Trägt man am Suizid anderer mit Schuld?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

es ist sicher nicht leicht für Freunde oder Angehörige, wenn ständig solche Ankündigungen kommen, jeder hat selber auch seine Probleme und muss kämpfen, da kann man nicht immer 100% korrekt handeln und immer alles richtig machen , in letzter Konsequenz ist es ihre Entscheidung gewesen , und wenn du selber sagst, ihr hab ihr immer eure Hilfe angeboten, mehr könnt ihr ja auch nicht machen, ihr seid ja auch nur Menschen oder?

Sie war sicher schon lange depressiv,gerade diese Hochs und Tiefs sind typisch.Die Ursachen liegen irgendwann in der Kindheit.Dort hat man irgendwann nicht gelernt,Probleme zu lösen oder Frust auszuhalten oder da blieb ein Leere zurück,eine Einsamkeit oder ein Ausgeliefertsein.Was immer es war,irgendwann gibt es dann im Erwachsenenleben einen Auslöser,der alle Empfindungen wieder wachrufen.Die sind für andere nicht als so dramatisch anzusehen ,aber den Depressiven wird eine anscheinend normale Situation unerträglich.Nur ärzte hätten helfen können-keine Lebensgefährtin und keine Familie.Da die Familie im Unterbewusstsein spürt,dass dort die Ursache zu suchen ist,sind sie froh,dass sie jemand anderen schuldig erklären können.Sie werden sich dennoch nicht ewig damit beruhigen können.Es wird noch ein schmerzvoller Weg für alle.Aber Schuld ist daran keiner.Es ist einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände.Und es muss auch erlaubt sein,aus einem unglücklichem Leben auszusteigen.Das ist ihr freier Wille gewesen.

Ist es eine Frage der Schuld? Oder ist es nicht viel mehr eine Frage der eigenen Stärke. Kein Mensch trägt die alleinige Verantwortug für Dinge, die ein anderer Mensch tut. Im Falle eines angekündigten Suizids ist es oft sehr schwierig die Lösung sofort griffbereit zu haben. Das Beste, das man als Außenstehender tun kann, ist, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, sich zu informieren und professionelle Hilfe zu holen, sei es auch nicht zwangsläufig durch einen Psychiater. Manchmal helfen Sozialarbeiter oder Menschen mit schweren Schicksalsschlägen weiter. Literatur oder auch nur zuhören. Hinterfragen was den Wunsch zu sterben auslöst. Suizidgefährdete Charaktere haben im Falle dessen dass sie es ankündigen, den Wunsch nach Aufmerksamkeit, es ist ein Hilfeschrei. Ein Schrei nach Kraft und Halt. Weil man in sich selbst die Lösung nicht mehr sieht und sich nutzlos und wie Dreck fühlt. Dadurch, dass der jenige aber so empfindet, wird er meist auch noch so behandelt. Stößt auf Unverständnis. Hilfe nehmen die meisten nicht an, weil sie sich schämen. Das geht vielen Kranken so, die Hilfe verweigern. Meistens ist es dann ein Weg, dass Außenstehende sich Hilfe holen und ihr Verhalten damit eine Veränderung beim Anderen bewirkt. Selbst wenn dies nicht klappt, so hat man dennoch alles getan, was möglich war. Liebe ist hier oft das Zauberwort. Liebe, Geduld, Verständnis und Gespräche, weil die Liebe zu sich selbst, ebenso wie das Gefühl für sich selbst ist irgendwann wegen irgendetwas verloren gegangen.

Entlassung aus Psychiatrie: Suizid?

Hallo liebe Community, ich wurde nach einem 13-wöchigen Aufenthalt am Mittwoch aus der Psychiatrie entlassen. Meine Stimmung ist zwar deutlich besser, was wahrscheinlich durch die Medikamente bedingt ist, aber meine Gedanken sind immer noch die gleichen. Eigentlich war der Plan, dass ich im Anschluss in die Tagesklinik gehe, aber es ist noch nicht sicher, ob ich überhaupt aufgenommen werden kann, vor allem bezüglich der Kostenübernahme. Als ich am Dienstag davon erfahren habe, habe ich sofort angefangen wieder über Suizid nachzudenken. Ich habe Angst vor dem Leben. Für mich ist es einfach nur eine Belastung. Ich habe Angst davor, in die Arbeitswelt einzusteigen. Ich fühle mich komplett überfordert. Meine Therapeutin hatte mich diesbezüglich nicht so wirklich ernst genommen. Ist es normal, dass ich kurz vor der Entlassung, also am Dienstag diese Woche, schon meinen Suizid geplant habe? Ich will mich nur noch einmal mit meinen Mädels in den Osterferien treffen und dann will ich mein Leben endlich hinter mich bringen.

