Totaler Katzenanfänger sucht Katze! Bitte um Rat!

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10 Antworten

Das ist eine Superidee, eine Tierheimkatze zu nehmen, das mal vorweg. Die Überlegung, dass es dann auch gezielt eine sein darf, die sich mit Artgenossen nicht versteht, ist noch besser, denn gerade diese haben es im Tierheim ja immer am allerschwersten und müssen quasi in Großkäfigen gehalten werden, weil kein Tierheim den Platz hat, jedem Einzelgänger ein ganzes Zimmer als Gehege zu bieten.

Wenn du sie rauslassen kannst, (d.h. nicht an einer befahrenen Durchgangsstraße wohnen wirst), ist es im Prinzip ja auch dann egal, da könnte es auch eine junge Katze sein ... aber ältere Einzelgängerin aus dem TH ist - der Katze zuliebe - das Beste, was du machen kannst, deshalb schon mal Daumen hoch für deine Frage.

Wenn sie also raus darf, muss ein Kratzbaum nicht unbedingt sein, aber grad ältere Tiere sind bei Kälte und Regen ja auch dankbar für ein Plätzchen im warmen trockenen Zimmer, und deshalb kann man ihr ja auch einen Kratzbaum anbieten, wenn Platz und Geldbeutel es machbar machen.

Ansonsten: Katzenklo - am besten eins ins Bad, bzw. ins Klo, weil sich der Katzennase dieser Raum ja praktisch anbietet als der Ort, wo auch die Zweibeiner zum pinkeln higehen. Das riecht sie und macht es schnell nach. Wenn die Wohnung sehr groß und weitläufig ist, vllt. noch für den Wohnbereich in irgendeiner Nische noch ein 2. Katzenklo aufstellen.

Schaufel, um das Katzenklo auszusammeln, wenn Festbestandteile drin sind. Wassernapf mal zwei, Futternapf mal drei (eins im Gebrauch, eins in der Spülmaschine oder im Schrank und eines für Trockenfutter, falls du ihr das anbieten willst.) Kamm und Bürsdte müssen nur sein, wenn es eine Langhaarkatze wird. Eine Kurzhaarkatze kann mal viel besser in der Fellpflege unterstützen, indem man sie mit einem feuchten Nylonstrumpf (über die Hand gestülpt und öfter mal im Wasser ausspülen) abreibt.

Bitte die Katze frühestens nach 6 Wochen nach draußen lassen, denn Katzen finden ihr Zuhause nicht wie ein Hund mit der Nase auf der eigenen Spur wieder, sondern indem sie sich alle für sie wahrnehmbaren Umgebungsgeräusche als "Klangbild" im Kopf abspeichern. Dieser Prozess dauert etwa 4-6 Wochen (bei älteren Katzen lieber 6 als 4 anberaumen). Lässt man eine Katze nach dem Umzug zu früh nach draußen, ist es wahrscheinlicher, dass sie so lange herumirren, bis sie das Klangbild ihres vorigen Zuhauses wiedergefunden haben. So entstehen dann die Ammenmärchen, dass Katzen angeblich nicht personentreu, sondern wohnorttreu wären - und so entstehen auch die Geschichten, dass Katzen nach 3 Jahren (oder so) plötzlich über viele, viele Kilometer hinweg in ihrem alten Zuhause aufgefunden werden.

Ich schicke dir mal meinen obligatorischen "Katzenanfänger-Link" ;o) :

http://www.sandrabrand.de/downloads/katzen_tipps.pdf

Da steht das meiste schon drin. Und natürlich ist es richtig, dass man Wohnungskatzen nur zu zweit halten soll. Ich würde mir da an deiner Stelle gar keinen Kopf machen, und trotzdem zwei holen. Wenn man reine Wohnungskatzen hat, bekommt dein Umfeld nahezu nichts mit. Ich wohne hier seit 17 Jahren, habe immer 2 oder 3 Katzen gehabt, sogar vernetzte Fenster, vernetzte Dachterasse. Manche haben es bis heute noch nicht gemerkt, dass wir Katzen haben. Verwunderte Äußerungen, wie "Haben sie einen Papagei?" wegen der vernetzten Dachterasse kamen schon ;o) . Aber wer nicht darauf achtet, wird es nicht merken, da Katzen weder Lärm noch Dreck machen.

