Tradition, Ehre und Stolz - Absoluter Schwachsinn oder gibt es auch Argumente?

12 Antworten

Die Antwort ist doch einfach .Aus Sicht des Islams, ist es deiner Freundin nun mal nicht  erlaubt einen nicht Muslim  zu heiraten .

Da deine Mutter einen ungläubigen geheiratet hat ,scheint diese Gewähr nicht gegeben zu sein.Deine Freundin wird wohl jetzt eine schmerzliche  Entscheidung treffen müssen .Entweder für dich und den Bruch mit der Familie oder den Bruch mit dir und für die Familie.

Es wird immer deutlicher das die Muslime ihre eigene Religion nicht kennen.

Das ist umso besser wenn sie in einer säkulären Familie sind und ihrem Gewissen folgen,und so lange die Muslime eine Minderheit darstellen. Nimmt eine Familie den Islam ernst is, das die normale Reaktion die von Koran /Sunna /Hadit und Scharia legitimiert wird.

Da die Eltern Deiner Freundin sich auf "Tradition, Ehre und Stolz" berufen und Verhaltensweisen zeigen, die in unserem demokratischen Rechtsstaat nicht der Gesetzgebung entsprechen, nämlich über eine volljährige Person (ihre Tochter!) verfügen zu wollen, dann sollte dieselbe Person so viel Ehre und Stolz (und vor allem Selbstbewusstsein!) besitzen, selbst zu entscheiden, WAS sie will: Dich oder die Tradition ihrer Erzeuger!

"Etwas dazwischen" gibt es nicht und auch dafür keine Begründung. Für manche Angelegenheiten gibt es wirklich keine stichhaltige Begründung; Tradition ist eben Tradition, und manche Menschen (nicht alle!) unterschiedlicher Nationalität und unterschiedlicher Religion halten daran verbissen und fanatisch fest, weil sie es nicht anders kennen und vielleicht auch nicht darüber nachdenken, weil sie es möglicherweise gar nicht können. Fazit: Es ist nun mal so!

Tradtion und Glaube ist numal das Einzige was dem Menschen , gerade in unserer heutigen haltlosen Zeit noch Halt und Zufriedenheit vermitteln kann. Ich denke nicht, dass Demokratie heisst sich von Religion, Moral, und Stolz trennen zu muessen. Wir Deutschen duerfen ja leider keinen Nationalstolz mehr haben. Geht man auf die Strasse...sieht man wo das hingefuehrt hat.......Alte Werte erfahren heute wieder mehr denn je ihre Berechtigung, weil sie das Standbein sind, fuer Generationen. Unser Sitten und unser Moralverfall, die zwangsmaessige Vermischung aller Voelker und Rassen bringen ja dieses ganze Unheil ueber die Menschheit. Wenn es nur eine Rasse haette geben sollen, haette die Schopefung auch nur eine einzige auf diesem Planeten angesiedelt......Natuerlich erkennen junge verliebte Menschen nicht immer die Hintergruende.......und ich meine Liebe , ist auch das einzige Mittel um sich ueber auferlegte Schranken hinwegzusetzen, aber dennoch sollte man wertvolle sinnvolle Ansichten gelten lassen, denn nicht Alles Traditionelle hat ausgedient.....

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@kassiopeiamb99

@kassiopeiamb99: Ich kann Deine Darlegung nachvollziehen und befürworten. Man kann alles aus unterschiedlicher Perspektive betrachten.

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@katwal

Stimme beiden vollkommen zu!!

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Dass ist bei mir genau so,bin Serbin und muss es akzeptieren,mit den Menschen aus der eigenen Heimat kann man sich besser verstehen aber dass ist nicht der Grund,überhaupt müssen wir Muslime heiraten .

Hallo erstmal. Ich kann Dich , auch wenn du es mir nicht glaubst, verstehen. Es gibt glaub ich in fast allen Nationalitäten solche Eltern, die einfach nur Vorwürfe haben und sich in ihren 4 Wänden geschlossen haben und ihren Kindern eine arrangiert Ehe vorlegen oder meinen, sie müssen jemanden von der gleichen Nationalität heiraten.

