Tonqualität im Vergleich?

4 Antworten

Mit dem Medium an sich hat die Qualität relativ wenig zu tun. Es gilt eher die Regel "Shit in - shit out", was hier bedeutet, dass es auf die Studioarbeit ankommt, auf Mixing und Mastering, wie gut und klar das Hörbare abgemischt ist – und auf die Anlage, auf der man es abspielt.

Bei guter Pflege und auf Dauer müsten Schallplatten die besten Konservatoren unter den Tonträgern sein, weil die Rille einfach da ist und mit jedem Saphir abgelesen werden kann. Fehlerursachen liegen bei Deformierungen, Kratzern und Staub, aber im Gegensatz zu den anderen, kann man dagegen etwas tun. Kasetten/Tonbänder leiden langfristig darunter, dass die Magnetisierung mit der Zeit nachlässt und der Klang erst dumpf wird und dann langsam verschwindet. CDs wurden bei ihrem Aufkommen schon dafür kritisiert, dass bestimmte Frequensbereiche einfach abgeschnitten werden, wodurch es schrill klingen soll (vielleicht bin ich zu sehr dran gewöhnt, frage mich aber seit langem, wie gut ein Gehör ausgebildet sein muss, um es zu bemerken...in der Serie "Daria" gibt es da eine witzige Musiker-Szene zu...) und ansonsten: Das Metall, in das die Informationen eingepresst sind, kann korodieren und der Träger unabspielbar werden. Blue Rays...keine Ahnung.

Für die best mögliche Quali sollte man dierekt ins Konzert gehen, jedenfalls bei klassischer Musik. Rock- und technobasierte Konzerte neigen leider dazu, die Boxen hemmungslos zu übersteuern

Auch bei der LP werden hohe Frequenzen abgeschnitten weil die Nadel nur bis zu einer bestimmten Frequenz der Spur folgen kann und diese beschneiden folgt schon bei weniger als den 20 KHz die es bei der CD sind. Es ist insgesamt so das, das Nadeltonverfahren wesentlich mehr Limitierungen unterliegt als das Magnetton verfahren oder die CD. Was die Tonqualität angeht, die ist bei Konzerten gerade im Pop und Rock Bereich alles andere als super, das ist aber auch egal den das geht es um das Live-Erlebnis

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Bei digitalen Tonformaten entscheidet die Abtastrate (Bitrate) der Datei, nicht der Tonträger.
So gesehen sind CDs, DVDs und Blurays auf derselben Ebene.
Schallplatten und Kassetten sind als analoge Datenträger ebenso auf einer qualitätsmäßig niedrigeren Ebene, erfreuen sich aber aufgrund des wärmeren weicheren Klangs wieder größerer Beliebtheit.
Auch der Lautsprecher, seine Gehäusegröße und -form, seine Verarbeitung und die vorgeschaltete Verstärkungseinheit (Audio-Verstärker), sowie die Möblierung im Zimmer wegen der Schallreflexion spielen eine große Rolle.
Das Gesamtsystem ist also entscheidend für den besten Klang.

Tonqualität in aufsteigender Reihenfolge nach meiner Meinung Schallplatte, Kassette, Tonband, CD Bei den anderen Digitalen Speicherformaten hängt es vom genutzten Format ab.

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