Ich finde es sehr gut, welche Gedanken du dir machst. Da geht auf jeden Fall nichts schief.

Natürlich gibt es ältere Einzelgängerkatzen im Tierheim. Aber wie du schon sagst, ist es für die auch nicht toll, den ganzen Tag alleine zu sein. Dann sollte sie Freigang bekommen dürfen.

Wenn ich du wäre, würde ich trotzdem 2 Katzen holen. Wie gesagt, das merkt echt keiner.

hallo ich kann euch da weiter helfen ich hätte für euch eine katze die 8 jahre alt ist en karter und ist geimpft und kasstriert ,ich ziehe um und kann sie leider nicht mitnehmen ist nicht erlaubt in der neuen wohnung.Er ist lieb und etwas schüchtern aber wenn er sich drann gewöhnt hat und vertraun gefunden hat ist er verschmust und verspielt ,er geht auch gerne mal auf balkon zum luft schnuppern ,spielzeug und klo würde ich dazu geben .ich habe nur leider keinen tranzport korb,wenn ich interesse habt einfach melden unter 01525/7925442.danke und grüße nicole

Hallo, Erstmal ist es richtig, dass katzenkinder besonders viel spielen und es daher ratsam ist bei Jungtieren 2 zu nehmen, da ein viel beschäftigter mensch diesen Spieltrieb nicht immer gerecht werden kann. In großen Familien oder bei Leuten wo immer Jemand zuhause ist, kann auch ein Mensch einen Katzenpartner beim spielen ersetzen. Du must bedenken, dass auch in der natur oft auch nur ein Kätzchen geboren wid oder überlebt und alleine aufwächst. Leider vermenschlichen hier viele Tierheime (denen es natürlich lieb ist 2 katzen zu vermitteln) und Tierschützer ein Raubtier und schreiben ihm menschliche Bedürfnisse zu. Man geht ja auch davon aus, dass nicht alle Halter dem Tier genug Abwechslung und Platz bieten können in einer Wohnung.

Ist das Tier bereits erwachsen, ist das nicht mehr von Bedeutung ob alleine oder zu zweit. Katzen sind keine sozialen Tiere wenn sie die wahl haben, sie passen sich aber an ihr Umfeld an. Wenn sie gezwungen sind sich ein Revier mit anderen Kazen zu teilen, entstehen revierkämpfe, die entweder die harmonie aufrecht erhalten oder durch die Charaktere der Tiere es zu ernsthaften Feindschaften kommen kann, auch spontan nach Jahren. Es kann dir also immer passieren, dass die beiden kleinen Katzenegschwister sich super verstehen dann nach Jahren plötzlich eine feindschaft entwickeln. Hängt alles von ihren Persönlichkeiten ab und einer herrschenen Rangordnung.

Es ist also keinesfalls so, dass eine Einzelkatze zwingend unglücklich ist. Natürlich erleichtert es den Auszug mit einem Geschwisterchen, das kann man nicht abstreiten. Gerne kannst du eine Katze aus dem Tierheim nehmen, gibt sicherlich auch viele junge Katzen die gerne allein vermittelt werden, besonders gerne in Freiganghaltung. Das Tier muss aber einige wochen noch im haus bleiben bevor es das erste mal raus darf.

Die meisten Aspekte hat Brigitta ja schon völlig richtig beleuchtet.

Ich würde noch gern eine Anmerkung zum Füttern machen.

Wenn du eine ältere Katze aus dem Tierheim nimmst, dann wirst du anfangs sicher das füttern, was sie dort auch bekommen hat - oft wird das leider kein besonders hochwertiges Futter sein . Es wäre also gut, wenn du dann nach und nach auf gesundes Futter "umsteigst".

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Katzen sind reine Fleischfresser (Carnivoren), wogegen in den meisten Supermarkt- und Discounter-Futtersorten sehr viel Getreide und buchstäblicher Müll enthalten sind.

Während du noch auf deinen neuen Hausgenossen wartest, kannst du dich ja mal etwas mit dem Thema "gesunde Ernährung" befassen, wenn du möchtest. Das Tollste wäre natürlich eine Rohfütterung, aber das ist - aus verschiedenen Gründen - nicht jedem möglich. Man sollte bei der Wahl des Nassfutters aus der Dose aber wirklich kritisch sein und der Gesundheit der Tiere zuliebe auf die Inhaltsstoffe achten. Der Grundsatz ist ganz einfach: je mehr Fleisch enthalten ist, desto besser ;)

Ein bisschen Lektüre:

http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

Auf dieser Seite (und den dort links anzuklickenden) kann man wirklich sehr viel gute Informationen über die Katzenernährung finden.

