Trächtige Hündin gekauft. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich?

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10 Antworten

Hallo,

du wirst aber nicht beweisen können, dass der Verkäufer von der Trächtigkeit wusste.

Auf was willst du einen Schadenersatz begründen? Welcher finanzielle Schaden ist dir entstanden? Das Gegenargument wird lauten, dass du die Welpen doch verkaufen kannst.

Das Geld für Anwalt etc., die Zeit und die Nerven solltest du dir besser sparen.

Wende dich an den Tierschutzverein, die helfen bei solchen Problemen.

Viel kann dir an dem Hund ja nicht liegen, wenn du sie in dieser Situation wieder "zurückklagen" willst! Obwohl du weißt, dass die Verkäufer sie nicht mehr haben wollen.

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Also eigentlich hast du das Recht das Tier zurückzugeben, wenn die Hündin z.B. schwanger ist oder irgendwelche Krankheiten hat. Da musst du aber beweisen können, dass die ehemalige Besitzerin davon wusste und das wirst du nicht tun können.

Und für was willst du Schadensersatz haben? Dafür dass du die Welpen verkaufen kannst? Klar musst du erst mal in Vorkasse treten, du kannst aber mind. das Geld was du ausgegeben hast mit dem Verkauf der Kleinen wieder einholen. Da hast du keinen Schaden.

Ich würde mich an deiner Stelle an einen Tierschutz wenden, der dir helfen kann. Da gibt es bestimmt einige in deiner Nähe, bei denen du dir mal Infos holen kannst und schauen kannst, was die beste Lösung wäre.

Aber eine Sache muss man sagen, ich finde es wirklich nicht schön, dass du sie dahin zurück geben willst, nur weil sie trächtig ist, so etwas macht man nicht, wenn man den Hund wirklich ins Herz geschlossen hat.

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Kommentar von KIttyHR
20.10.2016, 16:22

Die Aufzucht von Hundewelpen ist unheimlich teuer. Impfungen, Chips, Futter/Verpflegung, Tierarztosten der Hündin usw. Bei Mischlingswelpen wird das Geld garantiert nicht wieder reinkommen 🙄

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Die Hündin in die Familie zurück zugeben, halte ich für keine gute Idee. Wenn sie Ihren Hund geliebt hätten, hätten sie ihn nicht abgeschoben. 

Vielleicht wendest du dich einmal an den Tierschutz. Evt. gibt es Hilfe bei der Welpenbetreuung? 

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Das kommt drauf an, was im Kaufvertrag steht?

Wie willst du dem Vorbesitzer nachweisen, dass er von der Trächtigkeit wusste? Trächtigkeit und Allergie schliessen sich nicht aus.

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Puh, eine verdammt schwierige Situation. Da Du als Kläger in der Beweispflicht bist, wird das eher schwierig sein, da überhaupt etwas zu bewirken. Für wesentlich wichtiger halte ich allerdings auch die Tatsache, dass eine Lösung für die Welpen her muss und das pronto. Gibt es Pflegestellen bei euch in der Nähe? Da könntest Du um Rat bitten, genauso bei einem Tierheim. Eine andere Möglichkeit wäre sicher, mal das Veterinäramt um Rat zu fragen. Hast Du Freunde oder Nachbarn, die vielleicht nur halbtags arbeiten und sich abwechselnd um den Wurf kümmern könnten (bei Dir zuhause natürlich, bitte auf keinen Fall die Welpen samt Mutter hin und her reichen!).

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Gab es in dem Kaufvertrag irgendwelche Klauseln, die eine Trächtigkeit ausschließen?

Wenn nein, dann sehe ich keine Möglichkeit der Anfechtung. 

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schwierige Situation..... 

Mal alle Vorbehalte gegen diese ExBesitzer beiseite geschoben und rein im Interesse des Hundes gedacht, würde ich dir dringend raten, die Leute von Retriever in Not zu kontaktieren! Bitte:

http://www.retriever-in-not.de/startseite.html

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Nach meiner Einschätzung ist die entscheidende Frage

"Wusste der Verkäufer das?"

und noch wichtiger

"Kannst Du beweisen, dass er es wusste?"

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Du wirst nichts gegen den Verkäufer unternehmen können. Das muss wirklich ein Schock gewesen sein. Wenn Du die Hündin behalten willst, dann sprich mit dem Tierarzt eine Abtreibung und lass sie gleichzeitig kastrieren.

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Kommentar von Berni74
20.10.2016, 15:31

Da ist nix mehr mit Abtreibung. Wenn die Hündin schon mehr als 4 Wochen trächtig ist, dann kann der FS bald mit Nachwuchs rechnen.

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Also verklagen bringt nix weil die besitzer dan sagen könnten "ja wussten wir nicht was können wir dafür" und wenn die papiere des hundes hast und in nicht willst verkauf die babys und denn hund

hoffe ich konnte helfen

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