Todesfall -> Beerdigungstermin herausfinden (komplizierter Hintergrund...)

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3 Antworten

Hallo,

wenn es niemanden mehr gibt dann wird er anonym bestattet werden, das heißt es gibt auch keine Trauerfeier und keine Abschiednahme.

Das ein Testament so kurz nach dem Tod eröffnet wird ist eher unwahrscheinlich, aber auch dann wird gemäß seinem Wunsch eine anonyme Bestattung erfolgen......so leid mir das auch für deine Oma tut.....

Und eine anonyme Bestattung heißt eben auch, das die der Friedhof darüber keine Auskunft geben wird....

anonym will er ja auch beerdigt werden, und für die kosten hatte er (soweit es korrekt ist) selbst vorgesorgt gehabt, was die einäscherung anbelangt.

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@PuraMortae

dann könnt ihr leider wirklich nichts machen.....vlt. hilft es deiner Oma ja, wenn ihr für euch eine kleine Abschiedzeremonie macht?

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Der Tod muss auf dem Gemeindeamt gemeldet werden. Frag dort mal nach und erklär den Fall, die wissen womöglich mehr. Weiter kannst du versuchen das Bestattungsunternehmen ausfindig zu machen (frag im Heim nach). Die wissen evtl auch wo er verbrannt wird und du kannst dort nachfragen. Allerdings gehe ich davon aus, dass er bereit Freitag eingeäschert wurde.

Allerdings gehe ich davon aus, dass er bereit Freitag eingeäschert wurde.

so schnell geht das bei euch? Für eine Verbrennung braucht man Unterlagen die erst beantragt werden müssen ......das dauert in der Regel vom Versterben bis zum einäschern 1 Woche....und wenn niemand mehr da ist, dann auch schon mal länger weil geguckt werden muss wer das bezahlt......und dann kann auch keine Trauerfeier stattfinden (zumal er dies auch nicht wollte), denn wenn es eine anonyme Bestattung ist dann gibt es keine Trauerfeier (müsste ja irgendwer in Auftrag geben und auch zahlen)

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eingeäschert wurde er noch nicht, er liegt bis zum heutigen tag noch immer in der kühlkammer der klinik in der er verstorben ist... aber wie lange die das machen weiss ich auch nicht...die klinik selbst gibt mir keine infos da ich kein direkter angehöriger bin...

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@PuraMortae

woher wisst ihr denn von dem testament? Weiß das Heim auch davon? Er wird dort solange liegen bis ein Nachlaßpfleger eingesetzt ist oder das Gesundheitsamt eingreift......sagt dem Heim das es ein Testament gibt und er seine Bestattung schon bezahlt hat, dann sollte das schneller gehen

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Wenn alles dem testamentarisch Verfügten folgt, gibt es keinen Beerdigungstermin, denn es findet keine Trauerfeier statt.

Die Urne wird dann schlicht und einfach im Rahmen der Friedhofsarbeiten von den städtischen Mitarbeitern auf einem anonymen Gräberfeld vergraben. Der Ort wird nicht öffentlich gemacht.

Insofern hilft es auch nicht, sich mit der örtlichen Kirchengemeinde in Verbindung zu setzen (wäre ansonsten ein Tipp), da diese von der Stadtverwaltung erst gar nicht in Kenntnis gesetzt wird.

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