Hier geht's weiter, weil in der Antwort nur 1 Verlinkung erlaubt ist ;)

http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trockenfutter.htm

Lass dir bitte von niemandem, auch von keinem Tierarzt einreden, eine Fütterung mit ausschliesslich Trockenfutter sei ausreichend oder gut für deine Katze. Trockenfutter taugt bestenfalls als Leckerli, der obige Link erklärt dir sehr gut, warum :)

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Über das Impfen wird dich der Tierarzt aufklären, deine Katze wird auf jeden Fall gegen Katzenseuche-/schnupfen mit einer Kombi-Impfung geimpft sein, die jährlich aufgefrischt wird. Ein Freigänger sollte noch gegen Tollwut geimpft werden und evt gegen Leukose (vorher Test auf Antikörper machen)

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Und zu guter Letzt möchte ich dir noch empfehlen, dich in einem Katzenforum anzumelden (katzen-forum.net zum Beispiel). Dort findest du bei allen Fragen und Problemen mehr geballte Erfahrung als hier bei GF, wo du leider auch immer ein paar Antworten von Leuten bekommst, die Katzen nur vom Angucken kennen ;)

Viel Freude mit deinem Tiger! :)

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Ich finde eure Entscheidung super, aber ich rate von einer Tierheim Katze ab, diese Katzen haben meist ein gestörtes Sozialverhalten. Du kennst die vorgeschichten nicht. Ich habe nur einen Stubenkater und dem geht es so wie er lebt bestens. Er bekommt viel Aufmerksamkeit. Füttern tue ich das was er am liebsten frisst, das wird dir eine Katze schon zeigen, ob sie eine Sorte mag oder nicht. Kauf dir am besten einen Ratgeber über Katzen. Ich war auch blutiger Anfänger und ich finde ich habe es gut gemeistert, außer das mein Kater leicht verwöhnt ist. Mit einer Katze ist es nicht wie mit einem Baby, eine Katze zeigt dir was sie mag und nicht mag. Und sie kann selbstständig aufs Klöchen gehen. Als erstausstattung rate ich zu : Näpfchen, Kratzbaum, Klöchen ohne deckel, Spielzeug und ein ruhiges Örtchen. Wenn die Katze bei euch einzieht, kommt sie auf euch zu, also lasst ihr Zeit. Ein Kater ist verschmuster und eine Katze ist eigenwilliger. Verzeiht ihr auch kleinere Missgeschicke. Davon passieren am Anfang viele. Viel Spaß und Glück =)

aber ich rate von einer Tierheim Katze ab, diese Katzen haben meist ein gestörtes Sozialverhalten

Hattes du schon mehrere Katzen aus dem Tierheim, oder woher stammt diese Erfahrung?

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Sorry, RuhrPottBunny, was du da über Tierheimkatzen erzählst, ist Käse! Ich halte seit 35 Jahren Katzen, immer mehrere zusammen, und alle durch die Bank ausschließlich aus Tierheimen. Keine einzige hatte je ein gestörtes Sozialverhalten. Ich kenne die Vorgeschichten aller meiner Katzen, da die Tierheime ja wissen, wo die Katzen herkommen, und sie evtl. wegen einer Vorgeschichte dort herausgeholt haben.

Katzen vom Züchter oder Vermehrer oder von einer Privatperson können genauso schlechte Vorerfahrungen haben.

Wichtig ist, Dass DU liebevoll und geduldig mit deinen Katzen umgehst, sie artgerecht hältst, usw. Dann müssen die Tiere auch keine Verhaltensstörungen haben. Mein letztes Kätzchen aus schlechter Haltung war total verschreckt und verschüchtert. Mittlerweile ist sie sowas von aufgeblüht, und spielt mit den anderen und kuschelt mit ihnen. Letztendlich hängt es immer davon ab, wie man mit den Tieren umgeht, was sie für ein Verhalten haben.

Und wer aus Prinzip Tierheimkatzen keine Chance gibt, der ist einfach zu faul, sich mit dem Tier zu beschäftigen.

