Total unzufrieden mit allem (Leben,Ausbildung...)?

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3 Antworten

Ich war mal in genau der gleichen Situation und kann dir raten, deine Ausbildung zu überdenken. Ist es wirklich das, was du machen möchtest? Bei mir war es damals nämlich ähnlich und wurde mit der Zeit immer schlimmer. Verstanden habe ich mich auch mit niemandem. Ich kann dir wirklich nur raten, dich vor ein Blatt Papier zu setzen und dir zu überlegen, was du in deinem Leben machen möchtest. Was du beschreibst klingt nämlich sehr nach mir damals. Pass da wirklich auf, eine Depression kann ganz schnell sehr sehr stark werden. LG und gute Besserung!

Destroyer1996 17.01.2017, 22:21

Danke für deine Antwort, der Beruf ist definitiv mein Traumberuf, habe die Ausbildung vorher abgebrochen um diese zu beginnen und eigentlich kann ich das auch echt gut gibt nur in der Schule Fächer die total bescheuert sind. Und im Betrieb sind einfach Kollegen, die total unfreundlich sind und die Azubis runtermachen und abwerten...

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Mounty555 18.01.2017, 07:11
@Destroyer1996

Du machst die Ausbildung seit gut 6 Monaten, in der Zeit mochte mich damals auch noch niemand. Was immer gut ankommt: Backe ein paar Muffins und bring die mit, Süßes bricht immer das Eis. Rauchst du? Wenn nicht, gehe ruhig mal in der Pause mit raus (nicht um mit dem Rauchen anzufangen), weil da häufig die interessantesten Gespräche stattfinden. Den Sitznachbarn mal anquatschen. Falls du dich von den anderen zurückziehst, z.b. Musik in den Ohren hast, lass das. Dumm und eigenartig bist du bestimmt nicht. Zum Lernstoff: Gehe nach dem Unterricht zu deinem Lehrer und sage, dassdu Probleme mit dem Stoff hast, ob er dir ein gutes Buch empfehlen kann. Und zu den blöden Kollegen: Es gibt die Möglichkeit, den Betrieb zu wechseln. Sprich deinen Lehrer darauf an, der hilft dir da weiter. Wenn der Arbeitsplatz angenehmer ist und du dich in der Schule wohler fühlst, geht es dir bestimmt wieder besser.

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Schlichte Antwort: Psychologische/Psychotherapeutische Betreuung suchen.

Die Wartelisten sind zwar leider lang, aber es lohnt sich in dieser Situation auf jeden Fall. 

Noch kurz zur Unterscheidung Psychologe/Psychotherapeut: der letztere darf Psychopharmaka beschreiben. Diese sind besonders im Akutfall oft sehr hilfreich.

triunitas3in1 18.01.2017, 20:48

Psychopharmaka dürfen nur Psychiater verschreiben.

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