Totale Angst vorm versagen. Was kann ich tun?

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5 Antworten

Komm etwas früher und stelle dich einfach an den Rand, beobachte die Anderen und sage dir dann, so kann ich das auch.

Und eine Reitstunde ist dazu da, dass man etwas lernt, oder? Könntest du Alles bereits perfekt, bräuchtest du keinen Unterricht, nicht?

Mach dir also keine allzu großen Gedanken vorher sondern mach es einfach so, wie du es für richtig hältst. Sollte es das nicht sein, sagt dir das der/die Reitlehrer(in) schon.

Wenn du zu sehr verkrampfst, beschwörst du das Falschmachen geradezu herauf und hinterher sagst du dir `hab´ ich ja vorher schon gewusst.´

Ist wie bei Leuten, die an Horoskope glauben. Wenn die lesen, `heute werden sie noch etwas fallen lassen, so dass es kaputt geht, haben sie es im Unterbewusstsein so abgespeichert, dass es ihnen erst wieder gut geht, wenn es tatsächlich passiert ist und dann glauben sie noch mehr an Horoskope und der Kreislauf dreht sich immer weiter, wird immer tiefer.

Hoffe, du kannst verstehen, wie ich es meine. Kopf hoch, du schaffst das und es wird sicher alles gut gehen, lG, PicaPica.

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Ach noch was, zum letzten Teil, Angst " etwas falsch zu machen": beim Reiten lernt man nie aus. Ich habe noch keinen gesehen, der nichts falsch macht. am Anfang natürlich etwas mehr, später wird es dann weniger, aber Fehler gehören dazu, dafür braucht man sich überhaupt nicht schämen.

Vei denen mit der größten Klappe ist ohnehin meist am wenigsten dahinter.

Ich war im Reiturlaub. Bin erwachsen. Als ich zuerst bei einer Reitstunde zusah, war da ein Mädchen, Grundschulalter. Die redete die ganze Zeit, man hätte meinen können, sie wisse mehr, als die Reitlehrerin in der Bahn. Als ich anmerkte, ob sie das denn alles schon besser könne, antwortete sie stolz, sie reitet, seit sie 3 Jahre alt war. Respekt - es gibt tatsächlich Kinder, die uns großen etwas vor machen können. Wahrscheinlich war dies so eines... ODER?

Am nächsten Tag wollte ich einen Ausritt buchen. Dazu mußte ich aber mindestens 2 weitere geeignete Interessenten auftreiben, um eine Gruppe zusammen zu bringen. Da fragte ich zuerst dieses scheinbar so erfahrene Mädchen. Einen Ausritt könnte  sie sich aber nicht zutrauen. Den Rest des Urlaubs habe ich dann keinen Ton mehr von ihr gehört...

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So ging es mir auch schon manchmal.

Aber ich habe mir dann gesagt: das ist mein Hobby, was mir einfach Spaß macht, und ich brauche hier niemand irgendwas zu beweisen.

Die einzige Person, deren Meinung mir hier wichtig ist, hat 4 Beine und befindet unter mir. Kritisiert nicht, Lacht nicht, tratscht nicht, diskutiert nicht, ist weder argwöhnisch noch nachtragend. Es  nimmt Dich immer einfach so, wie Du bist, und übersieht gutmütig deine Fehler.

Konzentrier Dich ganz allein auf diesen Partner und den Lehrer, der Dir hilft, die Kommunikation mit deinem sehr loyalen vierbeinigen Partner zu verbessern.

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Es ist immer die Art und Weise wie man damit umgeht. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Und das Leute einfach drauf loslachen, weil jemand etwas nicht so gut kann, sind doch nicht die Regel. Oder? Dann heißt es mitlachen und man bemüht sich, es besser zu machen. Sich den Ängsten hinzugeben, kann bedeuten, dass genau das eintritt, was man nicht möchte. Deshalb positiv an die Sache herangehen und sein Bestes geben. Keiner erwartet mehr.

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Mal nicht so viel auf die Meinung Anderer achten - für dich persönlich ist das nicht so wichtig.

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