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man braucht nur eine zweite katze wenn man nicht so oft zuhause ist denn sie wollen ja auch spielen ich würde dir davon abraten dir nur eine zu holen katzen brauchen auch gesellschaft !!! Tierheimkatzen haben oft eine nicht grad schöne vergangenhait und das hat ihr wesen geprägt da würde ich mir nur als erfahrener katzenhalter eine holen ...

Katzen brauchen gesellschaft? Stimmt, die Wildkatzen leben auch in familienverbänden... achja und unsere Freigängerkatzen gehen auch nur zusammen auf die jagd.. oh man ;D

Es gibt Katzen die miteinander gut auskommen und welche die es eben nicht tun. Einander brauchen, tun sie aber nicht.

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Es stimmt, dass es im Tierheim Katzen gibt, die sich mit anderen nicht gut verstehen. Somit finde ich dein Vorhaben schonmal gut. Rauslassen solltest du sie schon, wenn dies möglich ist (Umwelt, Gefahren, Autobahnen, etc.). Allerdings braucht so eine Katze ca. 4-6 Wochen Eingewöhnungszeit in das neue zu Hause bevor man sie rauslässt. Sonst hat sie keinen großen Bezug zu der neuen Umgebung und würde versuchen ihr altes zu Hause wieder zu finden und dabei wohl ums Leben kommen. Außerdem ist es gut, wenn ihr eine etwas ältere Katze nehmen wollt, denn eine junge Katze alleine zu haben ist nicht gut, da diese total verspielt sind und im Normalfall auch einen Spielgefährten brauchen! Die Idee mit der Oma ist so, wie sie dort oben steht allerdings nicht gut. Katzen sind an Ihre Umgebung gebunden und immer dieses mal zur Oma, mal wieder zu Hause, stresst die Katze unglaublich. Dies bedeutet, wenn ihr nicht da seid, sollte die Oma zu euch nach Hause kommen und nicht die Katze zur Oma gebracht werden. Welches Futter man gibt, ist dem Halter ganz selbst überlassen, ich kann dazu nur sagen, dass das Teuerste nicht immer das Beste ist.

So, jetzt füge ich hier noch ein, was ich schon so oft hier geschrieben habe:

Man sollte eine Katze nie alleine halten. Katzen sind keine Einzelgänger! Wenn sie raus darf, ist es noch in Ordnung, wenn es nur eine ist, da sie draußen ja auch mit anderen Katzen Kontakt hat. Ist sie aber eine Wohnungskatze, sollte einem das eigene Gewissen sagen, dass eine Zweite so gut wie Pflicht ist. Was soll die denn den ganzen Tag machen, wenn du nicht da bist? Der ist dann totlangweilig. Entweder zwei oder gar keine. Anderst ist das, wenn die Katze auch raus darf. So eine Katze braucht viel mehr, als nur Futter, Fressplatz, Schlafplatz und nen Kratzbaum... Katzen sind auch nicht pflegeleicht. Man darf sie nie über längeren Zeitraum alleine lassen. Man muss jemanden haben, der sie nimmt, wenn man in Urlaub fährt. Sie mitzunehmen wäre keine gute Idee, da Katzen ungern ihr Umfeld wechseln und evtl. dort abhauen etc. Manche Katzen muss man bürsten und das täglich! Auch Kurzhaarkatzen verlieren, wenn man sie nicht hin und wieder bürstet sehr viel Fell in der Wohnung. Das heißt, dass staubsaugen an der Tagesordnung ist. Auch meine ganze Kleidung ist immer voll Katzenhaare und weil es auf der Kleidung ist, kommt es auch des öfteren ins Essen oder ins Trinkglas und das obwohl ich meine beiden Stubentieger des öfteren bürste.^^ Auch schleppen sie das Futter aus dem Napf gerne mal neben den Napf und verspeisen es dort. Das wiederum bedeutet, dass du ständig am Futterplatz nass putzen musst. Auch das Katzenklo hat Bedarf an täglicher Reinigung. Hin und wieder ist es angesagt das Katzenklo komplett heiß auszuwaschen (ca. alle 3-4 Wochen). Katzen werfen auch gerne das Streu aus dem Katzenklo, wenn sie ihr gemachtes verscharren, da hilft nur alles Brauchbare wieder ins Klo zurückschaufeln und den Rest einzusaugen. Auch die Kosten für so ein Tier können ins unendliche gehen. Auf dem Sofa und auf dem Kratzbaum sind die meisten Haare. Du musst also auch den Kratzbaum alle paar wochen richtig sauber machen. Du solltest sie mindestens 4-6 Wochen nur im haus haben und erst dann überlegen, ob du sie rauslässt. Vor dem ersten rauslassen solltest du mit ihnen erstmal mit einer Katzenleine durch den Garten gehen und ein bisschen in der Umgebung umher, damit sie sich an die Umgebung und auch den evtl. vorhandenen Verkehr gewöhnen. Vorallem müssen die Katzen kastriert werden, und auf jeden Fall bevor sie alleine rausdürfen! Selbst, wenn sie nur in der Wohnung sind, sollten die Katzen kastriert werden. Das ist ganz, ganz wichtig! Denn Weibchen qäulen sich sonst, du kannst tagelang nicht schlafen, weil sie rollig sind und dich die ganze Nacht mit ihrem miauen wach halten, desweiteren machen sie einem echt verrückt damit, weil das 24 Stunden am Stück gehen kann und das viele Tage lang am Stück. Außerdem kann es passieren, dass sie dann dauerrollig werden, also die Rolligkeit gar nicht mehr weggeht. Das ist sowohl für den Besitzer als auch für die Katze richtig, richtig stressig! Die Männchen hingegen pinkeln alles an, weil sie anfangen zu markieren und Katzenurin stinkt so heftig, dass du ihn nie wieder richtig aus der Wohnung herausbekommst (Sofa, Tapeten, uvm.).