Allah hat sogar die Zwangsehe verboten. 1.Buraida ﺭ.ﻉ sagte, dass eine junge Frau zum Propheten ع.ص.م kam und sagte: „Mein Vater verheiratete mich mit dem Sohn seines Bruders, um sein Ansehen unter den Leuten zu erhöhen.“ Der Prophet ع.ص.م machte darauf die Gültigkeit der Ehe von ihrer Entscheidung abhängig. Daraufhin sagte die junge Frau: „Ich akzeptiere und befürworte die Entscheidung meines Vaters, doch ich wollte den Frauen nur beweisen, dass Väter in dieser Sache keinen Zwang ausüben können.

2.Abdullah ibn Buraida berichtet, dass Aisha sagte, dass eine junge Frau zu ihr kam und sagte: „Mein Vater verheiratete mich mit meinem Cousin, um sein Ansehen zu steigern und ich möchte dem nicht zustimmen.“ Aisha sagte: „Setze dich und warte, bis der Prophet ع.ص.م, kommt.“ Der Prophet ع.ص.م kam und Aisha berichtete ihm von der Situation. Daraufhin lies Muhammed ع.ص.م ihren Vater einladen und erklärte ihm, dass die Entscheidung in der Hand seiner Tochter läge. [..] usw. (Sunan al-Nisaa’l, Kitaab al-Nikaah)

3.Hansâ Bint Hidâm Al-Ansâriyya berichtet, dass sie als verwitwete Frau von ihrem Vater wiederverheiratet wurde, und dass sie damit nicht einverstanden war. Sie begab sich deshalb zum Gesandten Allahs ع.ص.م, und er machte ihre Ehe rückgängig. (Auszüge aus Sahih Al-Buchari, Hadith Nr. 5138)

Wenn Du deine Freundin tatsächlich so sehr liebst, dann solltest Du die Initiative ergreifen und selbst zu ihren Eltern gehen und Dich bei ihnen vorstellen.

Ich bin selbst Türkin und bei uns in der Familie ist es gar nicht so. Es gibt sogar einige Tanten von mir und aus unserer Bekannschaft welche Kurden, Afghanen oder Deutsche geheiratet haben. Das hat rein gar nichts mit dem Islam zu tun :)

Außerdem dürfte sie Dich nur dann heiraten, wenn du zum Islam konvertierst..

Ein muslimischer Mann darf eine nicht muslimische Frau nur dann heiraten, wenn sie eine Christin oder eine Jüdin ist. Angehörige anderer Religionen beziehungsweise Atheistinnen darf er nicht heiraten. Solange es aber muslimische Frauen gibt, sollte darauf geachtet werden, sie zu heiraten. Wer dennoch eine Jüdin oder eine Christin heiratet, dessen Ehe ist zwar vor Gott trotzdem gültig, es wird aber nicht gerne gesehen. Umgekehrt, also daß eine muslimische Frau einen Andersgläubigen heiratet, ist nicht möglich. Warum nicht? Der Islam ist die letzte aller Offenbarungsreligionen. Als letztes Buch hat Allah nach der Thora und der Bibel den Qur'ãn zu uns Menschen geschickt; mit seinem Erscheinen wurden die vorherigen Bücher abgelöst. Der Islam ist also die letzte und vor Gott die Religion, die von allen Menschen praktiziert werden sollte. Wenn sich jetzt aber eine muslimische Frau mit einem Juden oder einem Christen verheiratet, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, daß diese Muslima eine Jüdin bzw. eine Christin wird, denn der Mann könnte verlangen, daß sie ihren islamischen Glauben aufgibt. Zumindest könnte er auf psychologischer Ebene Druck auf sie üben. Selbst wenn dies nicht geschieht, richtet sich eine Frau meistens nach dem Mann. Aus diesem Grund wird der Mann aus seinen Glauben heraus handeln und sagen: "Ich glaube nicht wie Du; dieses und jenes wirst du so machen, wie ich es will." Diese Probleme werden in der Frau ein großes Unbehagen hervorrufen. Die Frau will diesem entgehen und als Ergebnis wird sie ihre Religion aufgeben und Jüdin oder Christin werden. Kann das umgekehrt nicht der Fall sein? Also daß ein muslimischer Mann seine jüdische oder christliche Frau zwingt, Muslima zu werden? Nein, das kann auf keinen Fall geschehen, denn es wird uns Muslimen von Allah im Qur'ãn ausdrücklich verboten. Qur'ãn, Sure 2, Vers 256: "Es gibt keinen Zwang im Glauben." Eine jüdische oder christliche Frau ist in einer Ehe also durch den Qur'ãn vor Zwang geschützt. Zusammengefaßt läßt sich sagen, wenn die Wahrscheinlichkeit, daß ein muslimischer Mann aufgrund der Heirat mit einer Nichtmuslima ein Jude oder ein Christ wird, 10 % beträgt, wird umgekehrt bei einer muslimischen Frau die Wahrscheinlichkeit, daß sie ihre Religion wechselt, auf über 50 % geschätzt. Überdies schreibt der Islam Dinge wie das tägliche fünfmalige Gebet sowie das Fasten im Monat Ramadan vor. Wird ein nicht-muslimischer Mann es dulden, daß seine Frau vor Sonnenaufgang das eheliche Bett verläßt, um das Morgengebet zu verrichten? Wird er im Ramadan klaglos allein zu Mittag essen, das Frühstück vorverlegen oder das Abendessen erst nach Sonnenuntergang einnehmen? Wird er die während des Fastens vorgeschriebene eheliche Enthaltsamkeit seiner Frau tolerieren? Zudem sollte eine muslimische Frau ihre Kinder islamisch erziehen, während ein Jude oder Christ voraussichtlich darauf bestehen wird, daß seine Kinder sich nach seinem Glauben richten. Dies alles sind Konflikte, die sich kaum ausräumen lassen werden. Weil der Islam möchte, daß alle Menschen Muslime werden und eine so hohe Wahrscheinlichkeit besteht, daß ein Mensch seine Religion aufgrund von Zwängen aufgibt, ist eine derartige Heirat nicht erlaubt

