Todesfall im Ausland - ist man da versichert i.S. Rücktransport oder wer kommt für die Kosten auf?

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5 Antworten

Generell müssen die Angehörigen für diese Kosten aufkommen. Aber ich würde auf jeden Fall einmal mit der zuständigen Krankenkasse sprechen. Möglicherweise werden die Kosten von Denen übernommen (oder zumindest ein Zuschuß gezahlt). Es sei denn, es besteht eine entsprechende Reiseversicherung, die Rückführungskosten im Krankheits- oder Todesfall übernimmt. Wenn der Verstorbene Mitglied im ADAC war, würde ich auch von dort Infos einholen.

Es gibt Versicherungspakete, die dies abdecken würden, aber ob der Betroffene soetwas hatte, müssen die Angehörigen wissen. Die Bestattungs- und ggf. Überführungskosten tragen sonst i.d.R. die Erben.

In diesem Fall gab es wohl keine Auslandkrankenversicherung mit entsprechendem Passus bez. Rück-Überführung. Daher war das Einäschern und im Flugzeug mitnehmen die kostengünstigste Lösung.

Im Internet gibt es jede Menge Anbieter für solche Fälle, da würde ich mal einen Vergleich anstellen.

Ich persönlich habe den vom ADAC.

Ergänzung: da fiel wohl etwas Text raus - ... die Familie flog mit der Urne dann heim!

Hallo.

Normalerweise müssen die angehörigen für solche Kosten aufkommen.

Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Auslandsreise-Krankenversicherung, die entsprechende Leistungen mitversichert hat.

Der Jahresbeitrag für eine Jahrespolice liegt für Einzelpersonen zwischen 5.- und 7.-Euro und für eine Familie um 17.-Euro.

Für Senioren gibt es solche auch, für etwa 8.-Euro

Verschiedene gesetzliche Krankenkassen übernehmen auch die Beiträge für eine solche Zusatzversicherung.

Es gibt also keine Ausrede, eine solche nicht zu haben und die Familie "ins offene Messer" laufen zu lassen.

Gruß justii

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