit meine ich, daß sich solide traditionelle und bekloppte Namen in etwa die Waage halten.

In den Neubauvierten mit etwas besser betuchten Jungfamilien dominieren die bekloppten Namen.

Naja, durchschnitt würde ich sagen. Mal so, mal so.

Sind auch modrnamen dabei aber sagen wir 3/4 haben klassische namen

Was möchtest Du wissen?