Hier mal eine kleine Kostenaufstellung:

Grunduntersuchung und Entwurmen lassen: ca. 30 Euro

Kater kastrieren lassen: ca. 60-80 Euro

Katze kastrieren lassen: ca. 80-120 Euro

Chipen lassen: ca. 30 Euro

Impfen lassen: ca. 30-80 Euro Tattoowieren weiß ich jetzt nicht, da meine nur gechipt ist.

Kratzbaum: 30-150 Euro

Futternäpfe: je Napf 1-3 Euro

Spielzeug: je nach dem pro Spielzeug zwischen 2-10 Euro rechnen

Geschirr/Leine/Halfter (bitte kein Halsband um die Leine zu befestigen): 7-12 Euro

Katzenklo ohne Deckel: 3-4 Euro (bei 2 Katzen selbstverständlich auch 2 Katzenklos.)

Katzenklo mit Deckel: 20-30 Euro

Zecken/Ungezieferhalsband: 7-10 Euro

Bürste: ca. 10 Euro

Tierschampoo: ca. 5 Euro (falls sie gewaschen werden muss, wenn zB. Farbe auf das Fell gekommen ist)

Katzenkorb: 10-50 Euro

Transportbox: 6-50 Euro

Und man darf nicht vergessen, dass eine Katze trotzdem richtig krank werden kann und man dafür immer ein gutes Geldpolster braucht, denn man kann die Katze ja nicht einfach sterben lassen oder (zurück) ins Tierheim bringen!

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@crazykitty1990

Desweiteren muss darauf geachtet werden, dass die Katze gut ausgewogen frißt, also Nassfutter und Trockenfutter. Denn gibt man ihr nur Trockenfutter, kann es dazu kommen, dass sich Kristalle in der Blase bilden und die Nieren kaputt gehen. Gibt man hingegen nur Nassfutter, werden die Zähne schneller schlecht, da sie nichts zu beißen haben. Dennoch Trockienfutter eher nur als Leckerli sehen und somit seltener geben.

Es gibt auch Katzen, die gerne die Tapeten runterkratzen und Muttis lieblings Pflanze anknabbern oder Stromkabel durchbeißen und sich die Krallen am Sofa schärfen statt am Kratzbaum...

Die Monatlichen Futterkosten betragen bei mir rund 85€ kommt aber darauf an, welches Futter man kauft und wo man es kauft. Ich kaufe meistens bei zooplus und zahle dann nur rund 40€ im Monat.