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Gegen Voreingenommenheit, bezogen auf die Eltern deiner Freundin, gibt es keine intelligenten Mittel, denn hinter Voreingenommenheit versteckt sich Unwissenheit, wenn nicht sogar Dummheit.

Die Eltern, welche vermutlich aus einer rückständigen Gegend stammen, glauben ganz einfach, dass es mit einem Landsmann als Ehemann für ihre Tochter weniger Probleme gibt. Engstirnig glaubt man Menschen aus der eigenen Kultur besser zu kennen und leichter vertrauen zu können. Schließlich glaubt man ja "alle Serben zu kennen", wenn man selbst einer davon ist. Deshalb will man gerne unter Seinesgleichen bleiben.

Als Deutscher ärgert mich diese Einstellung, denn sie bildet wie bei vielen Türken und Muslimen die Grundlage für die negativ berühmten Parallelgesellschaften, die wir uns als Sozialstaat auf Dauer nicht leisten können und auch nicht sollten. Wer solche Vorhehalte pflegt, sollte in das Land seiner Ahnen zurückverfrachtet werden. Er hat die Chance verspielt am Wohlstand und der Freiheit dieses Landes teilnehmen zu dürfen.

@pasmalle: So ist es! DH!

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@katwal

Gute Antwort, genau meine Meinung.

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Ist das Recht auf Wohlstand und Freiheit nur fuer diejenigien bstimmt, die an freie Sexualitaet, Konsum, Rassenvermischung, Religionsabschaffung etc. glauben???? Wer alte Werte und Sitten lebt, sollte dann daran nicht teilhaben duerfen???? Interessant......

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@kassiopeiamb99

Offenbar kann man alles falsch verstehen, wenn man sucht. - Ich bin nicht gegen Wohlstand und Freiheit für Alle. Ich bin nur gegen Parallelgesellschaften. Und wer Rechte einfordert, muss auch die damit verbundenen Pflichten innerhalb eines Staates erfüllen. Alles hat zwei Seiten! - Nichts gegen Kultur und Tradition. Das sind hohe Werte. Wer die eigene Kultur aber über die Kultur des Landes in dem er leben will stellt,, diese womöglich noch verachtet, stellt sich abseits und sollte in das Land seiner bevorzugten Kultur wechseln. Er muss sich sonst gefallen lassen, als "Schmarotzer" an der anderen Kultur bezeichnet zu werden.

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Genauso sehe ich das auch

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