Todholzbaum aus Wald mitnehmen?

7 Antworten

Stehendes Totholz ist sehr wertvoll im Wald und sollte wirklich stehengelassen werden.

Liegendes Totholz, abgebrochene Äste, könnte man wohl ohne schlechtes Gewissen mitnehmen, obwohl es prinzipiell verboten ist. Dieses Totholz ist meist mit Pilzen besiedelt, teils morsch und vielleicht schon vom Borkenkäferlarven besetzt, oder gar mit Hirschkäferlarven, die streng geschützt sind.

Kurz, dem ungeübten und unerfahrenen Kratzbaumsucher im Wald wird es schwer fallen, einen geeigneten Stammabschnitt zu finden ohne ökologischen Schaden anzurichten.

Eine Möglichkeit wäre, sich aus Baumrückschnitten oder -fällungen aus Verkehrssicherungsmassnahmen (oder Sturmschäden) einen schicken Baumabschnitt mit Abzweigungen zuschneiden zu lassen. Oder Gartenpflegefirmen ansprechen, die haben immer Rückschnitte.

Örtliche Feuerwehr oder Förster helfen weiter, wenn sie freundlich gesonnen sind (ist meistens so). Für ne Kiste Bier oder einen Obulus in die Kaffeekasse werden sie das gerne machen. Dazu musst Du nur formulieren, was Du willst (Durchmesser, Höhe, Abzweigungen)

1. Ist Totholz ein wichtiger Lebensraum für sämtliche Tierarten.

2. Es ist ein Naturschutzgebiet und das kann dann im Ernstfall verdammt teuer werden.

Also lass es.

Aus dem Wald würde ich so einen Stamm nicht haben wollen, da dort bestimmt bereits Untermieter drin wohnen...

Ich hatte mal einen selber gebauten Katzenktatzbaum, der war zusammengesetzt aus Olivenholzstücken. Ein wunderschönes Teil!

http://olivenholzhandel.de/ganze-olivenholz-staemme/

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