Trägheit und Schwerkraft?

7 Antworten

Nein, die Trägheit setzt nicht aus sonst würde ein Stift den du Fallen lässt nicht schneller werden, sondern hätte ab den Zeitpunkt ab dem er fällt eine Geschwindigkeit von ca 200-300km/h.

Wenn du im Auto Gas gibst, dann hast du auch näherungsweise eine konstante Beschleunigung bis du schaltest. Die Geschwindigkeit nimmt aber trotzdem mit der Zeit immer mehr zu (Geschwindigkeit ist das Integral der Beschleunigung über die Zeit).

Der Grund warum auf Körper mit der gleichen Masse 9.8m^2 wirken, hat nichts mit der Trägheit zu tun. Dieser Effekt kommt daher dass die Schwerkraft keine Kraft ist sondern eine Eigenschaft des durch Masse gekrümmten Raumes (und der gekrümmten Zeit). Einstein hat das mit der Relativitätstheorie erkannt und das ist auch die Eigentliche Relativitätstheorie.

Die bekannte Formel E = mc² ist nur eine Folgerung aus dieser Theorie.

Das Besondere an der Gravitation ist, dass sie zur Masse proportional ist. Deshalb wiegt ein Körper ja auch mehr, wenn er schwerer ist. Die üblichen Waagen bestimmen nämlich gar nicht die Masse, sondern eine Kraft (das Gewicht nämlich) und dürften daher eigentlich nicht Kilogramm (kg), sondern müssten Kilopond (kp) anzeigen, und 1kp ist 9,81N.
Alle Körper werden gleich stark beschleunigt, weil die Anziehung und der Trägheitswiderstand dagegen proportional sind.
Diese Proportionalität tritt sonst nur noch bei sogenannten Scheinkräften auf, was einige Physiker auf den Trichter gebracht hat, dass man homogene Gravitationsfelder respektive gleichförmige Beschleunigungen wegtransformieren und Schwerkraft geometrisieren können müsste. Das ist die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie.

Was du "Trichter" nennst, ist aber die zur Zeit (seit über 100 Jahren) beste Theorie. Bislang ohne jeglichen Widerspruch.

Das heißt nicht, dass sie für alle Zeiten die beste bleiben wird, aber mit merkwürdigen Formulierungen kannst du nicht punkten.
Die korrekte Verwendung des Konjunktivs macht noch keinen Physiker.

Im Übrigen bigt es keinen "Trägheitswiderstand", allenfalls ein träge Masse.

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@ThomasJNewton

Was du "Trichter" nennst, ist aber die zur Zeit (seit über 100 Jahren) beste Theorie. Bislang ohne jeglichen Widerspruch.

Mit "auf den Trichter" meine ich einfach "auf die Idee" im Sinne des Eintrages "auf den (richtigen) Trichter bringen"

(http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~jemanden%20auf%20den%20%28richtigen%29%20Trichter%20bringen&bool=relevanz&suchspalte[]=rart_ou)

und ganz gewiss nicht in einem Sinne wie "auf die Schnapsidee bringen". Du solltest mich anhand meiner Kommentare zu gut kennen, um mich für einen selbsternannten Einstein-"Widerleger" zu halten.

…mit merkwürdigen Formulierungen kannst du nicht punkten.
Die korrekte Verwendung des Konjunktivs macht noch keinen Physiker.

Immer cool bleiben! Es besteht kein Anlass, an die Decke zu gehen.

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@SlowPhil

Dass du das so gemeint hast, war mir schon klar.
Auch wenn Sozialkompetenz und Namensgedächtnis nicht unbedingt meine Stärken sind.

Ich bin auch ein Pedant, und lege hohen Wert auf Präsision. Nicht deinet- oder meinetwegen, wir sollten einander verstehen, sondern wegen der vielen Zaungäste.

Jede Ungenauigkeit ist Wasser auf die Mühlen

  1. derer, die gerne Denken, "die Wissenschaftler" wissen das alles nicht so genau, sie können sich auch irren ... blabla
  2. der Kreationisten
  3. der Verschwörungstheoretiker

Persönlich rege ich mich recht selten auf, meine Kritik war sachlich gemeint, nicht persönlich und erst recht nicht gegen dich.

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Die Beschleunigung gilt immer.
Die Trägheit ist eine Geschwindigkeit, die der Körper erst durch eine andere Kraft bzw Beschleunigung verliert.

Beispiel:

Ein Stein wird mit der Geschwindigkeit v=98,1m/s senkrecht nach oben geworfen.
Die Erdbeschleunigung wirkt jetzt gegen diese Anfangsgeschwindigkeit v.

Die Bewegungsgleichung ist somit:

v=v-g*t<=>v-g*t=0<=>t=v/g=98,1m/s/9,81m/s^2=10s

Der Stein hat seine gesamte Trägheit also nach 10s verloren.

Du meinst kinetische Energie. Trägheit wird sicherlich nicht aufgebraucht.

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Trägheit ist die Geschwindigkeit eines Körpers, die einer Beschleunigung entgegen wirkt.

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