Todesangst kennt ihrs?

15 Antworten

Ich habe es auch. Und je mehr ich darüber grüble, umso mehr kleine, böse Monster beißen sich an mir fest. Es wird immer schlimmer bzw. es verändert sich. Erst rief ich den Notarzt, weil mein Herz beinahe stehen blieb - wenn es in meinem Kopf gesessen hätte. Und irgendwann hat es dann begonnen, mich wirklich krank zu machen. Wie ein Schirm um den Kopf lässt es mich nicht mehr los. 

Ob du es mit Selbsthilfe schaffst, hängt von deinem Menschenschlag ab, Disziplin und Einsicht. Es wird wieder vergehen. Da bin ich mir sicher. Merke dir das!

Du wirst nicht einfach so sterben. Du wirst sterben, wenn dein Körper es so will. Und dein Geist. Und die beiden sind sich einig, wenn du ein schönes, erfülltes Leben geführt hast. Also beginne damit, oder mach weiter, womit du 2013/14 aufgehört hast.

Und wenn du es jetzt nicht bewusst loslassen kannst die Angst, tun es die Uhrzeiger, denn sie ziehen deine Gedanken früher oder später doch in ihren Bann. Du wirst es einfach vergessen. Verinnerliche dir bis dahin nicht deine Ängste, sondern das schöne, das du gerade leben kannst und lebst. Mit den wichtigsten Menschen, mit der Familie, mit den Freunden, mit der Natur, mit deinen Hoffnungen und Emotionen. Lass los und geh joggen. Zeichne. Zwinge dich dazu, etwas schönes zu machen. Irgendwann hast du ehrliches Gefallen daran. 

Wenn du das tust, und die Uhr ihres, dann bist du wie geheilt in baldiger Zukunft.

Wenn du merkst, dass du das nicht machst, wieso auch immer, das ist egal. Wenn du es also nicht machst, dann gehe zu jemanden, der dir gut tut - Freunde, Familie, Therapeut... Therapeuten führen keine verrückten Gespräche mit dir - glaube mir. Das läuft ganz entspannt ab. Probier's einfach! Wenn du dich nicht wohl fühlst, dann darfst du, nein du musst wechseln. 

Ich wünsche dir eine gute Nacht, denn vor allem das frühe Schlafen (ab 21 Uhr plusminus) wird dich bereits heilen. Auch da kannst du mir vertrauen! Es wird alles gut, weil die Hoffnung und das Überleben tief in uns verankert ist. Da kannst du denken was du magst, unsere Physis lebte schon vor unseren Gedanken, sie ist viel schlauer!

Danke für deine lieben Worte (:

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Jeder Mensch hat Ängste, die mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Die vor dem eigenen Tod gehören zu den Schlimmsten. Je jünger man ist, desto schwieriger ist es, sich vorzustellen, daß man nicht mehr existiert. Das zeigt aber, daß man lebt!

Ich denke, Du solltest irgendetwas tun, nicht Zuhause herumsitzen und grübeln. Damit änderst Du nichts, im Gegenteil, Du vertust Dein Leben und machst es Dir übermäßig schwer. Irgendein schlauer Mensch hat mal gesagt: "Rede, als ob Du ewig leben würdest, lebe, als ob Du morgen sterben würdest." Du hast nur dieses eine Leben, mach etwas daraus.

Ich bin seit Jahren schwer krank, schwerst krank, wie mein Arzt sagte. Mehrere Male lag ich im Koma und bin einfach in Ohnmacht gefallen. Ich habe keine Angst mehr davor. Ich habe meine Dinge geregelt, so, wie ich sie haben will, eine Patientenverfügung, damit ich nicht an irgendwelche Apparate angeschlossen bleibe, wenn nichts mehr zu machen ist. Ich habe immer meine Liebsten und meine Tiere begleitet, wenn es zum Letzten kam, damit sie nicht allein waren. Ich bin nicht gläubig, jedenfalls nicht Gott-gläubig, aber ich glaube daran, daß ich meine Tiere auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke wiedersehe.

Einige Forscher sehen in den neurobiologischen Vorgängen beim Orgasmus Parallelen zu Nahtoderfahrungen, dem Beinahe-Sterben, von dem viele Menschen ähnliche Erfahrungen berichteten, etwa sie seien auf der Schwelle zum Tod für einen kurzen Moment „aus ihrem Körper getreten“ und haben das als eindrucksvolle Glückserfahrung erlebt.


Ich finde diese Aussage sehr interessant und denke das Sterben, nicht so schlimm ist, wie man es befürchtet.

Heutzutage werden die Patienten die im Sterben liegen, hinüber begleitet mit starken Opioiden, die auch natürlich schmerzlindernde Wirkung haben und auch atemlähmende. Aber habe sehr viele Menschen beim Sterben zugesehen und begleitet, es war unbeschreiblich schön auch. Wie sie ab und zu Augen geöffnet haben und dann wiederum eingeschlafen sind, wie Babys. Man haltet die Hand und spürt diese Wärme und Dankbarkeit, dass sie schmerzfrei sind, und wenn sie soweit sind und los lassen können, merkt man das, und bleibt im Zimmer bei denen. Dann schaust du sie an und haltest die Hand, weil keiner sollte alleine sterben. Dann merkt man wie das leben aus einem raus geht, letzter Atemzug letzter Händedruck letzter lidschlag. Hand lässt los, Augen schließen und man sieht diesen Ausdruck von Erleichterung. Die haut ist noch warm. Ein Patienten hat mal gesagt, Schwester, wenn ich gestorben bin, machen sie bitte Fenster auf damit meine Seele raus kann. Ich habe ihren Wunsch erfüllt. Eine andere wiederum wollte, das ich von der kantine Rosen kaufen gehe und es über ihr zerstreuen soll und dann erst die angehörigen sie sehen sollen. Ich habe fast nur positive schöne Erlebnisse mit sterben. Und jedes mal wenn wir jemanden sterben sehen oder wenn ein Freund oder Familienmitglied stirbt, is es ein teil sterben für uns. Das bereitet uns auf unseren eigene Tod vor. 

Wie man damit umgeht, so nimmt man es auch auf. Denk einfach daran, das is unser Abschluss in dieser Welt. Wir sind alle Gäste hier, leben und sterben, Himmel und Hölle, Trauer, angst, leid, alles passiert hier und jetzt gerade.

Wir sollten jeden Augenblick versuchen zu genießen soweit es geht. Und auch wenn s mal ned so läuft, wie wir es vorstellen, dann is halt so. 

Ich wünsche jedem einem schönen Tod. Dass er/sie nicht allein ist und das man die letzten wünsche erfüllen kann. 

Für mich ist es wie eine Zug Fahrt, man steigt ein, andere steigen dazu, manche steigen wieder aus, aus unserem leben, manche bleiben bis Schluss, und Iwan kommt Zug an und das is unsere Endstation. :)


Ich wünsche dir alles alles gute im Leben. Bin auch noch unter 30,aber mich beschäftigt dieses Thema auch. Also ist nicht schlimm, wenn auch junge Menschen sich damit auseinandersetzen.

Und ich wurde schon einmal reanimiert, aber hab nichts gespürt. Es war so, als ob ich schlief. Also wenn ich gestorben wäre, wäre es nicht schlimm gewesen, denke ich. Aber bin froh, dass ich lebe :)

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