Tölt lateral?

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Lateral bedeutet, dass immer die eine Seite des Körpers bewegt wird, dann die andere. Wie zum Beispiel im Rennpass, da werden die rechte VH und die rechte HH zusammen nach vorne "genommen", dann kommt die linke Seite.

Der Trab dagegen ist diagonal, das bedeutet, dass das Vorderbein der einen und das Hinterbein der anderen zusammen nach vorne "genommen werden" (mein Gptt, ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll -.-).

Also, lateral bedeutet, die Hinter- und Vorderbeine der gleichen Seite, diagonal dagegen die Hinter- und Vorderbeine der anderen Seite.

In der Anatomie bedeutet lateral "von der Körpermitte abgewandt". Zum Tölt gib' mal bei Wiki "Pferdegangart" ein, ist dort gut beschrieben!

Wenn ein Pferd zu lateral töltet, ist das ein Taktfehler, der aber leicht zu beheben ist, wenn man ein wenig Glück und Ahnung hat. ;-)

Wann denkt ihr ist man reiterlich so weit, ein eigenes Pferd richtig zu reiten?

Hallo,

ich bekomme nächstes Jahr mein erstes Pferd und mache mir natürlich viele Gedanken darüber, ob ich reiterlich weit genug bin, ein Pferd richtig zu gymnastizieren und weiter zu trainieren und auszubilden. Natürlich werde ich ab und an Hilfe von einem Trainer suchen, jedoch möchte ich gerne sehr viel auch selbständig arbeiten.

Jetzt ist also meine Frage, ob ihr erstens meine reiterlichen Fähigkeiten für ausreichend haltet und zweitens, was ihr allgemein zu dieser Frage denkt.

Hier eine Beschreibung:

Ich reite seit fast drei jahren komplett regelmäßig. Davor bin ich unregelmäßig geritten, hatte immer wieder Einzelstunden und Reiterferien. Vor acht Jahren habe ich damit angefangen. Letzenendes kommt es ja aber nicht auf die Zeit an, die man schon reitet, sondern was man mit dieser Zeit macht.

Ich reite auf Islandpferden. Ich reite die Schulpferde, die gerade neu dazu gekauft sind, jung, "taktlos" und unerfahren sind. Mittlerweile. Am Anfang saß ich auf den alten, dreigängig gerittenen, bombensicheren Verlasspferdchen. Hat sich geändert. Ich reite bei einer Trainerin B, die vermutlich bald auch noch ihren Trainer A Schein macht.

Was ich kann:

Ich kann fast jeden Isi (auch im Tölt) in Anlehnung und guter Haltung reiten, sofern ich mich ein wenig mit dem Tier beschäftigt habe. Das hat meine Trainerin auch schon bereits mehrfach bemerkt.

Ich kann Taktfehler auch im Tölt korrigieren und auch ein sehr vorderhandlastiges Pferd auf die Hinterhand kriegen und aufrichten. In der letzten Reitstunde ritt ich eine siebenjährige Stute die extrem bergab läuft, dennoch habe ich es dann hinbekommen sie im Galopp aufzurichten, zu stellen und zu biegen und ihr durch meine Hilfen den Takt vorzugeben. Ein Mädchen beschrieb, dass es aussah, als säße ich "in dem Pferd".

Ich kann Schenkelweichen, auch z.B. an der Zirkellinie entlang.

Ich kann Galopp Zirkel verkleinern vergrößern, Volten im Galopp und ein Pferd je nach Ausbildungsstand mehr oder weniger versammeln. Vorwärts abwärts geht auch super. Eigentlich begeben sich die Pferde bei mir auch immer ans Gebiss, kauen und schnauben in allen Gangarten ab.

Was glaubt ihr? Ist das ein gutes Fundament um ein eigenes Pferd korrekt zu reiten?

Ich weiß, dass die Haltung natürlich dazu gehört und auch noch vieles mehr, aber diese Frage bezieht sich jetzt speziefisch auf das Reiten :D

Ich habe bereits einen Wallach im Visir, den ich fast immer reite, der auch noch kein offizielles Schulpferd ist, weil er nur von erfahrenen und sicheren Reitern geritten werden kann. Er ist Fünfgänger, acht Jahre und sehr lernwillig, was mir an ihm ja so gut gefällt. Falls wir ihn kaufen können wird es auf jeden Fall er, ob er hergegeben wird weiß ich allerdings noch nicht.

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