Toyota Celica Meinung?

5 Antworten

Ich fange mal mit dem unangenehmen Teil an: Shortblock Problem

Betrifft viele Toyos aus englischer Produktion (FIN: SB..... BJ:00 bis anfang -mitte 2005), Grund dafür is eine falsch gesetzte Bohrung. Es gab von Toyota aus deshalb auch ne Kulanzaktion, 10 Jahre oder 180tkm und beim freundlichen gewartet >> neuer Block/aufgearbeiteter Block gegen Kostenübernahme der Betriebsflüssigkeiten. Ob man die nun allerdings durchweg alle am grünen Punkt aufm Öl-Peilstab erkennt weiß keiner so genau (typisches Toyo-Chaos?), ab zum freundlichen und anhand der FIN kontrollieren. Tritt das Problem auf kannst du mit 1-1,5l Öl auf 1000km rechnen, rechtzeitig nachgekippt haste sonst keine Probleme nur kostet es eben richtig auf Dauer.

Ansonsten is Rost ansich garkein großes Thema bisher, die englischen Toyos sind zwar in Sachen Quali schlechter als die richtigen Japaner aber immernoch besser als andere Marken.

Ich würde trotzdem eher nach ner T18 oder T20 suchen, find die optisch einfach ansprechender wobei auch die T16 optisch top aussieht. Bei denen brauchst ansich auch nur darauf achten dass die Karosse gut dasteht, technisch wüsste ich da jetzt nix was wirklich problematisch wäre.

Hallo!

Die Celica ist solide, aber in der Unterhaltung teuer, zudem selten. Die Ersatzteile sind teuer & die Verfügbarkeit von guten Gebrauchten schlecht, zumal viele die Modelle schon bis zur Unkenntlichkeit als "Japanracer" verbastelt haben -----> gute, originale Celica sind nicht mehr billig, mit 5000 Euro kommt man da nicht notwendigerweise hin.

Von der Zuverlässigkeit her aber ein toller Wagen, auch optisch immer noch zeitgemäß.

Ich finde das Auto sehr schick und würde mir gerne ebenfalls einen holen ABER die Dinger haben bis zu einem bestimmten Baujahr Shortblock-Probleme

Bei manchen wurde der Shortblock getauscht und dazu sollte der Verkäufer eine Bestätigung haben und ebenfalls sollte am Ölmessstab ein grüner Punkt vorhanden sein. Ab dem Baujahr 2005 wurde beim Facelift das Shortblock-Problem beseitigt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobby und Ausbildung

Wenn man ein gut erhaltenes, möglichst Scheckheft gepflegtes Modell erwischt, kann man erst einmal nichts falsch machen.

Aber das Alter fordert auch seinen Tribut in Sachen Unterhalt und Ersatzteilversorgung.

Die letzten dieser Serie sind 2005 gebaut worden.

Die Vorhaltezeit für eine Ersatzteilversorgung beträgt i.d.R. 10 Jahre. Weitere Jahre verteuern die Ersatzteile, so man irgendwann auf Originalteile angewiesen ist.

Bei einem 2000 er Baujahr kann es schon das T 23 Modell sein, das mit 143 oder 192 PS recht hoch motorisiert ist.

Hier spielt dann wieder die Versicherungseinstufung eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Als Anfänger oder Erstbesitzer eines Fzg. hast Du noch keinen Schadensfreiheitrabatt "erfahren".

Du fängst also mit wenigstens 125 % an und kannst dann die Prämie im Laufe der Zeit durch Unfallfreies fahren drücken. Aber das dauert ewig.

Die Versicherer stufen die Fahrzeuge an Hand der Häufigkeit ein, an denen Selbige in Unfälle verwickelt sind.

Da solche sportlichen Modelle überwiegend von jungen Menschen ( Achtung: Keine Stigmatisierung ! ) gefahren werden, ist auch die Beteiligung an Unfällen überdurchschnittlich hoch.

Statistisch gesehen. Da gibt es Typ- und Regionalklassen.

In einer Region wird kaum ein Fall gemeldet, in einer anderen Region sind es vielleicht mehrere.

Lebst Du in der ersteren kannst Du u.U. eine niedrigere Prämie zahlen. In der anderen Region zahlst Du dann mehr.

Diese Einstufung wird jedes Jahr neu angepasst.

Vielleicht solltest Du Dich vor einer Kaufentscheidung in dieser Hinsicht kundig machen.

Ein seriöser Versicherungsvertreter, den es tatsächlich noch geben soll, kann Dich da sicher gut beraten. Er hat die Übersicht über Modelle, die für Dich eventuell in Frage kommen würden.

Darunter sollten auch sportliche Fahrzeuge sein.

Viel Erfolg.

Danke für die ausführliche Antwort. Ich hätte diesen wagen mit 95.000 km gefunden um knappe 6000€. Ist jedoch ein 2000er Baujahr. Würdest du mir einen ADAC Ankaufstest vorschlagen oder eher die Finger davon lassen?

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@Chreys

Das kann auf keinen Fall schaden. Kommt auf den Anbieter an und welchen Eindruck Selbiger auf Dich macht. 95000 km für ein 18 Jahre altes Auto können real aber auch verdächtig wenig sein.

Auch ältere Leute hatten damals dieses Auto gefahren, weil sie Gefallen daran gefunden hatten.

Irgendwann sind sie dann auf die in Mode kommenden SUV umgestiegen um besser aus- und einsteigen zu können.

Mein Onkel fuhr damals den Mitsubishi Eclipse als Neuwagen, in dem er fast auf der Strasse saß. Als er altersbedingt kaum noch aus dem Auto klettern konnte stieg er auf den Mitsubishi Pajero um. Den Eclipse fuhr er 10 Jahre und verkaufte ihn für gutes Geld mit knapp 70000 km. Nur mal ein Bsp.

So ein gepflegtes Rentnerfahrzeug zu erwischen wäre natürlich der Glücksfall schlechthin.

Viel Glück.

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Die 18 Jahre spielen da keine so große Rolle. Der Gesamtzustand ist ausschlaggebend. Aber ist schon mal eine gute Wahl, jedoch kosten gute Celica auch noch gutes Geld.

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