Eine Katze kann bis zu 20 Jahre werden und wenn du dich gerne um Tiere kümmerst und dich mit ihnen beschäftigst, geh doch mal ins Tierheim und frage nach, ob du dort irgendwas machen darfst. Sei es die katzen zu belustigen (mit ihnen spielen) und helfen sie zu füttern etc. oder mit einem Hund spazieren zu gehen oder ähnliches. Dann siehst du evtl. auch, ob es für dich wirklich in Frage kommt. Die Leute beantworten bestimmt auch gerne deine Fragen dazu.

vlg. :)

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@crazykitty1990

Man sollte eine Katze nie alleine halten

meine beiden katzendamen wäre beide lieber allein. sie fühlen sich am wohlsten, wenn die anderen alle draußen sind.

solche "prinzesschen" hab ich schon viele kennengelernt. die kater allerdings wollen eher gemeinschaft.

für eine junge katze ist es immer schöner, wenn sie artgenossen hat, aber danach gehen sie sich häufig auf den wecker.

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ich finde die idee super. ich hätte dir zu einer älteren katze geraten. du behältst die katze 1-2 wochen in der wohnung, bis du das gefühl hast, daß sie sich gut eingewöhrt hat und und weiß, daß du ihr dosenöffner bist. dann gehst mit ihr raus die ersten male. am besten am abend, zu beginn der dämmerung, dann wird sie sich sicherer fühlen.evtl mit leckerli - und nach einer weile lockst du sie wieder mit ins haus. katzen sind sehr vorsichtige wesen, sie wird nicht gleich weit weglaufen, sondern ihren radius langsam erweitern. nach kurzer zeit, weiß sie, wo sie hingehört. jedenfalls war das bei meinen katzen so.

wenn du eine katze aus dem tierheim holst, kannst du fragen, was die da füttern, aber eigentlich ist jedes katzenfutter ok. ein klo brauchst du, schüsselchen für wasser und futter, einen kratzbaum o.ä. damit sie ihre krallen pflegen kann, evtl. ein mittel gegen zecken und flöhe und das wars eigentlich schon. körbchen kann man anbieten, meistens suchen sie sich ihren schlafplatz aber selber.

Das ist eine ziemlich sichere Methode, die Katze schnell wieder loszuwerden. In Kreisen der Katzenkenner sollte es sich inzwischen herumgesprochen haben, dass man Katzen beim Umzug oder Besitzerwechsel immer minimum 4 Wochen drinnen halten muss, damit sie Zeit haben, sich das Klangbild ihrer neuen Umgebung einzuprägen.

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Theoretisch richtig, aber bitte länger als 1-2 Wochen, besser 6-8 wochen. Besonders bei älteren tieren dauert de prägungsphase länger.

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@Kriegspandemie

ich hab da andere erfahrungen. ich hab sogar schon pflegekatzen nach ein paar tagen rausgelassen und die sind nicht abgehauen. aber vorsicht ist die mutter der porzellankiste und ein paar woche länger wird sicher nix schaden.

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hi du,

hab selbst eine katze und zwar nur eine.

ja wie klappt dass das sie immer zurück kommt? hol dir am besten eine junge katze, paar wochen alt ist wirklich am besten. dann gewöhnt sich die katzen ganz schnell an dein zuhause und sieht es auch als zuhause.

wenn sie ein - zwei monate bei euch ist fangt an sie rauszulassen. erst unter aufsicht. dann später auch alleine. sie wird aber immer zurück kommen weil sei weiß das es bei euch was zum futtern gibt :)

Ja und du hast eine Katze, aber dann halt eben eine die ihren Freigang hat, was gut klappt? Bist du immer daheim oder ist jemand anderes bei dir daheim? Oder ist deine Katze auch mal ein paar Stunden daheim oder eben dann draußen alleine?

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hab selbst eine katze und zwar nur eine....hol dir am besten eine junge katze, paar wochen alt ist wirklich am besten.

Der Ratschlag, ein Katzenbaby alleine aufwachsen zu lassen und dann nach 4 Wochen rauszulassen, ist wirklich richtig megaschlecht. Das widerspricht jeglichen modernen Erkenntnissen. Die Tatsache, dass du es so gemacht hast, ist kein Zeugnis dafür, dass diese Vorgehensweise gut ist.

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@cuckoo

Katzen lernen ein lebenlang. Katzenkommunikation wird das Tier auch draußen von den erwachsenen lernen, keinesfals aber im Spiel mit anderen jungen geschwisterchen, sondern wenn, dann von der mutter. Wie gesagt können aber auch andere adulte Tiere den Jungen alles beibringen was sie wissen müssen.

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