Totaler BDSM Anfänger, wie gehe ich das am besten an?

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5 Antworten

Rechtlich ist es nunmal so, dass man zu jeder Praktik vorher eine Einwilligung geben muss. Vor allem könnte ein unausgesprochenes Tabu von Sub gebrpchen werden. Gerade Dinge wie Würgen oder Ohrfeigen wollen viele nicht.

Wenn ihr aber vorsichtig seid, respektvoll miteinander umgeht und ein Nein auch Nein bedeutet, sehe ich da bisher keine all zu großen Probleme. Dennoch wäre es sinnvoll, über Tabus und Fantasien zu reden, damit Dom schonmal einen ungefähren Rahmen hat, in dem er/sie sich langsam vortasten kann.

Praktiken gibt es viele, Equipment auch. Am Anfang kann man aber auch viele Alltags-Gegenstände zweckentfremden. Gerade wenn man noch nicht genau weiß, was einem gefällt, ist es doch blöd, viel Geld für Equipment auszugeben, von dem man später fast nichts benutzt.

Beispielsweise Schals zum Fesseln, Augen-verbinden oder auch Knebeln (bedenke nur, dass bei Stoff der Mund schnell austrocknet und habt für den Notfall eine Schere in Reichweite.). Kochlöffel oder Gürtel für sanfte Klapse auf den Po oder auch härtere Schläge (bitte vorsichtig rantasten! Und nicht in den Nacken schlagen.). Federn zum Kitzeln, Eiswürfel, normale weiße Kerzen für Wachsspiele, Gabeln oder Haarbürsten zum leichten Kratzen, ...

Wenn ihr fesselt und knebelt macht aber unbedingt vorher eine Geste aus, die den Abbruch signalisiert. Es kann immer etwas sein (z.B. Hand eingeschlafen), wesegen Sub abbrechen will. Das muss immer möglich sein, auch wenn Sub nicht sprechen kann. Möglich wäre einen Gegenstand fallen zu lassen (z.B. Schlüssel) oder ein Clicker.

Wenn euch dann eine Praktik gut gefällt, dann könnt ihr immer noch in besseres Equipment investieren.

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Viel drüber reden miteinander. After Care betreiben. Google und nicht nur Pornos. Im Sex Shop beraten lassen. Mit erfahrenen Leuten sprechen wegen bondage fragen (habe da mittlerweile auch Erfahrung). Notfall Werkzeug da haben (Gurtschneider). Safeword vereinbaren. Auch ruhig 2 für "so und nicht weiter" und "Mission abort). Und das ganze nicht verkrampft angehen.

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Was ihr da macht ist einfach nur sau gefährlich auch wenn es soft klingt. BDSM läuft nach Regeln ab die man befolgen muss um sich zu schützen

Ihr müsst über so etwas reden. Kann sein dass es am Anfang noch aufregend ist aber BDSM ohne safeword ist einfach nur hirnrissig. Solche Situationen können mega schnell eskalieren, und ihr verletzt euch dann ist eure Beziehung vorbei, kannst du mir glauben habe ich auch schon erlebt..

Du kannst das Gespräch mit ihm ja anfangen a la: "Schau mal was ich zuletzt gelesen hab, ich dachte es interessiert dich vielleicht", ihr könnt zusammen eine Doku über BDSM anschauen --> Dann könnt ihr euch Gedanken über Equipment machen. das muss so früh gar nicht sein aber auf https://peitschenbaer.de/ gibt es das beste Zeug

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Am besten suchts du einen BDSM Club auf, da lernst du die einzelnen Praktiken die von "soft" bis schmerzlich reichen.

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IMMER SSC (safe,sane,consensual) ohne absprache geht BDSM nicht und du kriegst ganz schnell die kalte schulter von anderen BDSM'lern wenn du nicht diese Sicherheit gewährleistest

Keine ahnung wie alt du bist, falls du unter 27 bist kann ich dir die SMJG empfehlen.

Wichtig ist auch das du absprichst was genau ihr mögt, was du beschrieben hast ist bisjetzt nur sadismus/masochismus, bei BDSM kommt auchnoch Bondage,Diciplin und Domination & Submission dazu.

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