...zur Frage

Sind Suizidgedanken vererbbar?

Ist man anfälliger für Suizid(gedanken), wenn schon jemand aus der Familie sich das Leben genommen hat?

...zur Frage

Suizid aus Christlicher Sicht

Laut Christlicher Sicht, was passiert mit den Menschen die Suizid begonnen haben?

Es heißt doch, das Leben das Gott geschenkt hat, darf der Mensch nicht selbst beenden, sondern nur Gott darf das. Wer allerdings doch Suizid begeht kommt in das Fegefeuer. Doch das Fegefeuer ist nur von den Katholiken erfunden worden, denn in der Bibel kommt es gar nicht vor. Laut Bibel verbrennt der Mensch, der sich das Leben genommen hat und ist tot, endgültig.

Ich muss ein Referat halten, hab zwar noch Zeit, aber ich muss Suizid aus Christlicher Sicht erklären und im Internet gibt es nur verschiedene Informationen die entweder drumherum reden oder gar keine Information hergibt, die nützlich ist.

Vielleicht weiß der eine oder andere von euch etwas darüber. Danke schon mal im Vorraus.

...zur Frage

Suizid Pulsadern?

Hallo, ich habe eine Frage: meine Mama hat sich vor 3 Wochen das Leben genommen, als wir das nach 3 Tagen Suche erfahren haben, sagte uns die Polizei, daß die Mama sich die Pulsadern aufgeschnitten hat.

Seitdem kreisen mehrere Fragen in meinem Kopf herum. Wie lange dauert das bis der Mensch tot ist und hat er in der Zeit noch starke Schmerzen?

Ich hoffe jemand kann mir das beantworten.

...zur Frage

Interessiert es sie, wenn ein Schüler Suizid begeht?

Ist es den Mitschülern und vor allem Lehrern egal wenn sich ein Schüler das Leben genommen hat? Klar kann man das nicht ganz verallgemeinern aber so generell was denkt ihr? Oder wird der Tod einfach ignoriert und man tut, als ob nichts gewesen wäre?

...zur Frage

Abschlussprüfung Widerspruch?

Liebe Leserinnen und Leser,

es freut mich das Ihr auf meine Frage aufmerksam geworden seid. Ich habe eine Frage bezüglich einer schriftlichen Prüfung in einem Gesundheitsfachberuf. Dieser Beruf ist staatlich überwacht.

Nun ist es so das ich Einsicht nach dem Ergebnis des nicht - Bestehens, in meine Facharbeit hatte. Mir ist sofort aufgefallen, dass Punkte entweder mit nur 0,5 Punkten berechnet wurden, obwohl sie eigentlich einen ganzen hätten ergeben müssen.

Hierzu meine Frage: „Wenn die Aufgabenstellung beispielsweise lautet: Nennen Sie 5 Diagnoseverfahren und der Schüler schreibt 6 auf.“ Darf der Fachprüfer dann 0,5 Punkte abziehen? (Ich wurde vor der Klausur nicht darauf hingewiesen, dass man das nicht darf. Davon abgesehen waren alle 6 Antworten zutreffend und korrekt.)

Ausserdem ist es so das Antworten die laut Unterricht und Fachliteratur korrekt sind, nicht bewertet wurden, da diese nicht in dem Erwartungshorizont des Fachprüfers bzw. Der Regierung enthalten waren. Sprich Dinge, die man gelernt hat und auch so in den Fachbüchern stehen, wurden nicht bewertet.

Ich finde es ist nicht machbar als Schüler genau das zu schreiben, was die Regierung und die Fachpürfer sehen möchten. Aber ich finde es schockierend, dass Dinge NICHT! in deren Erwartungshorizont enthalten waren, die fachlich vollkommen korrekt und sehr wichtig sind! Also ich bin auf dem Wissensstand das ein Erwartungshorizont den Sinn hat, dem Fachprüfer einen GROBEN Überblick An Antwortmöglichkeiten zu bieten.

Dies bedeutet für mich also nicht das Punkte nicht vergeben werden dürfen, die nicht drin stehen, sondern Punkte sehr wohl vergeben werden müssen, die fachlich korrekt und wichtig sind!

Wie Ihr vielleicht merkt werden einem Menschen schon in der Grundausbildung Steine in den Weg gelegt, in einem Beruf zu arbeiten der dringend fachliches Personal benötigt! Einfach schade.

Ich danke euch für eure Zeit die ihr euch für einen verzweifelten Schüler genommen habt!

liebste Grüße aus dem Norden

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?