Töten von Tieren Spaß gemacht?

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8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Mensch hat einen angeborenen Jagdtrieb. Er verspürt eine gewisse Befriedigung, wenn er etwas "erbeutet" hat. Das ist vollkommen normal.

Du hast es schon sehr gut beschrieben:

Ich habe schon ein Gefühl von Erfolg und Freude verspürt.

Das gleiche Gefühl kann man z.B. auch haben, wenn man einen Gegenstand schon lange haben wollte und ihn jetzt endlich in irgend einem Geschäft aufgespürt hat und es jetzt für einen guten Preis bekommen hat. Oder wenn man sich seinen größten Wunsch erfüllen möchte und im Geschäft ist nur noch ein Exemplar vorhanden und man fährt dort voller Ungewissheit hin, ob es noch "da" ist und kann dort das letzte Exemplar für sich "ergattern".

Dabei geht es nicht darum, dass man in dem Moment etwas getötet hat. Im Gegenteil, das Töten an sich ist im Falle der Jagd eher die (manchmal traurige) Notwendigkeit. Das ändert aber nichts an dem Gefühl, jetzt endlich Beute gemacht zu haben (was ja lange nicht immer passiert).

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin Jäger

Da wir Menschen Jäger sind, verspüren wir auch eine gewisse Befriedigung und Freude wenn wir diesen Jagdtrieb auf die eine oder andere Weise befriedigen können. Daher ist es nicht verwunderlich dass dir das Jagen und Erlegen des Tieres Spaß gemacht hat.

Ja, ich habe auch schon das eine oder andere Tier getötet oder war dabei.

Ich bin auf dem Lande groß geworden und da war es völlig normal, dass Rinder, Schweine, Hühner und Enten geschlachtet wurden.

Aber Spaß,Glücksgefühle oder Stolz habe ich dabei nie empfunden!

Genau!

Denn das Gefühl wird nicht durch das Töten an sich ausgelöst sondern durch die Anspannung und Aufregung der Jagd und das Erfolgserlebnis etwas erbeutet zu haben. - Das trifft ja auf die ohnehin vorhandenen Nutztiere nicht zu.

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Das ist ganz normal...

Vor allem ist es das Erfolgsgefühl welches dem Menschen gefällt. Ob man schuld Gefühle hat oder nicht kommt ganz auf die Psyche an...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Keine Sorge, es handelt sich hierbei lediglich nicht um "Spaß am töten", sondern um das Erfolgserlebnis, daß Wild erfolgreich erlegt zu haben. Es liegt in der genetischen Veranlagung des Menschen hierbei "Glücksgefühle" zu entwickeln, da die erfolgreiche Jagt das Überleben gesichert hat.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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